Bahnstrecke Weiden–Bayreuth

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Weiden–Bayreuth
Triebwagen am Bahnübergang Wunaustraße in Bayreuth
Triebwagen am Bahnübergang Wunaustraße in Bayreuth
Kursbuchstrecke (DB): 867
Streckennummer: 5051
Streckenlänge: 58,1 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Strecke – geradeaus
von Regensburg
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Neukirchen
Bahnhof, Station
0,0 Weiden (Oberpf) 397 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Hof
Straßenbrücke
2,8 Bundesautobahn 93
Bahnhof ohne Personenverkehr
11,5 Parkstein-Hütten 419 m
Straßenbrücke
Bundesstraße 470
Haltepunkt, Haltestelle
14,9 Schwarzenbach (b Pressath)
Bahnhof, Station
20,9 Pressath 424 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Grafenwöhr (–Kirchenthumbach)
Bahnübergang
21,7 Bundesstraße 299
Brücke über Wasserlauf (groß)
Haidenaab
Brücke über Wasserlauf (groß)
Haidenaab
Bahnhof, Station
26,8 Trabitz 437 m
Brücke über Wasserlauf (groß)
Haidenaab
Bahnhof, Station
32,3 Kemnath-Neustadt 450 m
   
35,9 Guttenthau
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Cheb
Bahnhof, Station
39,3 Kirchenlaibach 462 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Nürnberg
Haltepunkt, Haltestelle
45,5 Seybothenreuth 425 m
Straßenbrücke
Bundesstraße 22
Bahnhof, Station
50,1 Stockau 397 m
   
54,3 Eremitage
Straßenbrücke
55,2 Bundesautobahn 9
Bahnübergang
55,5 Bundesstraße 22
Brücke (mittel)
57,0 Bundesstraße 22 (40 m)
Brücke (mittel)
57,6 Bundesstraße 2 und
Brücke über Wasserlauf (groß)
57,6 Roter Main (zusammen 110 m)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Schnabelwaid
Bahnhof, Station
58,1 Bayreuth Hbf 344 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Warmensteinach
Strecke – geradeaus
nach Neuenmarkt-Wirsberg

Die Bahnstrecke Weiden–Bayreuth ist eine Hauptbahn in Bayern. Sie verbindet Weiden in der Oberpfalz über Kirchenlaibach mit Bayreuth.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Konzession zum Bau der Strecke erhielt die Actiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen am 3. Januar 1862. Die Bauarbeiten begannen noch im selben Jahr und konnten am 1. Dezember 1863 abgeschlossen werden.

Streckenbeschreibung[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Strecke zweigt nach dem Bahnhof Weiden von der Naabtalbahn ab und verläuft zunächst entlang der B 470 an den Weidener Stadtteilen Rehbühl und Weiden-West, sowie an der Porzellanfabrik Seltmann vorbei. In Höhe der Brandweiher-Siedlung schwenkt die Trasse zuerst nach Südwesten und verläuft dann Richtung Nordwesten durch den Manteler Forst und ab Schwarzenbach entlang der Haidenaab nach Pressath. In Pressath zweigte bis 1962 die Nebenbahn nach Kirchenthumbach ab, heute besteht noch ein Anschlussgleis zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Weiter führt die Strecke entlang der Haidenaab, umfährt den Rauhen Kulm auf der Ostseite und trifft im Bahnhof Kirchenlaibach auf die Bahnstrecke Nürnberg–Cheb. Nach dem Bahnhof Kirchenlaibach verläuft die Strecke gen Nordwesten entlang der B 22 durch den Seybothenreuther Forst und zwischen dem Pensenberg und dem Schlehenberg nach Bayreuth. Die Strecke führt an den Bayreuther Stadtteilen Grunau, Colmdorf und Neue Heimat vorbei und trifft dann auf die Bahnstrecke von Schnabelwaid. Die beiden Linien überqueren parallel das Stromtal des Roten Mains auf einem knapp 1,5 km langen Damm, die Strecke aus Weiden verläuft auf dem östlichen Gleis. Von Süden kommend überqueren die beiden Strecken erst die B 22 (Wieland-Wagner-Straße), dann den Bayreuther Mühlkanal und schließlich, unmittelbar vor der Einfahrt in den Hbf Bayreuth, erst die B 2 (Albrecht-Dürer-Straße) und direkt daran anschließend den Roten Main.

Ausbauzustand[Bearbeiten]

Der Bahnkörper und die Kunstbauten waren von Anfang an für die spätere Anlage eines zweiten Gleises bemessen worden. Diese Maßnahme wurde nicht verwirklicht,[1] die Strecke ist auf gesamter Länge eingleisig und nicht elektrifiziert.

Züge[Bearbeiten]

Auf der Strecke verkehren Dieseltriebwagen des Typs Stadler Regio-Shuttle RS1 von agilis.

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Robert Zintl: Bayreuth und die Eisenbahn, S. 42