Bahnhof Ueckermünde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Betrieb, Verkehrsentwicklung

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Ueckermünde
Bahnhof Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern)
Red pog.svg
Daten
Kategorie 7
Betriebsart Haltepunkt
Bahnsteiggleise 1
Abkürzung WUM
IBNR 8013162
Eröffnung 15. September 1884
Lage
Gemeinde Ueckermünde
Land Mecklenburg-Vorpommern
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 43′ 43,1″ N, 14° 3′ 31,8″ O53.72864514.05882Koordinaten: 53° 43′ 43,1″ N, 14° 3′ 31,8″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Mecklenburg-Vorpommern

i7i11i13i15i16i16i17i20BW

Der Bahnhof Ueckermünde war ursprünglich der Endpunkt der Bahnstrecke Jatznick–Ueckermünde in der gleichnamigen Hafenstadt südlich des Stadtzentrums. Das Bahnhofsgebäude sowie Lokschuppen, Wasserturm sowie die Bahnarbeiterhäuser in der Eggesiner Straße 8 und 10 stehen unter Denkmalschutz.[1] Der Bahnhof am Streckenkilometer 162,3 (die Kilometrierung beginnt in Berlin) wurde am 15. September 1884 zusammen mit der Gesamtstrecke eröffnet. Vom Bahnhof aus entstand eine Anschlussstrecke in den Hafen Ueckermünde. Im Jahre 1952 arbeitete im Bahnhof die erste weibliche Dienstvorsteherin der Deutschen Reichsbahn.[2]

Im Jahre 2009 wurde auf dieser Anschlussstrecke der Personenverkehr aufgenommen. Der alte Bahnhof wurde geschlossen, ein neuer Haltepunkt Ueckermünde entstand am Streckenkilometer 163,0 etwa 700 Meter näher an der Innenstadt, auch wurde ein neuer Endhaltepunkt Ueckermünde Stadthafen eröffnet.[3]

Den neuen Haltepunkt bedienten Züge der Ostseeland-Verkehr, seit Ende 2013 der Deutschen Bahn. Zudem gibt es einen Busbahnhof, an welchem Regionalbuslinien unter anderem in Richtung Ferdinandshof verkehren. Die Bushaltestellen sind wie der Bahnhaltepunkt barrierefrei ausgebaut.

Das Empfangsgebäude ist ein aus mehreren Teilen bestehendes teils ein-, teils zweigeschossiges Bauwerk mit ziegelgedeckten Sattel- und Walmdächern und teilweise ausgebautem Dachgeschoss. Es besitzt zwei Giebel an der Längsseite, der linke davon mit einem Mittelrisalit. Im April 2013 war das Gebäude zur Versteigerung ausgeschrieben.[4]

Bedienung[Bearbeiten]

Linie Verlauf Takt
RE 6 Bützow – Güstrow – Malchin – Neubrandenburg – Pasewalk – Jatznick – Ueckermünde – Ueckermünde Stadthafen 120 min

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landtag Mecklenburg-Vorpommern: Unterrichtung durch die Landesregierung.
    Bericht über die Erstellung der Denkmallisten sowie über die Verwaltungspraxis bei der Benachrichtigung der Eigentümer und Gemeinden sowie über die Handhabung von Änderungswünschen (Stand: Juni 1997)
    , digitalisiert (.pdf; 934 kB)
  2. Erich Preuß & Reiner Preuß, Chronik der Deutschen Reichsbahn 1945–1993, Eisenbahn in der DDR, GeraMond, München 2009, ISBN 978-3-7654-7094-3, S. 35
  3. „Großer Bahnhof“ bei Ankunft des ersten Zuges (15. August 2009) auf den Webseiten der Stadt Ueckermünde (abgerufen am 3. April 2013).
  4. Fa. Karhausen, Katalog der Immobilienauktion Frühjahr 2013 (PDF; 9,9 MB), abgerufen am 3. April 2013