Bahnhof Leipzig-Stötteritz

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Leipzig-Stötteritz
Bahnhof Leipzig-Stötteritz
Bahnsteig
Daten
Kategorie 4
Betriebsart Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 2
Reisende unter 1000 täglich[1]
Abkürzung LLST
Eröffnung 1. Mai 1893
Webadresse www.bahnhof.de
Lage
Stadt Leipzig
Land Sachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 19′ 27,8″ N, 12° 24′ 41,4″ O51.32438611111112.411511111111Koordinaten: 51° 19′ 27,8″ N, 12° 24′ 41,4″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Sachsen

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Der Bahnhof Leipzig-Stötteritz ist ein Bahnhof im Stadtteil Stötteritz von Leipzig . Im Bahnamtlichen Betriebsstellenverzeichnis trägt er das Kürzel LLST.[2]

Ehem. Stellwerk 1

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Anlage wurde am 1. Dezember 1891 als Ladestelle für den Güterverkehr eröffnet und diente ab 1. Mai 1893 als Haltestelle auch für den Personenverkehr. Der ursprüngliche Name Stötteritz wurde am 1. April 1897 durch den heutigen Namen Leipzig-Stötteritz ersetzt. Seit 1. Mai 1905 ist die Anlage ein Bahnhof. Beim Ausbau der Leipziger Bahnanlagen wurde ein zweiter Bahnsteig östlich vom bestehenden baulich vorbereitet, der geplante Zugang und die Brückenwiderlager für zwei weitere Gleise sind noch immer zu sehen. Bis zur Überwerfung der Verbindungsbahn mit dem Güterring nach Engelsdorf und Schönefeld sind ebenfalls Brückenauflager vorbereitet worden. Diese Vorleistungen werden wohl niemals genutzt werden, da der Umbau der Station im Rahmen der netzergänzenden Maßnahmen des City-Tunnels im Jahr 2011 beginnt.

Ab 1967 wurde der Güterbahnhof Leipzig-Stötteritz zum Containerbahnhof umgebaut, begünstigt durch seine Lage am Güterring und die gute Straßenanbindung. Es wurden zwei Containerverladebrücken mit Kranbahn und ein Stapelplatz errichtet. Der Containerbahnhof ging am 2. Dezember 1968 in Betrieb.[3]

Seit 1969 ist der Bahnhof Stötteritz auch Haltepunkt der Leipziger S-Bahn. Heute halten auf dem Bahnhof die S-Bahn-Linie S2 sowie Regionalzüge nach Borna und Geithain, Altenburg, Zwickau und Hof.

[Bearbeiten] Beschreibung

Bahnhof Leipzig-Stötteritz befindet sich an der 1878 eröffneten Leipzig-Connewitzer Verbindungsbahn zwischen dem Haltepunkten Leipzig Anger-Crottendorf im Norden und dem Bahnhof Leipzig-Connewitz im Süden sechs Bahnkilometer und zehn Fahrminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Am Nordkopf des Bahnhofes beginnt die Verbindungsstrecke zum Güterbahnhof Engelsdorf und nach Leipzig-Schönefeld als Teil des Leipziger Güterringes. Im Bahnhof Leipzig Stötteritz beginnt die Anschlussbahn zum Gelände der Technischen Messe, heute als Alte Messe Leipzig bezeichnet. Der 1968 für den Messe-Schnellverkehr und die ein Jahr später eröffnete S-Bahn Leipzig gebaute Bahnsteig Leipzig Völkerschlachtdenkmal, bis 1996 Messegelände, liegt ebenfalls noch innerhalb des Bahnhofes.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Linie Linienverlauf
MRB2 Leipzig – Borna
RE8 Leipzig – AltenburgZwickau
RE16 Leipzig – Altenburg – Reichenbach (Vogtl) (– Hof / Adorf)
MRB70 Leipzig – Borna – Geithain
RB130 Leipzig – Altenburg – Zwickau

[Bearbeiten] Literatur

  • Wolfram Sturm: Eisenbahnzentrum Leipzig. Pro Leipzig e.V., Leipzig 2003, ISBN 3-9807201-9-5.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bahnhofsentwicklungsprogramm Sachsen 2007
  2. http://www.bahnstatistik.de/BfVerzL.htm
  3. Sturm, Eisenbahnzentrum Leipzig, S. 80
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