Bamberger Apokalypse
Die Bamberger Apokalypse ist ein Werk der ottonischen Buchmalerei aus der Zeit zwischen 1000 und 1020. Die genaue Datierung ist umstritten. Die Handschrift zählt zu den bekanntesten Werken aus dem Skriptorium des Klosters Reichenau.
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[Bearbeiten] Inhalt
Zwei lateinische Texte sind in dem Band vereinigt, nämlich die Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes und ein Evangelistar mit den Evangelien der Sonn- und Festtage.
Die Handschrift ist mit über 50 ganzseitigen Miniaturen geschmückt.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Handschrift gehörte als Geschenk von Kaiser Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde zum Bestand des Kollegiatstiftes St. Stephan in Bamberg. Sie kam im Zuge der Säkularisation in den Besitz des bayerischen Staates und wird heute unter der Signatur Msc.Bibl.140 in der Staatsbibliothek Bamberg aufbewahrt.
Im Jahr 2000 erschien eine Faksimileausgabe. Die Bilderhandschrift ist ein herausragendes Beispiel der ottonischen Buchmalerei und wurde am 26. Januar 2004 in die Liste des Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen.[1]
[Bearbeiten] Ausstellung
Die Bamberger Apokalypse war zwischen Oktober 2012 und Januar 2013 in der Ausstellung Pracht auf Pergament in der Münchener Hypo-Kunsthalle zu sehen.[2]
[Bearbeiten] Literatur
- Fabian, Claudia; Lange, Christiane (Hg.): Pracht auf Pergament. Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180. München 2012. ISBN 978-3-7774-5391-0
- Suckale-Redlefsen, Gude (Hg.): Das Buch mit 7 Siegeln. Die Bamberger Apokalypse. Wiesbaden 2000. ISBN 3-447-04363-6
[Bearbeiten] Weblinks
- Webseite zur Ausstellung Die Bamberger Apokalypse - Das Buch mit 7 Siegeln, Ausstellung der Staatsbibliothek Bamberg, 26. November 2000 - 31. Januar 2001
- Die Bamberger Apokalypse komplett digitalisiert, Staatsbibliothek Bamberg - Kaiser-Heinrich-Bibliothek
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Webseite der UNESCO-Kommission mit Auflistung der einzelnen Handschriften, S. 2-4 (PDF; 103 kB)
- ↑ Pracht auf Pergament Hypo-Kunsthalle