Bahnstrecke Löhne–Rheine

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Bahnstrecke Löhne–Rheine
Kursbuchstrecke: 375
Streckennummer: 2992
Streckenlänge: 124 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 15 kV, 16,7 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Bundesländer: Nordrhein-Westfalen,
Niedersachsen
Verlauf
Strecke nach Emden
Strecke nach Almelo (NL)
Salzbergen
Strecke nach Quakenbrück
ehem. Strecke nach Ochtrup
208,9 Rheine Bf
ehem. Strecke nach Dorsten
Strecke nach Münster
178,1 Üst Emsbrücke
177,9 Awanst Kümpers
173,0 Rodde
Dortmund-Ems-Kanal
A 30
168,2 Hörstel
Mittellandkanal
Hafen Uffeln
163,8 Ibbenbüren-Esch Bf
Bergwerk Ibbenbüren
158,6 Ibbenbüren Bf
Teutoburger Wald-Eisenbahn
154,1 Ibbenbüren-Laggenbeck
ehem. Perm-Bahn nach Hasbergen
148,1 Velpe (Westf)
142,9 Lotte (Kr Tecklenburg)
142,8 Landesgrenze NRW / Nds
A 1
Tecklenburger Nordbahn nach Rheine
Strecke nach Oldenburg
137,4 Osnabrück-Eversburg (Keilbahnhof)
133,7 Osnabrück-Hasetor
„Kluskurve“ nach Bremen
132,4 Osnabrück Hbf (Turmbahnhof)
„Münsterkurve“ nach Münster
Osnabrück Rbf
„Stahlwerkskurve“ bzw. „Schinkelkurve“
129,3 Abzw Lüstringen
122,4 Wissingen
116,8 Westerhausen (Melle)
113,4 Awanst Melle-Euer Heide
111,3 Melle
104,0 Bruchmühlen
103,8 Landesgrenze Nds / NRW
103,0 Awanst Möller
98,5 Anst Stadt Bünde
ehem. Bahnhof Ahle (Kr Herford)
Ravensberger Bahn nach Rahden
95,2 Bünde (Westf) Bf
90,3 Kirchlengern
Strecke nach Herford
ehem. Wallücker Willem (Schmalspur)
87,8 Löhne (Westf) Gbf West
Hauptstrecke nach Herford
86,8 Löhne (Westf) Gbf
85,3 Löhne (Westf) Pbf
Weserbahn nach Hildesheim
Hauptstrecke nach Minden

Die Bahnstrecke Löhne–Rheine ist eine zweigleisige und durchgehend elektrifizierte Eisenbahnhauptstrecke von Löhne in Nordrhein-Westfalen über Osnabrück in Niedersachsen nach Rheine in Nordrhein-Westfalen. Sie verläuft parallel zum Wiehengebirge im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Bahnstrecke Löhne–Rheine ist Teil der „Hannoverschen Westbahn“, die in den 1850er Jahren zur Erschließung der westlichen Teile des damaligen Königreichs Hannover von den Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen gebaut wurde. Als erster Abschnitt dieser Verbindung wurde auf der Emslandstrecke bereits am 24. November 1854 der Abschnitt von Emden nach Papenburg eröffnet, der jedoch noch keinen Anschluss an das bestehende Eisenbahnnetz besaß.

Empfangsgebäude des Osnabrücker Hauptbahnhofes
Empfangsgebäude des Osnabrücker Hauptbahnhofes
Empfangsgebäude des Bahnhof Rheine
Empfangsgebäude des Bahnhof Rheine

Um sich die nochmalige Überquerung des Wiehengebirges südlich von Minden zu sparen, wurde das südliche Teilstück der Westbahn nicht im Anschluss an die eigene Bahnstrecke Hannover–Minden begonnen, sondern in Löhne abzweigend von der Bahnstrecke Hamm–Minden der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft.

Am 21. November 1855 ging das Teilstück zwischen Löhne und Osnabrück für den Personenverkehr in Betrieb. Der ehemalige „Hannoversche Bahnhof“ ist heute unterer Teil des Osnabrücker Hauptbahnhofes, der obere Teil entstand erst fünfzehn Jahre später beim Bau der „Hamburg-Venloer Bahn“ der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft.

Nur ein halbes Jahr nach dem zweiten Teilstück wurde das nächste Teilstück über Rheine und Salzbergen nach Papenburg in Betrieb genommen und damit die bestehende Lücke geschlossen, sodass ab 23. Juni 1856 durchgehende Personenzüge zwischen Minden und Emden verkehrten.

[Bearbeiten] Verknüpfte Bahnstrecken

Altes Empfangsgebäude des Bahnhof Ibbenbüren
Altes Empfangsgebäude des Bahnhof Ibbenbüren

Die Bedeutung der Strecke und ihrer Bahnhöfe stieg mit der Anzahl der verknüpften Bahnstrecken, insbesondere der Bahnhof Rheine mit der Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft, der Bahnstrecke nach Münster der Königlich-Westfälischen Eisenbahn-Gesellschaft und der ehemaligen Bahnstrecke nach Ochtrup der Preußischen Staatseisenbahnen.

Im Keilbahnhof (Osnabrück-)Eversberg beginnt die Tecklenburger Nordbahn nach Altenrheine und die Oldenburger Südbahn nach Oldenburg Hbf.

Darüber hinaus gibt es weitere Verknüpfungen wie die mit der Teutoburger Wald-Eisenbahn nach Gütersloh im Bahnhof Ibbenbüren und mit der Ravensberger Bahn nach Rahden im Bahnhof Bünde (Westf) bzw. in Kirchlengern zum Bahnhof Herford an der Bahnstrecke Hamm–Minden.

[Bearbeiten] Ausbau

Die Strecke wurde zwischen 1902 und 1916 nach und nach durchgehend zweigleisig ausgebaut. Am 29. September 1974 wurde zunächst der Abschnitt zwischen Osnabrück und Rheine mit Oberleitung versehen, am 30. Mai 1976 folgte die Elektrifizierung des Abschnitts zwischen Osnabrück und Löhne.

[Bearbeiten] Zugangebot

Über die Strecke verkehrt eine zweistündige IC-Linie von Berlin Hbf (zum Teil auch von Szczecin Gł) über Hannover Hbf und Bahnhof Minden, die in Osnabrück Hbf in zwei je vierstündige Halbäste nach Münster (Westf) Hbf) bzw. über Rheine und Salzbergen nach Amsterdam CS bzw. Amsterdam Schiphol Flughafenbf aufgespalten wird.

Daneben verkehren auf der gesamten Strecke

sowie auf dem Teilstück zwischen Bünde und Löhne

[Bearbeiten] Tarif

Die Bahnstrecke verläuft durch drei Tarifbereiche. Es können folgende Tarife genutzt werden:

Darüber hinaus kann im Bereich des „Sechser-Tarifs“ und des „Münsterland-Tarifs“, sowie bei Verbindungen zwischen beiden Tarifbereichen der „NRW-Tarif“ genutzt werden. Das „Niedersachsen-Ticket“ ist auf der gesamten Strecke gültig.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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