Barbu Știrbey

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Barbu Știrbey

Fürst Barbu Știrbey (* 4. November 1872 in Buftea; † 24. März 1946) war im Juni 1927 kurzzeitig Ministerpräsident des Königreichs Rumänien.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Er war der Sohn von Prinz Alexandru Știrbey und seiner Frau Maria-Ghika Comănești, außerdem Enkel von Barbu Dimitrie Știrbei, der Fürst der Walachei wurde und 1869 starb.

Seine eigentliche Bedeutung in der Geschichte Rumäniens ergibt sich aus seiner Rolle als enger Vertrauter der Königin Marie, die selbst eine sehr einflussreiche Person in den rumänischen Regierungskreisen vor dem Beitritt ihres Sohnes König Carol II. auf den Thron im Jahr 1930 war.

Știrbey und Königin Marie waren ein Liebespaar und er war wahrscheinlich der Vater ihres jüngsten Kindes, Mircea und möglicherweise der Vater von Ileana.

Kurz nach dem königlichen Staatsstreich vom 23. August 1944 reiste Știrbey mit der rumänischen Delegation, die am 12. September den Waffenstillstand zwischen Rumänien und der Sowjetunion unterzeichnete, nach Moskau. Știrbey war einer der bevollmächtigten Unterzeichner des Abkommens, die anderen Unterzeichnenden waren Lucrețiu Pătrășcanu, Dumitru Dămăceanu und Ghita Popp auf der rumänischen Seite und Rodion Malinowski auf der sowjetischen Seite.

Știrbey war mit Prinzessin Naděje Bibescu verheiratet, mit der er vier Töchter hatte.

Weblinks[Bearbeiten]