Bankett (Festessen)

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Staatsbankett (Frankreich, 1517)
Bankett beim Staatsbesuch des belgischen Königspaares im Münchener Antiquarium im Jahr 1971. Foto: Bundesarchiv

Ein Bankett ist ein Festessen in Form einer gemeinsamen Mahlzeit im feierlichen Rahmen zu einem besonderen Anlass oder zu Ehren eines Gastes.

Bankett ist dem italienischen banchetto entliehen und bezeichnete feierliche Mahlzeiten des Königs bei versammeltem Hof.[1] Bankett bezeichnete ursprünglich ein Gastmahl, einen „Schmaus“ oder „Schlämmer“.[2] Der Duden bezeichnet banchetto ursprünglich als Beistelltisch bzw. als Verkleinerungsform von banco für Bank.[3]

Die Kleiderordnung ist bei offiziellen Anlässen wie Staatsbanketten auch heute noch formell, d. h. Smoking oder Anzug sowie Krawatte oder Fliege beim Herrn sowie Abendkleid bei der Dame. In besonderen Fällen wird von den Herren sogar noch Frack getragen. Üblich sind ein Sektempfang und ein Menü mit mehreren Gängen sowie eine feste Sitzordnung. Das Essen im Bankett kann aber ebenso in Buffetform stattfinden.

In Deutschland obliegt die Organisation von Staatsbanketten bei internationalen Anlässen dem Protokoll des Auswärtigem Amtes[4], die Organisation von Banketten und offiziellen Essen bei nationalen Anlässen dem Referat Protokoll Inland des Bundesministeriums des Innern.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bankett in Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1905, S. 350.
  2. Bankett in Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 718.
  3. Bankett Duden – Deutsches Universalwörterbuch, 6., überarbeitete Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 2007 auf Duden.de
  4. Protokoll Internetauftritt des Auswärtigen Amtes. Abgerufen am 1. Juli 2012.
  5. Protokoll Inland der Bundesregierung Internetauftritt des Bundesministeriums des Innern. Abgerufen am 1. Juli 2012.