Bahnstromumformerwerk

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Bahnstromumformerwerk Karlsruhe

Als Bahnstromumformerwerk, auch Umformerwerk, bezeichnet man eine elektromechanische Anlage mit rotierenden elektrischen Maschinen zur Umwandlung von elektrischer Energie aus dem öffentlichen Stromnetz in Bahnstrom zur elektrischen Versorgung von Schienenfahrzeugen. In einem Bahnstromumformerwerk stehen Umformer, meist auf Schienen, die die Umwandlung mittels eines Elektromotors und elektrischen Generators vornehmen.

Für die Versorgung von Bahnen mit Einphasenwechselstrom verminderter Frequenz, wie in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Norwegen und Schweden werden meist Kombinationen bestehend aus einem Drehstrom-Synchronmotor und einem Generator für Einphasenwechselstrom, die über ein Getriebe gekoppelt sind, verwendet. Daneben kommen auch HGÜ-Kurzkupplungen zum Einsatz.

Bahnstromumformerwerke können dezentral (Umwandlung des öffentlichen Stromes in Bahnstrom direkt an den Bahnstrecken, keine Einspeisung in ein Bahnstromnetz) sowie auch zentral (Umwandlung zur Speisung des Bahnstromnetzes, damit zur Speisung der Oberleitung anliegender Strecken) in Verwendung sein. Zentrale Bahnstromumformerwerke findet man in Deutschland (u. a. in Borken/Hessen, Dresden, Chemnitz, Harburg, Lehrte, Karlsruhe, Neckarwestheim, Nürnberg, Saarbrücken, Neu Ulm), Österreich und der Schweiz.

Dezentrale Bahnstromumformerwerke für die Bahnstromversorgung werden in Norwegen, Schweden, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Teilen Thüringens und Sachsen-Anhalts verwendet. Für die Versorgung gleichstrombetriebener Bahnen werden seit den 1920er Jahren mit Gleichrichtern ausgerüstete Unterwerke verwendet.

Umformerwerke werden zunehmend durch Umrichterwerke ersetzt, die dieselbe Funktion mittels Umrichtern auf Basis von Leistungselektronik erfüllen.