Bahnstrecke Herford–Himmighausen

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Herford–Himmighausen
Strecke der Bahnstrecke Herford–Himmighausen
Kursbuchstrecke (DB): 405
Streckennummer: 2980
Streckenlänge: 47,3 km
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Bundesland (D): Nordrhein-Westfalen
Betriebsstellen und Strecken[1]
Strecke – geradeaus
Strecke nach Minden
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Ravensberger Bahn von Bünde
   
Herforder Kleinbahn
Bahnhof, Station
0,0 Herford 52.1194458.663814
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Strecke nach Bielefeld 52.1139118.658257
Brücke über Wasserlauf (groß)
Aa52.1094448.659866
Brücke über Wasserlauf (groß)
Werre 52.1041078.68495
BSicon BS2+l.svgBSicon exBS2+lc.svg
Herforder Kleinbahn von Herford 52.0876818.73486
BSicon BHF.svgBSicon exBHF.svg
7,7 Bad Salzuflen 52.0817358.740246
BSicon BS2l.svgBSicon exBS2lc.svg
Herforder Kleinbahn nach Vlotho 52.086938.739645
Brücke über Wasserlauf (groß)
Salze52.0801658.744023
Haltepunkt, Haltestelle
9,5 Schötmar 52.0688768.755524
Bahnhof ohne Personenverkehr
10,0 Awanst Schötmar 52.0618848.758861
Brücke über Wasserlauf (groß)
Bega 52.0650248.757638
Haltepunkt, Haltestelle
14,3 Sylbach 52.0269318.765422
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Begatalbahn von Bielefeld 51.9958748.794448
Bahnhof, Station
19,2 Lage (Lippe) 51.9918188.801293
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Begatalbahn nach Lemgo 51.9886078.804383
   
23,3 Nienhagen (b Detmold) 51.9577688.819522
Brücke über Wasserlauf (groß)
Werre 51.9556788.824532
Bahnhof, Station
27,7 Detmold 51.9407998.873348
Brücke über Wasserlauf (groß)
Werre51.9384458.880558
Brücke über Wasserlauf (groß)
Werre51.9295018.89502
   
ehem. Straßenbahn PESAG 51.9250158.895895
Bahnhof ohne Personenverkehr
31,9 Remmighausen (Lippe) 51.9135418.904837
   
ehem. Straßenbahn PESAG 51.8960798.936605
Bahnhof, Station
36,8 Horn-Bad Meinberg 51.8819358.954952
   
37,0 ehem. Straßenbahn PESAG51.8799488.955424
Bahnhof, Station
41,4 Leopoldstal 51.8439588.971345
Bahnhof ohne Personenverkehr
43,6 Awanst Sandebeck Kronospan 51.8257268.976645
Haltepunkt, Haltestelle
44,7 Sandebeck 51.8183788.986892
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Strecke von Hannover 51.8043828.998919
Bahnhof ohne Personenverkehr
47,3 Himmighausen 51.8122769.022962
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Strecke von Kreiensen 51.7709478.993125
Bahnhof ohne Personenverkehr
Langeland 51.7719568.986945
Tunnel
Rehbergtunnel (1632 m) 51.7699388.970981
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
Strecke von/nach Warburg 51.7699918.956861
   
Altenbeken 51.7669778.944523
Strecke – geradeaus
Strecke nach Paderborn

Die Bahnstrecke Herford–Himmighausen ist eine 48 km lange, von Herford über Detmold bis Himmighausen (bei Altenbeken) führende eingleisige, elektrifizierte Hauptbahnstrecke. Sie befindet sich in Ostwestfalen-Lippe im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist Bestandteil des Regionalnetzes Münster-Ostwestfalen (MOW) der Deutschen Bahn mit Sitz in Münster. In Herford wird die Strecke auch Lippische Bahn genannt, unter diesem Namen wurde die Strecke von Herford nach Detmold von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft gebaut.

Geschichte[Bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Haltepunkt und Blockstelle Sylbach

Gebaut wurde die Strecke 1880 von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) abzweigend von ihrer Stammstrecke zwischen Bielefeld und Minden. Begonnen wurde der Bau in Herford, da man bequem dem Flusslauf der Werre bergan folgen konnte. Am 31. Dezember 1880 wurde die Strecke zunächst nur für den Güterverkehr und nur bis Detmold eröffnet.

Kurze Zeit später wurde die CME verstaatlicht und mit ihr fiel die Strecke an die Preußischen Staatseisenbahnen, ebenso wie die bereits 1872 von der Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Gesellschaft gebaute Bahnstrecke Hannover–Altenbeken, an die sich die Bahnstrecke Hamm–Warburg der ehemaligen Königlich-Westfälischen Eisenbahn-Gesellschaft anschloss.

Um eine Verbindung zwischen diesen beiden Eisenbahnmagistralen zwischen Hamm und Hannover zu schaffen, wurde die Strecke Herford–Detmold aus dem Werretal hinauf ins Eggegebirge verlängert. Am 12. Juni 1895 wurde die Gesamtstrecke bis zum neu errichteten Bahnhof Himmighausen an der Bahnstrecke Hannover–Altenbeken eröffnet. Gleichzeitig wurde der alte Bahnhof Sandebeck stillgelegt, der Personenverkehr zum neuen Bahnhof (bis 1989) sowie zum Haltepunkt Sandebeck an der neuen Strecke verlagert. Der neue Bahnhof hatte als Endbahnhof wenig Bedeutung, die Züge fuhren durchgehend bis zum Bahnhof Altenbeken, er war jedoch Umsteigepunkt in Richtung Hameln.

1896 erfuhr die Strecke in Lage (Lippe) eine Erweiterung durch die Begatalbahn Bielefeld–Hameln über Lemgo und Barntrup. Erst 1904 wurde diese Strecke in der Richtung Lage–Bielefeld fertig. Um die angrenzenden Hauptstrecken bei Bedarf entlasten zu können, wurde die Strecke von Herford bis Himmighausen zwischen 1973 und 1975 elektrifiziert.

An der Infrastruktur fanden wegen des zurückgegangenen Güterverkehrs in den letzten Jahren Rückbauten statt. Der Bahnhof Schötmar mit seinen zwei Bahnsteiggleisen wurde bereits Anfang der 1990er Jahre in einen eingleisigen Haltepunkt umgewandelt, für die benachbarte Anschlussstelle wurde 2013 der Rückbauantrag beim EBA eingereicht. Der Bahnhof Sylbach wurde 2005 durch Rückbau des Kreuzungsgleises zu einem Haltepunkt mit Blockstelle; im denkmalgeschützten Holzgebäude befindet sich unter anderem die Mechanik für die bis heute von Hand betriebene Bahnschranke. Lage verlor bereits Ende der 1990er Jahre sein Gleis 1, und 2013 wurden die meisten Gütergleise stillgelegt sowie die dazugehörige Oberleitung abgebaut. Der bereits seit 1988 nicht mehr von Personenzügen bediente, bisher jedoch noch für außerplanmäßige Zugbegegnungen genutzte Bahnhof Nienhagen (b. Detmold) ist seit 2006 als Ausweich- und Betriebsstelle nicht mehr vorhanden. Remmighausen wird bereits seit Mitte der 1980er Jahre als Verkehrsstation im Personenverkehr nicht mehr bedient, konnte sich aber dank des Güteraufkommens bis heute als Bahnhof halten und wird seit 1989 vom ESTW Detmold ferngesteuert. Der südliche Streckenendpunkt Himmighausen wird im Personenverkehr auch seit Ende der 1980er Jahre nicht mehr bedient, fungiert aber zwangsläufig weiterhin als Trennungsbahnhof.

Am 25. Januar 2013 ging das elektronische Zentralstellwerk (ESTW-Z) Lage in Betrieb. Es steuert seither die Bahnhöfe Quelle, Halle und Steinhagen der Strecke Brackwede–Osnabrück. In nächster Zeit werden auch die Strecken Rheda-Wiedenbrück–Münster und Brackwede–Paderborn aufgeschaltet. Erst mittelfristig kommen die lippischen Strecken Bielefeld–Lemgo und Herford–Himmighausen sowie auch Bünde–Rahden hinzu.

Mitte 2014 begann die Modernisierung der Verkehrsstation Lage (Lippe). Im Mai wurden dazu umfangreiche Vorarbeiten rund um den Bahnhof getätigt, und seit dem 1. Juni 2014 ist das Gleis 2 gesperrt, um hier mit dem Neubau des Bahnsteigs, einer Personenunterführung und der Sanierung des Bahnsteigdaches beginnen zu können. In den kommenden Monaten entsteht hier neben den zu modernisierenden Bahnsteiganlagen ein Bus/Schiene-Verknüpfungspunkt.

Fernverkehr[Bearbeiten]

101 141 mit Leerzug Düsseldorf - Paderborn am 12. August 2007 in Lage

Die Strecke hatte bis in die 1970er und 80er Jahre Bedeutung für den Nord-Süd-Fernverkehr. Es gab Eil- und D-Züge mit Kurswagen von Osnabrück bzw. Bielefeld über WarburgKassel nach München via Würzburg (sogar ein Nachtzug mit Schlaf- und Liegewagen) und Basel. Im Norden erreichten Eilzüge Hamburg oder Cuxhaven. Einige Eilzüge fuhren als Dieseltriebwagen oder als lokbespannte Wendezüge über die Sollingbahn in den Harz. Über die Strecke verkehrte auch ein Eilzugpaar Enschede - Bad Pyrmont mit Fahrtrichtungswechsel in Himmighausen.

Im Laufe der Jahre wurde der Personenverkehr jedoch immer weiter systematisiert. Anstelle der Fernzüge trat ein vertakteter Nahverkehr, planmäßiger Fernverkehr ist bereits seit Mitte der 1980er Jahre Geschichte. Im Fahrplanjahr 1993/94 verkehrte wegen Bauarbeiten zwischen Paderborn und Soest nochmals einmal wöchentlich das D-Zug-Paar D 1956/1957 Köln – Herford – Kassel – Chemnitz über die Umgehungskurve in Altenbeken; seither wird die Strecke nur noch bei Streckensperrungen von Fernzügen befahren. Die oben beschriebenen Rückbauten der letzten Jahre machen die Strecke für Fernzüge jedoch zunehmend unattraktiv, so dass nun bei Störungen z.B. zwischen Altenbeken und Soest nicht selten weiträumig über Hannover umgeleitet wird.

Nahverkehr[Bearbeiten]

143 183-2 verlässt im November 2004 den Bahnhof Lage mit RB nach Herford

Im Nahverkehr gab es lange Zeit ebenfalls überregionale Durchbindungen, z.B. nach Rahden, Bremen, Bad Bentheim, Löhne, Dortmund, Münster und Bielefeld. Nach der schrittweise eingeführten Vertaktung, welche ihren Höhepunkt im NRW-Takt fand, verkehrten die Züge im Stundentakt Paderborn – Detmold – Herford und weiter abwechselnd von / nach Bielefeld (RB 72Ostwestfalen-Bahn“) oder Bad Bentheim (RB 62 „Der Cherusker“) sowie zusätzlich südlich von Lage die Linie RE 82 „Der Leineweber“ der Relation (Münster –) Bielefeld – Oerlinghausen – Lage – Detmold – Altenbeken. Letztere wurde von 12/2003 bis 12/2013 durch die NordWestBahn betrieben, welche sich in der zuvor von den Zweckverbänden ZVM, VVOWL und NPH durchgeführten Ausschreibung durchsetzen konnte. Seither gehört die Linie RE 82 zum Los Nord des OWL-Dieselnetzes und wird von der Eurobahn betrieben, die meisten Fahrten enden / beginnen nun in Detmold oder Horn-Bad Meinberg.

Seit Oktober 2004 ist der stündliche Linientausch zwischen der RB 61 („Wiehengebirgsbahn“), 62 und 72 in Herford Geschichte, seither werden nur noch die RB 61 Bielefeld – Bad Bentheim und RB 72 Herford – Detmold – Paderborn jeweils im Stundentakt bedient. Durchgehende Verbindungen Osnabrück – Altenbeken und Bielefeld – Bad Salzuflen bestehen dadurch nicht mehr. Seit 9. Dezember 2007 und noch bis 12/2017 werden diese beiden Linien von der Westfalenbahn betrieben, nachdem sie von den Zweckverbänden ZVM, VVOWL, NPH und LNVG ausgeschrieben wurden.

Güterverkehr[Bearbeiten]

DGS 64000 Kassel - Holthausen verlässt am 26. September 2008 den Bahnhof Horn-Bad Meinberg

Der Güterverkehr bestand früher neben regionalen Übergabezügen auch aus überregionalen Verkehren. Prägend war lange Zeit der Zuckerrübenverkehr im Herbst, welcher auch zum Bau der Straßenbrücke über den Nordkopf des Bahnhofs Lage führte. Lage und Detmold besaßen lange Jahre jeweils eine eigene Kleinlok zur Bedienung der örtlichen Anschlussgleise. Heute finden Bedienungsfahrten noch werktäglich von Paderborn aus bis Detmold statt. Bedient werden dabei örtliche Kunden in Sandebeck (Kronospan), Horn-Bad Meinberg (Glunz AG - ehem. Hornitex) und Detmold.

Nach längerer Pause gibt es von Sommer 2008 bis Dezember 2009 auch wieder überregionalen Güterverkehr in Gestalt des DGS 64000 Kassel - Holthausen, welcher etwa drei bis vier mal pro Woche am frühen Abend die Strecke nordwärts befuhr. Inzwischen nimmt dieser Zug jedoch wieder den Umweg über Hamm. Durch zurückgebaute Kreuzungsgleise ist die Strecke für den Güterverkehr mittlerweile wenig attraktiv. Hin und wieder gibt es dennoch einzelne Güterzüge durch Umleitungen und Sonderverkehre.

Fahrzeugeinsatz[Bearbeiten]

Triebzug BR 624 als RE 82 Altenbeken - Bielefeld am 11. Dezember 2003 in Detmold

Nach der Elektrifizierung dominierten elektrische Triebfahrzeuge, vor allem die DB-Baureihen 110, 140 und für Jahrzehnte besonders die 141 das Bild, jedoch gelangten auch weiterhin die Baureihen 211, 216, 290/291 und ebenfalls prägend der 624 auf die Strecke. Bei den lokbespannten Zügen wurden vor allem n-Wagen eingesetzt, zuletzt stets als Wendezug.

Nach der Jahrtausendwende kamen zunehmend neue Elektrotriebwagen der Baureihe 425 zum Einsatz, vor allem südlich von Lage ergänzt durch Dieseltriebzüge der Baureihen 624, 628, 640 und 643. Gegenwärtig wird die RB 72 mit dreiteiligen Elektrotriebzügen des Typs FLIRT der Westfalenbahn bedient. Die Eurobahn setzt auf der Linie RE 82 südlich von Lage Talent-Dieseltriebzüge ein, zumeist die im Jahr 2000 beschafften VT 2.01 - 07.

Bedienungsangebot[Bearbeiten]

Zugkreuzung in Lage mit Eurobahn nach Lemgo und Nordwestbahn nach Bielefeld am 15. Mai 2006.

Die Strecke wird im Stundentakt von der RB 72 „Ostwestfalen-Bahn“ Herford–Altenbeken–Paderborn sowie zwischen Lage und Altenbeken vom RE 82 „Der Leineweber“ Bielefeld–Detmold (–Altenbeken) genutzt. Der RE 82 verkehrt bis Detmold im Stundentakt, sonntags jedoch nur alle zwei Stunden, sowie täglich teilweise alle zwei Stunden bis Altenbeken mit Anschluss an die IC-Züge der Mitte-Deutschland-Verbindung in Richtung Kassel. Vor allem der Fahrgastverband Pro Bahn bemängelt, dass es keine direkte Zugverbindung zum ICE Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe gibt, sodass Reisende aus Lippe in Altenbeken umsteigen müssen, um in Richtung Süddeutschland zu gelangen.

Am späten Abend findet in Herford einmalig ein Linientausch statt, bei dem es zur Durchbindung Bad Bentheim - Detmold und Paderborn - Bielefeld kommt. „Der Leineweber“ (RE 82) wendet in Bielefeld auf die RB 73 nach Lemgo. Der Personennahverkehr wird von der Westfalenbahn und der Eurobahn durchgeführt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des RE 82 zwischen Bielefeld und Altenbeken beträgt 62 km/h.

In Lage bestehen stündlich attraktive Anschlüsse in der Relation Bielefeld - Lage - Detmold / Paderborn. In den anderen drei möglichen Relationen werden jedoch keine Anschlüsse angeboten, der Umstieg ist dann mit erheblichen Wartezeiten verbunden (z.B. Herford - Lemgo: 54 Minuten Aufenthalt).

Tarif[Bearbeiten]

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt im nördlichen Streckenabschnitt bis Leopoldstal der Tarif des Verkehrsverbundes OstWestfalenLippe („Der Sechser“), im südlichen der Tarif des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter („Hochstift-Tarif“) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Detmold Military Railway[Bearbeiten]

1946 übernahm die Britische Rheinarmee die Bahnstrecke von der Deutschen Reichsbahn und richtete dort eine Trainingsstrecke für Eisenbahnpioniere ein, die den Betrieb einer deutschen Eisenbahn erlernen sollten. In der Folge übernahmen die Briten die gesamte Betriebsführung der Strecke, sowohl Personen- als auch Güterverkehr sowie die Besetzung der Stellwerke. Federführend war die 3 Railway Operating Group der Royal Engineers. Die Betriebsführung oblag der 153 Railway Operating Coy, die dafür eigens in Detmold stationiert wurde. Die britische Armee schaffte zu diesen Zwecken britische Kriegslokomotiven des Typs „Austerity“ (Achsfolge 1D) nach Detmold, die aber bald durch beschlagnahmte Lokomotiven der Reichsbahn ergänzt und 1947 abgefahren wurden. 1948, kurz vor Gründung der Deutschen Bundesbahn, wurde die Bahnstrecke zurückgegeben.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Menninghaus: 100 Jahre Eisenbahn in Lippe. Verlag Uhle & Kleimann, Lübbecke 1981, ISBN 3-922657-15-X.
  • Garrelt Riepelmeier, Ingrid und Werner Schütte: Die Eisenbahn in Lippe. DGEG Medien, Hövelhof 2005, ISBN 3-937189-17-3.
  • Wolfgang Klee: Eisenbahn-Landschaft Westfalen-Lippe. Eigenverlag, Paderborn 1989, ISBN 3-927144-03-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.
  2. Detmold Military Railway: Eine fast vergessene Bahnverwaltung

Weblinks[Bearbeiten]

NRWbahnarchiv von André Joost:

Weitere Belege:

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing