Bahnstrecke Ahrdorf–Blankenheim

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Ahrdorf (Ahr) – Blankenheim (Wald)[1][2]
Strecke der Bahnstrecke Ahrdorf–Blankenheim
Streckennummer (DB): 2637
Streckenlänge: 25 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
   
Mittlere Ahrtalbahn von/nach Dümpelfeld
   
0,0 Ahrdorf (Ahr)
   
Mittlere Ahrtalbahn von/nach Jünkerath
   
Ahrdorfer Tunnel (396 m)
   
5,8 Dollendorf (Eifel) 366 m
   
9,5 Freilingen (Eifel) 395 m
   
16,4 Mülheim (Eifel) 500 m
   
Mülheimer Tunnel (314 m)
   
Blankenheimer Tunnel (102 m)
   
19,1 Blankenheim (Eifel) 505 m
   
21,7 Blankenheimerdorf 533 m
   
Eifelbahn
   
Eifelbahn von/nach Trier
Bahnhof, Station
25,0 Blankenheim (Wald) 495 m
Strecke – geradeaus
Eifelbahn von/nach Hürth-Kalscheuren

Die Obere Ahrtalbahn[3] Ahrdorf (Ahr) – Blankenheim (Wald) war eine eingleisige nicht elektrifizierte Nebenbahn im heutigen Nordrhein-Westfalen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bahnhofsgebäude Ahrdorf, Abzweigbahnhof an der Ahrtalbahn
Denkmalgeschützte Brücke bei Blankenheim (Wald), über welche die Bahnstrecke Ahrdorf (Ahr)– Blankenheim (Wald) die Eifelbahn überquerte

Der Bahnbau wurde 1909 genehmigt, für die 25 km lange Strecke waren vom Preußischen Landtag 5,4 Millionen Mark Baukosten veranschlagt. Die eigentlichen Bauarbeiten begannen im April 1910. Feierlich eröffnet wurde die Strecke am 1. Mai 1913, die Kosten für den Bahnbau betrugen am Ende 7,8 Millionen Mark.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden mehrere Brücken durch die Wehrmacht gesprengt, daraufhin ruhte der Verkehr. Der Wiederaufbau zog sich mehrere Jahre hin, erst 1950 wurde der Abschnitt Mülheim (Eifel) – Blankenheim (Wald) wieder aufgenommen. Ein Jahr später folgte der restliche Streckenabschnitt Ahrdorf (Ahr) – Mülheim (Eifel). Ab 1954 wurde die Strecke auch wieder von Personenzügen befahren.

Bereits 1947 wurde der Personenverkehr auf dem Teilstück Ahrdorf (Ahr) – Mülheim (Eifel) eingestellt. Auf dem noch bedienten Abschnitt wurde noch bis 1958 Personenverkehr durchgeführt, im selben Jahr wurde auch der Güterverkehr zwischen Ahrdorf (Ahr) und Mülheim (Eifel) eingestellt. Der noch verbliebene Güterverkehr wurde in zwei Abschnitten eingestellt, zwischen Mülheim (Eifel) und Blankenheim (Eifel) 1961 sowie nach 1970 zwischen Blankenheim (Eifel) und Blankenheim (Wald). Bis 1980 wurde die Strecke komplett abgebaut.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Hoppstädter: Die Entstehung des Eisenbahnnetzes im Moseltal und in der Eifel. Nach den Akten des Staatsarchivs Koblenz bearbeitet. Manuskript Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. 1963
  • Klaus Kemp: Die Ahrtalbahnen. Eisenbahn-Kurier. Freiburg 1983. ISBN 3-88255-542-4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.
  2. www.eisenbahn-tunnelportale.de Tunnelportale der Strecke 2637: Ahrdorf/Ahr–Mülheim/Eifel–Blankenheim/Wald
  3. Wieder eine neue Eifelbahn (pdf-Dokument; 63 kB)