Bahnstrecke Vienenburg–Goslar

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Vienenburg–Goslar
Personenzug von Goslar nach Oker, um 1910
Personenzug von Goslar nach Oker, um 1910
Kursbuchstrecke (DB): 330, 353
Streckennummer (DB): 1932
Streckenlänge: 12,8 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: D4
Strecke – geradeaus
von Braunschweig
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Halberstadt und Ilsenburg
Bahnhof, Station
0,0 Vienenburg
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Bad Harzburg
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
von Bad Harzburg
Brücke über Wasserlauf (klein)
Oker
Bahnhof, Station
8,7 Oker
Bahnhof, Station
12,8 Goslar
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Hildesheim
Strecke – geradeaus
nach Kreiensen

Die Bahnstrecke Vienenburg–Goslar ist eine 1866 eröffnete Hauptbahn zwischen Vienenburg und Goslar am nördlichen Harzrand.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Strecke der Hannoverschen Staatsbahn wurde am 23. März 1866 eröffnet.[1]

In den 1930er Jahren verkehrten zunehmend überregionale Güterzüge über die Strecke, da die eingleisige Bahnstrecke Vienenburg–Langelsheim die Belastungsgrenze erreicht hatte.[2]

Da der Abschnitt Vienenburg–Oker stark an Bedeutung verloren hatte – der Großteil der Personenzüge zwischen Vienenburg und Goslar verkehrten über Bad Harzburg – wurde das zweite Streckengleis auf diesem Abschnitt in den 1980er Jahren abgebaut.[3]

Strecke[Bearbeiten]

Die 12,8 Kilometer lange Strecke ist zwischen Vienenburg und Oker eingleisig. Die Streckenführung folgt in weiten Teilen dem Fluss Oker. Der Abschnitt Oker–Goslar ist zweigleisig ausgebaut.

Betrieb[Bearbeiten]

Die Strecke wird durchgängig von Regionalzügen der Relation Goslar–Vienenburg–Braunschweig bedient. Im Abschnitt Goslar–Oker kommen noch Züge aus Hannover und Kreiensen nach Bad Harzburg hinzu.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Josef Högemann: Eisenbahnchronik Harz – Die Geschichte der Eisenbahnen im Harz, EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 3-88255-722-2, S. 295
  2. Josef Högemann: Eisenbahnchronik Harz – Die Geschichte der Eisenbahnen im Harz, EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 3-88255-722-2, S. 25
  3. Josef Högemann: Eisenbahnchronik Harz – Die Geschichte der Eisenbahnen im Harz, EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 3-88255-722-2, S. 27