Baldringen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Baldringen
Baldringen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Baldringen hervorgehoben
49.6132777777786.6843833333333430Koordinaten: 49° 37′ N, 6° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Kell am See
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 1,76 km²
Einwohner: 278 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 158 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54314
Vorwahl: 06587
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Webpräsenz: www.kell-am-see.de
Ortsbürgermeister: Willi Emser
Lage der Ortsgemeinde Baldringen im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Baldringen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kell am See an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Baldringen liegt im Naturpark Saar-Hunsrück etwa neun Kilometer westlich von Kell am See unweit des Treffpunktes der Bundesstraßen 268 (Trier-Saarbrücken) und 407 (Hunsrückhöhenstraße) bei Zerf.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 1036 erstmals urkundlich erwähnt, als Propst Albero zu St. Paulin der Abtei St. Matthias zu Trier Güter in Baldringen schenkte.

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Amt Saarburg im Kurfürstentum Trier.

Nach dem Jahr 1792 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) in das französische Staatsgebiet eingegliedert. Im Jahr 1798 wurde die damals neue französischen Verwaltungsstruktur eingeführt, Baldringen gehörte zum Kanton Saarburg des Departments der Saar. Anders als das übrige Gebiet des Linken Rheinufers wurde der Kanton Saarburg auf dem Wiener Kongress (1815) zunächst Österreich zugeteilt. Im Zweiten Pariser Frieden trat Österreich mit Wirkung von 1. Juli 1816 neben anderen Gebieten den Kanton an das Königreich Preußen ab.

Unter der preußischen Verwaltung wurde der Ort der Bürgermeisterei Zerf im Kreis Saarburg des Regierungsbezirks Trier zugeteilt, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Am 18. Juli 1946 wurde Baldringen gemeinsam mit weiteren 80 Gemeinden der Landkreise Trier und Saarburg dem im Februar 1946 von der übrigen französischen Besatzungszone abgetrennten Saargebiet angegliedert, das zu der Zeit nicht mehr dem Alliierten Kontrollrat unterstand. Am 6. Juni 1947 wurde diese territoriale Ausgliederung bis auf 21 Gemeinden wieder zurückgenommen, damit kam Baldringen an das 1946 neugebildete Land Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Baldringen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 98
1835 149
1871 155
1905 183
1939 184
Jahr Einwohner
1950 162
1961 163
1970 177
1987 169
2005 263

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Baldringen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „In Gold ein mit silbernen Muscheln 1:3:1 belegtes rotes Kreuz“.

Das rote Kreuz erinnert an die frühere Landesherrschaft von Kurtrier, die Muscheln an das im 15. Jahrhundert ausgestorbene Rittergeschlecht von Baldringen. Das Gemeindewappen existiert seit 1951.

Vereine[Bearbeiten]

Vereine im Ort sind der Musikverein Baldringen, die Jugendgruppe Baldringen und die Freiwillige Feuerwehr.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baldringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen