Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bremen-Vegesack–Bremen Hbf
Strecke der Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen
Streckenlänge: 17,3 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
S-Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,0 Bremen-Vegesack
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack nach Bremen-Farge
S-Bahnhof
1,5 Bremen-Schönebeck
S-Bahnhof
2,9 Bremen-St. Magnus
S-Bahnhof
4,0 Bremen-Lesum
Brücke über Wasserlauf (groß)
Ihle (Geestbach)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven nach Bremerhaven
S-Bahnhof
5,9 Bremen-Burg
Brücke über Wasserlauf (groß)
Lesum
Straßenbrücke
A 281
S-Bahnhof
9,4 Bremen-Oslebshausen
S-Bahnhof
14,4 Bremen-Walle
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg nach Hamburg
   
Bahnstrecke Bremen–Oldenburg
   
17,3 Bremen Hbf
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon .svg
Strecke von Wunstorf

Die Bahnstrecke Bremen-Vegesack–Bremen ist eine 1862 eröffnete, durchgehend zweigleisige und elektrifizierte Hauptbahn der Deutschen Bahn, die den Bremer Norden mit dem Stadtzentrum Bremens verbindet. Sie ist gemessen von Bremen-Vegesack bis Bremen Hauptbahnhof 17,3 km lang. Zwischen Bremen Hauptbahnhof und Bremen-Burg bildet sie zusammen mit der Verbindung nach Bremerhaven eine gemeinsame Strecke, die sich unmittelbar nördlich des Bahnhofs Bremen-Burg in die Abschnitte nach Bremen-Vegesack und Bremerhaven teilt.

Im Kopfbahnhof Bremen-Vegesack mit dem einzigen an der Strecke erhaltenen historischen Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jahrhundert besteht Anschluss an die Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack der Farge-Vegesacker Eisenbahn GmbH (FVE) nach Bremen-Farge, die seit Dezember 2007 wieder für regelmäßigen Personenverkehr in Betrieb ist. Verkehrliche Bedeutung kommt insbesondere dem Bahnhof Bremen-Burg als Umsteigebahnhof zwischen den Strecken nach Bremen-Vegesack und Bremerhaven zu, der nach Abriss des historischen Bahnhofsgebäudes in den 1990er Jahren von Grund auf rekonstruiert und neu gestaltet wurde.

Bedienungsangebot[Bearbeiten]

Im Jahr 1996 wurden auf der Stadt-Express-Linie Bremen-Vegesack - Verden Doppelstockwagen eingeführt. Die Linie bediente den Abschnitt Bremen Hbf - Bremen-Vegesack im Halbstundentakt. Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen erhielt die NordWestBahn den Zuschlag. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 nahm das Unternehmen den Betreib mit 3- und 5-teiligen Elektrotriebzügen vom Typ Coradia-Continental auf. Die Regio-S-Bahn-Linie RS1 Bremen-Farge - Bremen - Verden dient mit einer tagsüber halbstündlich, in der Hauptverkehrszeit viertelstündlich verkehrenden Verbindung überwiegend dem Pendlerverkehr zwischen Bremen Stadt und Bremen-Nord.

Ursprünglich sollten alle Fahrten von Bremen-Farge zum Bremer Hauptbahnhof durchgebunden werden. Erst nach der Elektrifizierung des Abschnitts Bremen-Vegesack - Bremen-Farge stellten die Verantwortlichen fest, dass das geplante Fahrplankonzept in der Hauptverkehrszeit nicht umsetzbar ist. Im Bahnhof Vegesack müssen die Züge gleichzeitig gestärkt bzw. geschwächt werden und ihre Fahrtrichtung wechseln. Dies ist bei den aktuellen Infrastrukturvorraussetzungen in sechs Minuten Haltezeit nicht umsetzbar. Seit April 2012 werden außerhalb der Hauptverkehrszeit durchgehende Züge nach Bremen Hauptbahnhof und teils weiter nach Verden (Aller) angeboten. Nach den letzten Ankündigungen sollte das Umsteigen im Frühjahr 2014 durch den Einbau einer Beifahranlage, die schnellere Einfahrten in den Bahnhof Vegesack ermöglicht, generell entfallen. [1]

Der stark zurückgegangene Güterverkehr bedient unter anderem über die Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack das Kraftwerk Farge.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Weser-Kurier, Umsteigen bleibt vorerst Pflicht