Barbet Schroeder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Barbet Schroeder (2008)

Barbet Schroeder (* 26. August 1941 in Teheran, Iran) ist ein französischer Filmproduzent schweizerischer Abstammung, Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Er begann seine Karriere als Produzent der Filme von Éric Rohmer, darunter Die Sammlerin. Als Regisseur wurde Schroeder 1992 international bekannt durch den Film Weiblich, ledig, jung sucht …. Zuvor hatte er Jeremy Irons zu einem Oscar für Die Affäre der Sunny von B. verholfen, in dem er den angeblichen Mordversuch von Sunny von Bülow durch ihren Ehemann, den dänischen Adligen Claus von Bülow bearbeitete. Schroeder selbst wurde für seine Regie für den Oscar nominiert, hatte aber gegenüber Kevin Costner (Der mit dem Wolf tanzt) das Nachsehen. Zwei seiner früheren Arbeiten sind heute vor allem durch ihre Vertonung durch die englische Rockband Pink Floyd in Erinnerung geblieben: Die Filme More – mehr – immer mehr (gleichnamiger Soundtrack von Pink Floyd aus dem Jahr 1969) und La Vallée (Album Obscured by Clouds aus dem Jahr 1972).

Kritikerlob brachte Schroeder 2007 sein Dokumentarfilm L'avocat de la terreur ein, in dem er den kontroversen französischen Anwalt Jacques Vergès porträtierte und dafür 2008 den César für den besten Dokumentarfilm gewann. 2008 erhielt er für den französischen Thriller Inju eine Einladung in den Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Venedig.[1]

Filmografie[Bearbeiten]

Schauspieler

Regie

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Vivarelli, Nick: Venice Film Festival announces Slate, 29. Juli 2008 (aufgerufen am 30. Juli 2008)