Baptisten in Belgien

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Baptisten in Belgien gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Sie sind in einer Föderation zusammengeschlossen. Der offizielle Name dieser Vereinigung lautet

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Ausgangspunkt für die Entstehung belgischer Baptistengemeinden war das nördliche Frankreich. Baptistische Wanderarbeiter dieser Region brachten ihre konfessionellen Überzeugungen Ende des 19. Jahrhunderts über die Grenze. In Lüttich (frz. Liège, fläm. Luik) kam es 1892 zur Gründung der ersten Baptistengemeinde des Belgischen Königreichs. Bereits 1922 schlossen sich mehrere belgische Baptistengemeinden zu einem nationalen Bund zusammen. Erst 1997 erhielten die belgischen Baptisten ihre staatliche Anerkennung, nachdem sich Jimmy Carter, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten und selbst Mitglied eine Baptistengemeinde, massiv dafür eingesetzt hatte (Quelle: [1]).

[Bearbeiten] Organisation und Statistik

Die einzelnen Ortsgemeinden sind - wie überall bei den Baptisten - autonom. Jede Gemeinde entsendet entsprechend ihrer Größe Abgeordnete zur Jährlichen Konferenz, die an wechselnden Orten stattfindet. Dort wird über alle gemeinsamen Anliegen sowie über den gemeinsamen Unionshaushalt entschieden. Ein gewähltes Exekutivkomitee sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse.

2004 gab es in Belgien 13 selbständige Baptistengemeinden mit insgesamt 855 Mitgliedern (exkl. nicht getaufte Kinder und Freunde der Gemeinden.

[Bearbeiten] Internationale Verbindungen

Die belgische Baptistenunion ist Mitglied der Europäisch-Baptistischen Föderation und des Baptistischen Weltbundes. Zu den im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammengeschlossenen Baptisten besteht eine enge Verbindung, ebenso zu den Nordfranzösischen Baptistengemeinden.

[Bearbeiten] Literatur

  • Albert W. Wardin (Hrsg.): Baptists Around the World

[Bearbeiten] Weblinks

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