Baranów Sandomierski

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Baranów
Sandomierski
Wappen von Baranów Sandomierski
BaranówSandomierski (Polen)
BaranówSandomierski
Baranów
Sandomierski
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Karpatenvorland
Landkreis: Tarnobrzeg
Fläche: 9,04 km²
Geographische Lage: 50° 30′ N, 21° 33′ O50.521.55Koordinaten: 50° 30′ 0″ N, 21° 33′ 0″ O
Einwohner: 1531
(30. Jun. 2012)[1]
Postleitzahl: 39-450
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: RTA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga wojewódzka DW872
DW 985
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 121,9 km²
Einwohner: 12.173
(30. Jun. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 100 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1820013
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Mirosław Pluta
Adresse: ul. Okulickiego 1
39-450 Baranów Sandomierski
Webpräsenz: www.baranowsandomierski.pl

Baranów Sandomierski [baˈranuf sandɔˈmʲɛrsci] ist eine Stadt im Powiat Tarnobrzeski in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska).

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Baranów Sandomierski rund 123 km nordöstlich von Krakau und 13 km südwestlich von Tarnobrzeg an der Weichsel.

Geschichte [Bearbeiten]

Schloss von Baranów Sandomierski

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1135 zurück, als Bolesław Krzywousty den Ort offiziell gründete. 1354 wurde dem Ort von Kasimir dem Großen das Stadtrecht nach dem Magdeburger Recht verliehen. In der folgenden Zeit entwickelte sich der Ort vor allem durch Getreidehandel. Ende des 16. Jahrhunderts zog das Handwerk in der Stadt ein. Vor allem Tuch und Schuhe wurden produziert. Auch das Schloss wurde in dieser Zeit nach dem Vorbild des Wawel in Krakau erbaut. 1628 entstand eine Druckerei. Um 1770 lebten etwa 1200 Menschen in dem Ort. Während der dritten Teilung Polens wurde Baranów Sandomierski Teil Österreichs.

1896–1934 erhielt der Ort für 38 Jahre das zuvor verlorene Stadtrecht zurück. 1933 verlieh das Innenministerium dem Ort sein heutiges Wappen.

Am 8. und 9. September 1939 fanden an der Brücke über die Weichsel schwere Rückzugsgefechte zwischen der polnischen Armee „Kraków“ und der deutschen Wehrmacht statt. Während der deutschen Besatzung wurden alle Juden des Ortes deportiert. Im Juli 1944 errichtete die Rote Armee einen Brückenkopf an der Weichsel. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war die Stadt zur Hälfte zerstört.

nach 1945 [Bearbeiten]

Von 1975 - 1998 gehörte das Dorf zur Woiwodschaft Tarnobrzeg.[3]

Name [Bearbeiten]

Der Name Baranów geht vermutlich auf die Schafzucht (poln. Baran) zurück, die im 12. Jahrhundert hier betrieben wurde.

Sehenswürdigkeit [Bearbeiten]

Gemeinde [Bearbeiten]

Geographie [Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 121,86 km². 60 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 21 % sind mit Wald bedeckt[4].

Sołectwo [Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die Sołectwo (Schulzenämter) Baranów Sandomierski, Dąbrowica, Durdy, Dymitrów Duży, Dymitrów Mały, Kaczaki, Knapy, Marki, Siedleszczany, Skopanie Osiedle, Skopanie Wieś, Suchorzów, Ślęzaki und Wola Baranowska

Fußnoten [Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 3. Januar 2013.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 3. Januar 2013.
  3. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  4. regioset.pl (pl/en)