Bahnhof Villingen (Schwarzwald)

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Villingen (Schwarzwald)
Empfangsgebäude des Bahnhofs Villingen
Empfangsgebäude des Bahnhofs Villingen
Daten
Kategorie 4
Betriebsart Trennungsbahnhof
Bahnsteiggleise 5 (im regulären Betrieb werden 3 genutzt)
IBNR 8000366
Eröffnung 6. Juli 1869 (erster Zug)[1]
Lage
Stadt Villingen-Schwenningen
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 3′ 27,9″ N, 8° 27′ 54,3″ O48.0577533077788.4650784730556Koordinaten: 48° 3′ 27,9″ N, 8° 27′ 54,3″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Baden-Württemberg

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Der Bahnhof Villingen (Schwarzwald),[2] bahnamtlich auch Villingen (Schwarzw)[3] genannt, ist einer von zwei Bahnhöfen in Villingen-Schwenningen. Der andere ist Schwenningen (Neckar). Zudem existieren fünf weitere Haltepunkte. Der Bahnhof befindet sich östlich der Villinger Altstadt, jenseits der Brigach. Er liegt auf 704 Metern über Normalnull an der Schwarzwaldbahn und ist Endpunkt der Bahnstrecke Rottweil–Villingen.

Es bestehen Direktverbindungen unter anderem nach Ulm, Konstanz, Karlsruhe und Neustadt im Schwarzwald

Das Gebäude wurde vor 1869 errichtet. Der Bahnhof gehörte zu den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen. Da hier jedoch die Bahnstrecke Rottweil–Villingen endet, die von den Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen betrieben wurde, befanden sich im badischen Villingen eine württembergische Lokomotivremise und ein württembergisches Dienstwohngebäude. Ein Güterschuppen wurde gemeinschaftlich genutzt.[4]

Der Mittelbau des heutigen Empfangsgebäudes wurde mehrmals verändert, zuletzt anlässlich der 1000-Jahr-Feier Villingens 1999.

Die Schwarzwaldbahn wurde ab 1972 elektrifiziert. Der Abschnitt von Offenburg nach Villingen war am 28. September 1975, die Strecke von Villingen nach Konstanz 1977 elektrifiziert.[5] Mit Villingen waren 10.000 km Bahnstrecke in der Bundesrepublik elektrifiziert, worauf eine Gedenktafel am Bahnhof hinweist.

Fernverkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Villingen(Schwarzwald) ist mit den IC-Zugpaaren „Schwarzwald“ und „Bodensee“ mit Ziel Hamburg bzw. Emden sowie Konstanz an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angebunden. Besonders intensiv wird dieses Angebot in den Sommermonaten genutzt, um die touristischen Regionen Schwarzwald und Bodensee per Schiene zu erreichen.

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Linie Strecke Taktfrequenz
IRE RE Karlsruhe – Baden-Baden – Achern – Offenburg – Villingen (Schwarzwald) – Singen (Hohentwiel) – Konstanz Stundentakt

(in der HVZ im 30-Minuten-Takt bis Offenburg)

IRE Triberg - Villingen (Schwarzwald) - Donaueschingen - Tuttlingen - Sigmaringen - Riedlingen - Ulm Hbf Allein in der HVZ
RE Neustadt (Schwarzwald) – Donaueschingen – Villingen (Schwarzwald) – Rottweil 2-Stunden-Takt
HZL RottweilVillingen (Schwarzwald)DonaueschingenBräunlingen Stundentakt als Ringzug

Ausbau[Bearbeiten]

Der Bahnhof soll barrierefrei bis 2018 ausgebaut werden. Dafür sollen zwei Aufzüge eingebaut und die Bahnsteige erhöht werden, um ein Stufenloses einsteigen in die Züge zu ermöglichen. Dis Kosten sollen 3 Millionen Euro betragen, daran will sich die Stadt mit 750 000 Euro beteiligen, den Rest übernimmt die Bahn.[6]

Weitere Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.badische-seiten.de/villingen/bahnhof-villingen.php
  2. http://www.bahnstatistik.de/BfVerzR.htm
  3. http://www.deutschebahn.com/site/shared/de/dateianhaenge/infomaterial/sonstige/bahnhofskategorieliste__db__station__service__2012.pdf
  4. Georg von Morlok: Die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen : Rückschau auf deren Erbauung während der Jahre 1835 - 1889 unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen, technischen und finanziellen Momente und Ergebnisse, 1890, S. 137.
  5. http://www.bahn.de/regional/view/regionen/bawue/spezial2/35_swb_historie.shtml
  6. Villingen-SchwenningenBahnhof Villingen wird barrierefrei – bis 2018 auf swr.de (abgerufen am 10. Januar 2013)