Baquba

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33.747444.662248Koordinaten: 33° 45′ N, 44° 40′ O

Karte: Irak
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Baquba
Lage von Baquba

Baquba (arabisch ‏بعقوبةBaʿqūba; manchmal auch Bakuba, Baqubah, Baakuba) ist eine Stadt im Irak, etwa 60 Kilometer nördlich von Bagdad gelegen. Sie zählt insgesamt 500.000 Einwohner. Baquba ist die Hauptstadt der Provinz Diyala und liegt am gleichnamigen Fluss. 100 km nordöstlich liegt Chanaqin, nach Kirkuk das zweitwichtigste Erdölzentrum des Iraks.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung besteht aus einer knappen Mehrheit von arabischen Sunniten, die zweitgrößte Volksgruppe bilden die Kurden. Daneben leben viele Schiiten und Turkmenen in Baquba. Diese ethnische und konfessionelle Mischung macht Baquba zu einem Zentrum für Extremisten jeglicher Couleur.

Klima[Bearbeiten]

An manchen Tagen im Sommer steigt die Temperatur in dieser Gegend auf bis zu 50 Grad Celsius. Erträglich ist diese Hitze nur aufgrund der sehr niedrigen Luftfeuchtigkeit und eines fast stetig wehenden Windes.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit dem Irak-Krieg 2003 wurde Baquba zum Ziel mehrerer Anschläge.

Am 14. Juni 2011 kamen bei einem Autobombenanschlag auf das Parlament der Provinz Diyala 11 Menschen ums Leben. Das Parlament wurde danach von Bewaffneten gestürmt[1] die 45 Geiseln nahmen. Bei der Befreiung waren die Streitkräfte der Vereinigten Staaten beteiligt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baqubah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Autobombe tötet elf Menschen im Irak. In: ORF. 14. Juni 2011, abgerufen am 14. Juni 2011 (deutsch).
  2. Blutige Aktion in irakischem Provinzparlament. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2011 (deutsch).