Banewo
| Banewo (Банево) | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Bulgarien | |||
| Oblast: | Burgas | |||
| Einwohner: | 1500 (26.01.2009) | |||
| Koordinaten: | 42° 39′ N, 27° 24′ O42.64333333333327.40333333333393Koordinaten: 42° 38′ 36″ N, 27° 24′ 12″ O | |||
| Höhe: | 93 m | |||
| Postleitzahl: | 8125 | |||
| Telefonvorwahl: | (+359) 05512 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | A | |||
| Verwaltung (Stand: seit Nov. 2007) | ||||
| Bürgermeister: | Mantscho Mantschew | |||
| Regierende Partei: | GERB | |||
| Webpräsenz: | www.burgas.bg | |||
Banewo (bulgarisch Банево, abgeleitet von Banja wortwörtlich übersetzt= Bad) ist ein Viertel der Hafenstadt Burgas im südosten Bulgariens. Das Viertel liegt malerisch in den südlichen Vorläufern des Balkangebirges rund 14,5 km von Stadtzentrum und rund 3 km von Wetren.
Bei Banewo befinden sich die seit der Antike bekannten Mineralbäder von Burgas. In der Antike trugen sie und die nahen Siedlung den Namen Aquae Calidae. Laut einer Legende soll sogar Philipp II. oft hier Gast gewesen sein. Der gotische Geschichtsschreiber Jordanes schrieb: „sehr heißes Wasser steigt aus der Quelle, die erste und beste aller Quellen in der Welt für die Heilung der Kranken“. In der folgende Jahrhunderte wuchs die Siedlung zu einer Stadt Thermopolis (von gr. θερμός (thermos) = „warm“ und πόλις (polis) = „Stadt“). Es ist bekannt das sich der oströmische Kaiser Tiberios I. die Stadt für die Heilung einer Krankheit seiner Frau ausgesucht hat.
1206 wurde die Stadt von den Kreuzritter des Vierten Kreuzzugs unter Heinrich geplündert und zerstört. Der kaiserliche Schreiber hielt fest: „das war eine sehr schöne Stadt, in guter Lage, mit vielen warmen Quellen - die besten der Welt. Aus ihn haben wir gute Beute mitgenommen“. Erst 350 Jahre später wurden die Quellen bebaut, jedoch im 13. Jahrhundert von der Katalanische Kompanie verwüstet. Der spätere Osmanischer Sultan Süleyman I. befahl den Bau eines großen Hammam, der nach mehreren Umbauten bis heute genutzt wird.
Das heutige Viertel wurde 1920 von bulgarische Flüchtlingen aus Ost- und Westthrakien (→Thrakische Bulgaren) und Makedonien (→Makedonische Bulgaren), an der Stelle eines türkisches "Landhaus" (Çiftlik) gegründet. 1932 wurde die erste Schule Iwan Wazow gebaut. Neben ihr befinden sich im Dorf noch ein Tschitalischte und die Kapelle „Sweta Petka“.
Bis 2009 war das Viertel noch ein selbständiges Gemeindedorf innerhalb der Gemeinde Burgas.
[Bearbeiten] Galerie
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Das Dorf im Vordergrund und das Atanasow-See im Hintergrund
[Bearbeiten] Weblinks
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