Barbara Bosch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Barbara Bosch (* 5. September 1958 in Stuttgart) ist eine parteilose Kommunalpolitikerin und seit 2003 Oberbürgermeisterin von Reutlingen.

[Bearbeiten] Leben

Bosch studierte nach Abitur und Handelsschule Politikwissenschaften und Kunstgeschichte und war bereits vor und während des Studiums in der Verwaltung sowie als Lehrkraft an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd tätig. 1990 wurde sie Leiterin des Sozialamtes der Stadt Fellbach, dann Leiterin des Persönlichen Referats des dortigen Oberbürgermeisters. 1997 wurde sie Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeisterin“ in Fellbach.

Am 23. Februar 2003 wurde sie zur Oberbürgermeisterin von Reutlingen gewählt, wobei sie im Wahlkampf gegen den bis dahin amtierenden CDU-Konkurrenten Stefan Schultes vor allem von der Reutlinger SPD und FDP unterstützt worden war.

Am 6. Februar 2011 wurde Bosch bei einer Wahl mit nur einem Gegenkandidaten, der zudem von keiner Partei unterstützt wurde, und einer Wahlbeteiligung von 23,8 % mit 85,6 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.[1]

Bosch ist außerdem Vorsitzende des Stiftungsrats der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Vizepräsidentin des Landesverbandes Baden-Württemberg des Deutschen Roten Kreuzes sowie Vorsitzende des Aufsichtsrats der städtischen Tochterunternehmen, darunter die Stadtwerke/FairEnergie Reutlingen. Im Januar 2011 wurde sie Präsidentin des baden-württembergischen Städtetags.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. „Barbara Bosch gewinnt OB-Wahl mit 85,6 Prozent“ in Reutlinger Tagblatt vom 7. Februar 2011
Vorgänger Amt Nachfolger
Stefan Schultes Oberbürgermeisterin von Reutlingen
2003
Ivo Gönner Präsidentin des Städtetags BW
2011
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen