Barfüßigkeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Barfuß ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Barfuß (Begriffsklärung) aufgeführt.
Barfußgehen in der Natur

Barfüßigkeit oder Bloßfüßigkeit bezeichnet das Gehen ohne Fußbekleidung (altertümlich „baren Fußes, bloßen Fußes“), also ohne Schuhe und Strümpfe.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte bis frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Barfüßigkeit wurde schon zu einem frühen Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte kulturübergreifend durch das Tragen von Schuhen verdrängt, da deren Schutzfunktion und Bequemlichkeit praktische Vorteile bot und als Erleichterung im Alltag angesehen wurde. Insbesondere wurde durch Schuhwerk in allen Erscheinungsformen bezweckt, zumindest die Fußsohlen hinreichend vor den jeweiligen Gegebenheiten des Untergrundes zu schützen. Abhängig vom Lebensraum war zusätzlich zumeist der Schutz der Zehen sowie die Widerstandsfähigkeit vor Kälteeinflüssen notwendig und erwünscht. Archäologische Funde von Schuhen datieren auf das erste Auftreten des modernen Menschen (Homo sapiens) vor etwa 40.000 Jahren zurück.[1] Während dieser Zeit wurden auch komplexere Bekleidungsgegenstände zum Standard, welche in Kombination mit dem entsprechenden Schuhwerk bereits die Ausgangsform des heute üblichen Erscheinungsbildes des modernen Menschen bilden. Gegenüber der Barfüßigkeit setzte sich daher seit dieser Zeit die Schutzfunktion von Schuhen insbesondere wegen der verbesserten Möglichkeit der Fortbewegung in unterschiedlichem Gelände und des wirksamen Schutzes vor Temperatureinflüssen durch, zudem konnten viele Verletzungen vermieden werden. Hierdurch war sehr früh in der Geschichte der Menschheit eine beschuhte Erscheinung zum konventionellen gesellschaftlichen Standard erhoben worden. Schuhe waren bereits in der Antike in den meisten Kulturen ein Allgemeingut und Barfüßigkeit ein eher selten anzutreffendes Bild (siehe Schuh:Antike und Frühmittelalter).

Wegen des hohen Herstellaufwands in vorindustrieller Zeit war das Tragen kunstfertig hergestellten Schuhwerks allerorts zunächst ein Privileg hinreichend begüterter Menschen. Zudem diente die Art des getragenen Schuhwerks in den meisten Kulturen der Herausstellung von Standesunterschieden (siehe Schuh:Funktion), die Barfüßigkeit kennzeichnete entsprechend meist die Einordnung unterhalb jedes anerkannten gesellschaftlichen Standes. Innerhalb niederer Gesellschaftsschichten stellte das Barfußgehen daher nur in äußerster wirtschaftlicher Not eine Alternative dar und war dann meist eine Kennzeichnung tiefster und absoluter Armut. Zumeist wurde innerhalb der ärmeren Bevölkerung bereits seit der Antike auf Schuhwerk zurückgegriffen, welches mit den jeweils zur Verfügung stehenden Materialien selbst gefertigt wurde und zumindest hinreichenden Schutz vor den üblichen Alltagseinflüssen bot (siehe Schuh:Geschichte, insbesondere Hoch- und Spätmittelalter), hierbei das sozialhierarchisch herabsetzende unbeschuhte Erscheinungsbild bewusst vermied.

Moderne[Bearbeiten]

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden Schuhe zunehmend kostengünstig produziert, dass weltweit selbst wenig begüterte Personen in armen Ländern durchgehend einfaches Schuhwerk wie z. B. Zehenstegsandalen oder Espadrilles aus meist industrieller Fertigung tragen können und nicht auf selbst gefertigtes Schuhwerk zurückgreifen müssen. Wirtschaftliche Zwänge stellen in heutiger Zeit somit keine Ursache für ein barfüßiges Erscheinungsbild dar.

In einigen Ländern war es jedoch bis Mitte des 20. Jahrhunderts zumindest bei der Landbevölkerung häufiger anzutreffen, dass Kinder in der warmen Jahreszeit barfuß gingen. In heutiger Zeit ist dies nur noch gelegentlich anzutreffen. In städtischen Gebieten wird Barfußgehen größtenteils als ungewöhnlich wahrgenommen[2] und außerhalb gesellschaftlich akzeptierter Bereiche (z.B. Strände, Badeanstalten, Liegewiesen, Ausübung bestimmter Sportarten) häufig als Ausdruck bewusst nonkonformen Verhaltens oder esoterischer Neigungen angesehen. Ein barfüßiges Erscheinungsbild findet hierbei jedoch bei weiblichen Personen eine wesentlich höhere allgemeine Billigung und ist in der heutigen Zeit beispielsweise während hochsommerlicher Klimabedingungen zuweilen auch im normalen Stadtbild anzutreffen, ohne als besonders ungewöhnlich wahrgenommen zu werden. Es handelt sich in diesen Situationen jedoch um einen freiwilligen und in der Regel lediglich vorübergehenden Verzicht auf die Funktionen des Schuhwerks unter entsprechend günstigen Rahmenbedingungen, die einen Schutz vor äußeren Einflüssen nicht als zwingend geboten erscheinen lassen. Jeder moderne Mensch kann unter normalen Umständen somit die eigene Wahl treffen, auf Schuhwerk zurückzugreifen oder hierauf in bestimmten Situationen, in denen hierdurch keine Nachteile zu erwarten sind, bewusst und gewollt zu verzichten. Äußere Zwänge stellen nur in bestimmten Ausnahmesituationen (z.B. Gefangenschaft) eine Veranlassung dazu dar, barfuß zu gehen.

Religiöse und kulturelle Aspekte[Bearbeiten]

Füße der jainistischen Shravanbelgola-Figur

Frömmigkeit[Bearbeiten]

In zahlreichen religiösen Traditionen gilt das Ablegen der Fußbekleidung als Geste der Frömmigkeit und der Ehrerbietung, besonders beim Betreten heiliger Plätze.

Barfüßige Perdoni in Spanien
Schrein der Unbeschuhten Karmelitin Therese von Lisieux (kleine hl. Therese)

Im Barfußgehen sieht man auch eine verbreitete Form der Kasteiung, die häufig mit anderen Formen wie Pilgerschaft, als Buße oder asketische Übung verbunden ist.

Barfüßer[Bearbeiten]

Barfüßer (latein.: Discalceati, „Unbeschuhte“) nennt man bestimmte katholische männliche und weibliche Ordensgemeinschaften, deren Mitglieder barfuß waren bzw. noch sind. Sie gehen entweder ganz ohne Fußbekleidung, oder tragen Sandalen oder mit Riemen befestigte Sohlen. Das Barfußgehen wurde offizielle monastische Praxis, seit es Teresa von Avila 1560 den Unbeschuhten Karmelitinnen vorschrieb. Insbesondere die strengeren Observanzen der Bettelmönche haben dieses Zeichen der Armut und der Entsagung angenommen, zunächst die Franziskaner und die Klarissen sowie die Karmeliten, die Mercedarier, die Passionisten, die Serviten und die Trinitarier. Als äußere Veranlassung gilt die biblische Aufforderung Jesu an die Jünger, bei der Mission nicht einmal Schuhe mitzunehmen (Matthäus 10, 10, vgl. Lukas 10, 3). Heute tragen Barfüßer normalerweise Sandalen. Siehe auch: Barfüßerkirche.

Barfüßigkeit auf der Bühne[Bearbeiten]

Im Tanz-, Theater- oder Opernaufführungen drücken bloße Füße häufig bestimmte Gefühle, Furcht, Verwundbarkeit, eine Niedergeschlagenheit und/oder Vertrautheit aus. Sie mildern Nervosität oder Angst, oder vermitteln sogar einen bestimmten körperlichen wie seelischen Zuspruch. [3]

Regionale Traditionen[Bearbeiten]

In vielen Kulturen ist das Tragen von Schuhen in der privaten Wohnung verpönt. Das Ablegen der Schuhe ist, vor allem aus Reinlichkeitsgründen, in Ländern mit rauem Klima verbreitet, wie in Japan, China, Vietnam oder Kanada.

Zeichen der Armut oder der Trauer[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Barfüßigkeit rührt aus der Zeit des Römischen Reiches, in der die Mode für die wohlhabenden römischen Bürger Kleidung einschließlich Fußbekleidung vorsah, während die Sklaven und die Unterschicht barfuß gingen. Im Mittelalter waren lederne Schuhe und Stiefel so teuer, dass die Ärmeren häufig entweder barfuß oder in Fußlappen gingen. In Kunst und Literatur symbolisieren bloße Füße häufig Armut.

Barfüßigkeit, teilweise verbunden mit völliger Nacktheit, war im Altertum als Symbol der Klage verbreitet.

Symbol der Unschuld[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Diese verbreitete amerikanische Literaturtradition rührt aus dem 18. und 19. Jahrhundert, als Barfüßigkeit vor allem auf dem Lande als Bestandteil von Kinderspielen angesehen wurde. Besonders in den Romanen von Mark Twain und den Gedichten John Greenleaf Whittiers. Barfüßige Kinder oder junge Frauen sind auch verbreitet in den Gemälden und Skizzen von Norman Rockwell, William-Adolphe Bouguereau und den Präraffaeliten.

Symbol des Friedens[Bearbeiten]

Als besondere Art des Mahatma Gandhi-Gedenkens hat sich das Barfußgehen um sein Denkmal gebildet. Das Tragen von Schuhen innerhalb der Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat ist untersagt.

Gefangenschaft[Bearbeiten]

Bis heute ist es in vielen Ländern üblich, infolge hoheitlicher Freiheitsentziehung in Gefangenschaft gehaltene Personen zwangsweise barfüßig zu belassen, früher war dies auch unter der Sklaverei verbreitet. Hierdurch wird sich zum einen der abgrenzenden Wirkung der Barfüßigkeit im optischen Kontrast zum gewöhnlichen Erscheinungsbild bedient und sinnbildhaft der Verlust des Standes in der Gesellschaft gekennzeichnet (siehe Geschichte). Zum anderen bedingt das Vorenthalten von Schuhwerk für die barfüßig gehaltene Person eine körperlich spürbare Zunahme der Empfindlichkeit gegenüber äußeren Gegebenheiten und Einwirkungen, somit auch eine erhöhte Verletzlichkeit. Auf diese Weise wird zusätzlich ihre lebenspraktische Handlungsfreiheit begrenzt, sowie abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes insbesondere die Möglichkeit einer beeinträchtigungsfreien Fortbewegung (z.B. Flucht aus dem bestehenden Personengewahrsam) nicht unerheblich eingeschränkt. Die einschüchternde sowie demütigende Wirkung der zumeist widrigen Lebensumstände in Gefangenschaft wird für die unfreie Person häufig unter dem Sinneseindruck dieser Faktoren zusätzlich verstärkt. Ein hierzu beitragender Aspekt ist ferner auch darin zu sehen, dass der in dieser Weise gefangen gehaltenen Person die Barfüßigkeit unter äußerem Zwang und meist gegen ihren Willen auferlegt wird.[4]

Sklaverei in Antike und Neuzeit[Bearbeiten]

Seit dem Zeitalter der frühen Antike stellt es für die bürgerliche Bevölkerung praktisch aller Zivilisationen einen gesellschaftlich gefestigten Standard dar, Schuhwerk zu tragen. So war es im antiken Rom üblich, dass freie Bürger den Calceus (Römer-Schuh) in verschiedenen Ausprägungen trugen, in Abgrenzung hierzu mussten deren Sklaven barfuß gehen.[5] [6] [7] [8] In neuzeitlichen Sklavengesetzen (z.B. amerikanischen „slave codes“) existierte häufig eine Vorschrift, durch welche auch die dortigen Sklaven gezwungen wurden, barfuß zu gehen. Im Sklavengesetz von „Cape Town“ findet sich beispielhaft die Formulierung „Slaves must go barefoot and must carry passes (Sklaven müssen barfuß gehen und Pässe tragen)“[9]. Hiermit war in denjenigen Staaten, in denen die Sklaverei formell praktiziert wurde (z.B. die US-amerikanischen Südstaaten oder Brasilien), im Umkehrschluss das Tragen von Schuhwerk wie bereits in der Antike ein äußeres Kennzeichen persönlicher Freiheit. Barfuß gehende Menschen wurden auf Anhieb als Sklaven identifiziert, für freie Menschen war Barfüßigkeit daher verpönt und wurde konsequent vermieden. Diese Wahrnehmung wirkt in vielen Bundesstaaten der USA bis heute fort, so dass auch im privaten Bereich zumeist normales Schuhwerk getragen wird und Barfüßigkeit generell tabuisiert ist (vgl.: http://en.wikipedia.org/wiki/Barefoot#Cultural_aspects). Das Vorenthalten und Verbot des Tragens von Schuhwerk stellte als demonstrative Einschränkung der Autonomie zudem ein Mittel der Machtausübung gegenüber den in Sklaverei gehaltenen Menschen dar.[10][11]

In einigen Gesellschaften der Gegenwart kommt dies in vergleichbarer Weise zur Anwendung, etwa bei den Tuareg, bei welchen Menschen nach wie vor inoffiziell in Sklaverei gehalten werden und hierbei dem Zwang zur Barfüßigkeit unterliegen[12].

Historische Gefangenschaft[Bearbeiten]

Vor allem in Ländern der westlichen Zivilisation stellt es seit jeher die gesellschaftliche Normalität dar, jederzeit Schuhwerk zu tragen. Dies führt sehr häufig dazu, dass früher wie heute öffentlich barfuß gehende Menschen zumeist unterschwellig Aufmerksamkeit erregen und als von gesellschaftlichen Konventionen abweichend angesehen werden. In vergangenen Jahrhunderten galten entblößte Füße in der Gesellschaft als besonders anstößig und waren verpönt. Barfüßige Personen waren daher selbst im bäuerlichen Stand faktisch nicht anzutreffen (siehe Schuhe:Hoch-und Spätmittelalter). Daher war es zunächst ein naheliegendes und einfaches Mittel der Kennzeichnung, in Gefangenschaft genommenen Personen unter anderem die Beschuhung zu entziehen und sie in der Folge barfüßig zu belassen. Handwerklich hergestelltes Schuhwerk musste vor Beginn der Massenfertigung verhältnismäßig teuer erkauft werden und selbst einfaches Schuhwerk war nur mit gewissem Aufwand herzustellen (vgl. Schuhe:Hoch-und Spätmittelalter, ff.), daher eigneten sich Gerichtsdiener im Rahmen der üblichen Beschlagnahme von Bekleidungsgegenständen zumeist auch die Fußbekleidung der Gefangenen an.[13] Die Gefangenen wurden sodann vor Gericht und in der Öffentlichkeit mit sichtbar entblößten Füßen vorgeführt und konnten von jedermann auf diese Weise gesehen werden. Der gesellschaftliche Ansehensverlust, welcher durch die zumeist in angelegten Fesseln vorgenommene öffentliche Vorführung eintrat, wurde durch die sichtbare Barfüßigkeit zusätzlich betont.

In Ländern der westlichen Zivilisation finden sich daher häufig bildhafte Darstellungen aus vorangegangenen Jahrhunderten, bei welchen Gefangene in einfacher Kleidung mit entblößten Füßen gezeigt werden. Bevor die sinnbildbaft kennzeichnende Sträflingskleidung in ihren verschiedenen Ausprägungen eingeführt wurde, diente die Barfüßigkeit daher traditionell als augenscheinliches Kennzeichen von Gefangenschaft in Abgrenzung zum Erscheindungsbild der beschuhten Bevölkerung. Das Vorenthalten der Fußbekleidung stellte ebenfalls ein Mittel der Machtausübung gegenüber den Gefangenen dar, denen hierdurch beständig das Gefühl von Verletzlichkeit und Wehrlosigkeit vermittelt wurde. Die erzwungene Entblößung der Füße stellt daher ein einfaches, jedoch effektives Mittel der Einschüchterung und Demütigung einer Person dar, sodass dies auch gegenwärtig in vielen Ländern bei Gefangenen eingesetzt wird (siehe Untertitel: Gefangenschaft in der Neuzeit).[14] [15] [16] [17] [18]

Gefangenschaft in der Neuzeit[Bearbeiten]

Auch gegenwärtig ist es in vielen Ländern üblich, Häftlinge in hoheitlichen Gefängnissen barfüßig zu verwahren. Dies ist dokumentiert unter anderem in China,[19] Simbabwe,[20][21] Thailand,[22][4][23] Uganda,[24][25][26] dem Iran,[27] Pakistan,[28] Indien,[29] dem Kongo,[30] Malawi,[31] Ruanda,[32] Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste),[33] und Nordkorea.[34] In Thailand werden Angeklagte traditionell auch vor Gericht barfuß vorgeführt.[35][36][37][38][39][40][41]

Die Kennzeichnung von Gefangenen mittels Barfüßigkeit wurde zeitweilig auch im US-amerikanischen Bundesstaat Texas an weiblichen Häftlingen praktiziert. So war es in texanischen Haftanstalten bis in das 20. Jahrhundert hinein eine gängige Verfahrensweise, Frauen in der Gefangenschaft das Tragen von Schuhwerk zu verwehren. Im Gegensatz hierzu stand männlichen Häftlingen ohne weiteres entsprechendes Schuhwerk zur Verfügung. Hierdurch wurde die geschlechtsbedingte Hierarchie unter den Häftlingen äußerlich sichtbar gemacht sowie die damals herrschende Ansicht der Gerichte symbolisch veranschaulicht, dass die betreffenden Gefangenen als Sklaven des Staates zu betrachten seien.[42] Hierdurch wurde eine bildhafte Parallele gerade zum gesellschaftlichen Stand vormaliger Sklaven gezogen, welche vielerorts in gleicher Weise zur Barfüßigkeit gezwungen waren (siehe oben). So ging für die inhaftierten Frauen insbesondere mit dem Vorenthalten von Schuhwerk eine einschneidende gesellschaftliche Herabsetzung einher. Die Insassinnen waren infolgedessen gezwungen, auch die zu erfüllenden Zwangsarbeiten mit bloßen Füßen zu verrichten, welches für diese eine zusätzliche Erschwernis im Rahmen der üblichen Schikanen darstellte. Dieser Umstand bewirkte zudem mental, dass die inhaftierten Frauen durch die laufenden unbehaglichen Reize rauer oder kalter Untergründe den Umstand ihrer Gefangenschaft nur schwerlich aus dem Bewusstsein verdrängen konnten, welches die einschüchternde Wirkung der Haftumstände noch weiter verstärkte. Darüber hinaus diente es innerhalb der männlich dominierten Gefängnisse als Demonstration der Macht über die weiblichen Häftlinge. Hier war die Barfüßigkeit ein anschauliches Kennzeichen der Rechtlosigkeit und Benachteiliung weiblicher Strafgefangener, die sich zu dieser Zeit nicht auf den Schutz durch allgemeine Bürgerrechte berufen konnten. [43] [44] [45]

Innerhalb Deutschlands war es zur Zeit des Nationalsozialismus eine häufig anzutreffende Praxis in Haftanstalten und Arbeitserziehungslagern für Frauen (z.B. AEL Fehrbellin, Frauenabteilung im AEL Hunswinkel), die Inhaftierten in der Gefangenschaft durchgehend barfuß zu halten und auch mit bloßen Füßen ungeachtet der Witterung zum Teil schwere Zwangsarbeit verrichten zu lassen. [46] [47] [46] [48]

Auch in späteren Frauengefängnissen der ehemaligen DDR wurden insbesondere politische Häftlinge zum Teil barfuß in Gefangenschaft gehalten. [49]

Darstellende Kunst[Bearbeiten]

In der traditionellen Wahrnehmung ist aus den vorgenannten Aspekten der Status von Unfreiheit und Gefangenschaft symbolartig mit der Barfüßigkeit verbunden. So finden sich regelmäßig in der zeitgenössischen darstellenden Kunst (darunter Werbung, Filmplakate, Spielfilme, Buchcover, Zeichnungen, Comics, Malerei, Modell- und Amateurfotografie) Werke, auf denen Gefangene zum Teil sinnbildhaft und plakativ mit bloßen Füßen gezeigt werden [50] [51] [51] [52].

Im Sport[Bearbeiten]

Weltrekorde in der Leichtathletik[Bearbeiten]

Abebe Bikila († äthiopischer Marathonläufer)[Bearbeiten]

Bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom gewann Abebe Bikila in 2:15:16 den Marathonlauf. Damit stellte er einen neuen Weltrekord auf und erlangte die erste olympische Medaille für Afrika in der Geschichte der Olympischen Spiele, wobei er als einziger Athlet die Strecke barfuß zurücklegte.

Zola Budd (südafrikanische Langstreckenläuferin)[Bearbeiten]

  • 1984 trat Zola Budd bei den Olympischen Spielen in Los Angeles barfuß in der Disziplin 5000 m an und stellte mit 15:1,83 Minuten einen neuen Weltrekord auf.
  • 1985 stellte sie barfuß bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften einen weiteren Weltrekord über 5000 m auf (14:48,07 min).
  • 1986 lief sie barfuß Hallen-Weltrekord über 3000 m.

Barfüßigkeit in Kampfkünsten[Bearbeiten]

In vielen traditionellen Kampfkunstarten wie z. B. im Taekwon-Do, Karate, Judo, usw., besteht die Tradition, grundsätzlich barfuß zu trainieren und zu kämpfen. Der direkte Kontakt der Füße zum Boden verleiht den Kämpfern Stabilität und bewussteres Wahrnehmen ihrer Bewegungen. Mit Schuhen bestünde darüber hinaus ein erhöhtes Verletzungsrisiko für den Gegner.

Gesundheitsaspekte[Bearbeiten]

Wassertretbecken am Barfußpfad des „Hexenwassers“ bei Söll in Tirol

Möglicher Nutzen von Barfußaktivitäten[Bearbeiten]

Viele Lebensreformer – der populärste war Sebastian Kneipp – haben das Barfußgehen als wichtiges Element der Gesundheitsvorsorge empfohlen. Kneipp begründete das vor allem mit einem durchblutungsfördernden Abhärtungseffekt.[53] Dadurch wird der Kreislauf gestärkt und vermehrt Körperwärme freigesetzt. In der Kneipptherapie wird Barfußgehen auf nassen Böden, im Wasser (Wassertreten), auf taufrischen Wiesen (Tautreten) oder Schnee (Schneegehen) unter anderem als Mittel gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Auch heute empfehlen Ärzte und Physiotherapeuten, insbesondere Orthopäden, das Barfußgehen als Bestandteil einer gesunden Lebensweise.[54] Vor allem Kinder sollen möglichst viel barfuß gehen oder laufen, um ihre Fußmuskulatur zu kräftigen und ihre korrekte Zehenstellung lebenslang zu behalten. Das verringert das Risiko von Fußschäden wie zum Beispiel Senkfüßen, Spreizfüßen, Plattfüßen oder dem als Spätschaden gefürchteten Hallux valgus, der auch durch die Damenschuhmode begünstigt wird und oftmals nur operativ korrigiert werden kann. Durch wissenschaftliche Untersuchungen wurde gezeigt, dass ein reines Sensoriktraining für die Fußsohle bei Grundschulkindern hochgradige Verbesserungen in der Gesamtkörperkoordination bewirkt.[55] Doch auch ältere Menschen können vom Barfußgehen profitieren, z. B. durch Schulung ihrer Sensomotorik zur Verringerung des Sturzrisikos.

Rehakliniken mit orthopädischen und psychosomatischen Schwerpunkten richten häufig Barfußpfade zur Nutzung im Kurbetrieb ein. Die Ärzte und Physiotherapeuten gehen davon aus, dass Barfußgehen auf unterschiedlichen Untergründen die Behandlung von körperlich oder psychisch bedingten Beschwerden des Bewegungsapparats unterstützen kann. Fußgymnastikübungen können das sinnvoll ergänzen.

Dies wird wie folgt erklärt: Beim Gehen stellen Füße und Wirbelsäule eine funktionale Einheit dar. Hierbei wirkt eine durch regelmäßiges Barfußgehen durchtrainierte Fußmuskulatur als Stoßdämpfer,[56] was den Bandscheiben sehr zugutekommt. In den Feinheiten des Bewegungsablaufs stimmen sich Füße und Wirbelsäule automatisch aufeinander ab. Deshalb können sich durch die intensive Bewegung der Füße beim Barfußgehen auf abwechslungsreichem Boden schmerzhafte (oftmals psychisch bedingte) Wirbelblockaden lösen. Solange die Zehenbeweglichkeit in Schuhen eingeschränkt ist, kann diese Wirkung nicht zum Tragen kommen. Umgekehrt sind Beeinträchtigungen des Körpers (Körperfehlfunktionen, Verspannungen usw.) an der Fußsohle spürbar. Durch Fußreflexzonenmassage oder Barfußgehen lässt sich die Einschränkung gut therapieren. Eine Alternative stellen Barfußschuhe dar, welche die Fußmechanik kaum einschränken.

Die Betreiber von Barfußparks werben unter anderem mit dem Argument, dass auch beim Barfußgehen auf natürlichen Wegen die Fußreflexzonen aktiviert und dadurch positive Auswirkungen auf die Organe erreicht werden. Durch das Barfußgehen wird neben der Fußmuskulatur auch die Wadenmuskulatur aufgebaut und gekräftigt. Deshalb werden Barfußspaziergänge in Verbindung mit Kneippanwendungen für die Behandlung von Venenleiden wie zum Beispiel Krampfadern eingesetzt. Der als Ausflugsziel bekannte Barfußpark Dornstetten dient unter anderem auch als Therapieeinrichtung für das naheliegende Venensanatorium.

Laufsportler und Sportmediziner wie z. B. Thomas Wessinghage empfehlen Barfußlaufen auch als Trainingsergänzung für den Laufsport.[57] Dieser Vorschlag beruht auf der Erfahrung, dass sich beim Barfußlaufen von alleine eine stoßfreie und gelenkschonende Gangart entwickelt, bei der vor allem der Vorfuß aktiv ist (der so genannte Ballengang im Gegensatz zum Fersengang). Passiver (d. h. muskulär wenig unterstützter) Fersengang in wenig gedämpften Schuhen kann zu Gelenkschäden (Kniegelenk, Hüftgelenk, Rücken) führen. Allerdings verleiten gerade gedämpfte Schuhe zu passivem Fersengang, wogegen Barfüßigkeit und flache bzw. dünne, ungedämpfte Sohlen einen aktiven Geh- und Laufstil mit Tendenz zum Ballengang/-lauf fördern, weshalb z. B. in Sportfachzeitschriften regelmäßig Schuhe mit ungedämpften, sehr flachen Sohlen empfohlen werden. Dämpfung im Vorderschuh (im Ballenbereich) sollte ohnehin generell vermieden werden, da sie nicht nur keinerlei Nutzen bringt, sondern sogar zur Spreizfußentstehung beiträgt.

Einer Studie der US Army Baylor University zufolge verletzen sich Läufer mit festem Schuhwerk dreimal häufiger als jene, die barfuß oder mit Minimalschuhen laufen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass gedämpfte Laufschuhe einen Laufstil fördern, der für Gelenke und Sehnen belastender ist (Abrollen über die Ferse).[58]

Gegenanzeigen[Bearbeiten]

Zwar wird das Barfußgehen und -laufen in der Natur von vielen Ärzten als gesundheitlich wertvoll empfohlen, gleichzeitig wird aber vor Überanstrengung vorgeschädigter Füße, vor allem auf hartem Boden, und vor hygienischen Problemen in der Stadt gewarnt.

Im Falle von Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparats kann Barfußlaufen zu Überlastungsschäden führen. In solchen Fällen sollten barfüßige Aktivitäten nur mit ärztlicher Erlaubnis und unter Betreuung durch einen kundigen Physiotherapeuten zum Einsatz kommen.

Größte Vorsicht sollte man walten lassen, falls es an den Füßen zu Wahrnehmungs- und Wundheilungsstörungen gekommen ist, wie sie etwa durch Diabetes mellitus verursacht werden können. Bei Zuckerkranken besteht die Gefahr, dass selbst kleine Verletzungen, die zu spät bemerkt werden, schlecht verheilen.[59] Im Extremfall kann das zum Verlust von Gliedmaßen führen.

Barfüßigkeit als Risiko[Bearbeiten]

Verletzungen[Bearbeiten]

Schnitt- und Stichwunden oder Insektenstiche stellen ein Risiko beim Barfußgehen dar. Es besteht die Möglichkeit des Tetanus-Impfschutzes für jeden, der gerne barfuß geht. Es können auch Gegenmaßnahmen gegen Insektengiftallergie getroffen werden. In speziellen Biotopen kann es auch in Mitteleuropa Giftschlangen geben. Kinderspielbereiche und Freibäder müssen, damit sie zum Barfußgehen geeignet sind, von Scherben, Nägeln, Dosen und ähnlichem freigehalten werden; zur Vermeidung von Bienenstichen werden die Wiesen in diesen Bereichen regelmäßig gemäht. Auf Barfußpfaden gilt ebenfalls eine regelmäßige Wartung als erforderlich.

Zur Minimierung der genannten Risiken dient Umsicht beim Gehen und eine auf die Bedingungen des Barfußgehens abgestimmte Fußpflege (die nicht mit kosmetischer Fußpflege identisch ist).[60]

Verkehrssicherheit[Bearbeiten]

Die Straßenverkehrs-Ordnung § 23 besagt, dass der Fahrer die Verantwortung für die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs und seine Bedienung hat, gibt jedoch keinerlei Anhalt für ein Barfußverbot. Damit besteht zunächst keine Rechtsgrundlage für die Verhängung von Geldbußen wegen barfüßigen Autofahrens. Falls tatsächlich ein unfallvermeidendes Bremsmanöver fehlschlägt, hat dies natürlich Auswirkungen auf die Schuldfrage und sich daraus ergebende Bußgelder und Haftpflichten. So drohen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Bamberg Straf- und Schadensersatzzahlungen, falls der Fahrer aufgrund seiner Barfüßigkeit vom Pedal rutscht und deshalb einen Unfall verursacht. [61]Das gilt natürlich sinngemäß auch im umgekehrten Fall, wenn dies aufgrund von Tragen eines bestimmten Schuhwerks passiert, wenn gleichzeitig ein solcher Fall bei vorherigem Entledigen desselben nicht eingetreten wäre, also bei Herbeiführen einer Unfallsituation infolge Verwendung von ungeeignetem oder z.B. durch Matsch verschmutztem Schuhwerk. In einem solchen Fall kann das Barfußfahren auch durchaus geboten sein, vorausgesetzt, der Lenker beherrscht das sichere Führen des Fahrzeuges ohne Schuhwerk.

Nach § 44 der Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge der Berufsgenossenschaften müssen alle Fahrer, die im Rahmen einer gewerblichen oder dienstlichen Tätigkeit ein Fahrzeug führen, Schuhe tragen, die den Fuß fest umschließen. Diese Sicherheitsrichtlinie, deren Einhaltung von den Vorgesetzten eingefordert werden muss, gilt also nicht nur für Berufskraftfahrer, die im gewerblichen Personen- oder Gütertransport tätig sind, sondern auch z. B. für einen Außendienstmitarbeiter oder Handwerker, der mit einem Firmenfahrzeug unterwegs ist. Von dieser Vorschrift sind nur Dienstfahrten ausgenommen, die mit dem eigenen Privatfahrzeug durchgeführt werden. Da Fahrschulen diesen Vorschriften unterliegen, müssen Fahrlehrer zu ihrer eigenen Sicherheit dieses Barfußverbot auch gegenüber den Fahrschülern aussprechen. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift kann bußgeldrechtliche und bei einem Unfall mit Personenschaden sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, sowohl für den Fahrer, als auch für dessen Arbeitgeber. Ebenso kann ein Arbeitgeber arbeitsrechtliche Maßnahmen ergreifen, wenn Arbeitnehmer gegen diese Vorschrift verstoßen.

Andererseits kann es in bestimmten Situationen durchaus geboten sein, barfuß Auto zu fahren. Das ist dann der Fall, wenn aufgrund der getragenen Fußbekleidung ein gefahrloses Betätigen der Pedalvorrichtungen nicht gewährleistet ist und geeignetes Schuhwerk nicht zur Verfügung steht, wie z. B. beim Fahren mit offenen, nicht am Fuß befestigten Schuhen, Schuhen mit hohem Absatz oder Riemen- oder Zehenstegsandalen (Flip-Flops). Diese geben den Füßen ohnehin kaum Stabilität beim Bremsen, bergen aber die Gefahr des Hängenbleibens an den Pedalen bzw. des Blockierens der Pedalwege. Das abgelegte Schuhwerk darf dann aber nicht im Fahrerfußraum aufbewahrt werden, damit es nicht zwischen die Pedale rutschen und diese blockieren kann.

Muss man nach einem Unfall das Fahrzeug verlassen, kann das Verletzungs- und Gesundheitsrisiken mit sich bringen, wenn man barfuß ist, da an der Unfallstelle Scherben oder abgerissene scharfkantige Fahrzeugteile herumliegen können, oder Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl ausgelaufen sein können.

Arbeitssicherheit[Bearbeiten]

Viele Tätigkeiten sollten wegen möglicher Gefährdung der Füße nicht barfuß ausgeübt werden. Für solche Arbeiten sind im Beruf Sicherheitsschuhe vorgeschrieben. Sinnvollerweise überträgt man das auch auf Arbeiten im privaten Bereich, z. B. die Pflege von Stalltieren, Bauarbeiten und das Bewegen von Lasten.

Kuriosa[Bearbeiten]

Die Bläck Fööss (wörtlich: Blanke Füße, gleichbedeutend mit: Nackte Füße) [ˈbɭæk ˌføːs] ( hören?/i) sind eine der erfolgreichsten Kölner Mundart-Musikgruppen. Anfang der 70er Jahre traten die Mitglieder der Band langhaarig, in Jeans und barfuß (was man später wegen der Verletzungsgefahr durch Glasscherben wieder aufgab) auf Karnevalssitzungen und -bällen auf, was die konservativen Karnevalsgesellschaften in dieser Zeit zum Teil sehr irritiert hat.

Literatur[Bearbeiten]

  • Detlef Fleischer: Barfuss-Szene. Mehr Mut zu nackten Füßen. Neue Neusser Reihe, Neuss 2002, ISBN 3-00-009510-1.
  • Alexa Iwan, Anne Welsing: Fitte Füße. Tipps, Tricks und Rezepte. vgs, Köln 2005, ISBN 3-8025-1662-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: barfuß – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Barfüßigkeit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Barfußwandern – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erik Trinkaus, Hong Shang: Anatomical evidence for the antiquity of human footwear: Tianyuan and Sunghir. In: Journal of Archaeological Science. Band 35, 2008, doi:10.1016/j.jas.2007.12.002, S. 1928–1933.
  2. Christoph Schieder: Auf nackten Sohlen durch die Stadt. In: Berliner Akzente Online. 4. August 2010
  3. http://www.welt.de/newsticker/news3/article106616153/Sade-fuehlt-sich-barfuss-auf-der-Buehne-praesenter-und-nackter.html
  4. a b Andrew Meldrum: Long hours in a Harare jail. In: BBC News. 1. Juni 2002, abgerufen am 21. Februar 2014.
  5. Pierer's Universal-Lexikon, Band 14. Altenburg 1862, S. 266-274: Pierer's Universal-Lexikon. In: Zeno.org 30. Januar 2014
  6. Neuestes Conversations-Lexicon; oder, Allgemeine deutsche Real-Encyclopaedie fuer gebildete Staende, Band 15: Neuestes Conversations-Lexicon. In: Google Books 30. Januar 2014
  7. Deutsche Encyclopädie oder Allgemeines Real-Wörterbuch aller Künste und Wissenschaften: Blat - Cam, Band 4: Ludwig Julius Friedrich Höpfner. In: Google Books 30. Januar 2014
  8. Praedicere und cavere beim Marktkauf: Sachmängel im griechischen und römischen Recht, S. 33: Éva Jakab. In: Google Books 30. Januar 2014
  9. Cape Town and Surrounds.. Western Cape Government. Abgerufen am 1. Juli 2013.
  10. Shoes as the mark of freedom: [1]. 22. July 2013
  11. Brazilian lady in litter carried by slaves: [2]. 22. July 2013
  12. Thomas Scheen: Niger: Ehemalige Sklavin erhält Entschädigung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. Oktober 2008
  13. Johann Georg Heinsius: [3]. 25. März 2013
  14. Beaumaris Courthouse, Wales: [4]. 22. März 2013
  15. Jedburgh castle gaol, Scotland: [5]. 22. März 2013
  16. Inveraray Jail, Scotland: [6]. 23. März 2013
  17. Inveraray Jail, Scotland: [7]. 23. März 2013
  18. www.visitoruk.com: [8]. 23. März 2013
  19. The Chinese Prison System I Know: www.clearharmony.net. 27. März 2014.
  20. Andrew Meldrum: No shoes for prisoners in Zimbabwe jails. In: Guardian.com. 12. Mai 2002, abgerufen am 21. Februar 2014.
  21. Andrew Meldrum: Zimbabwe's jails: full of human kindness? In: GlobalPost.com. 4. Juni 2012, abgerufen am 21. Februar 2014.
  22. Steve Willcox: Day of Reckoning/Judgement Day. In: Phaseloop.com.
  23. Steve Willcox: A Trip Inside Phuket Prison: Photo Special In: phuketwan.com
  24. Open Minds, Closed Doors: Prison Education in Uganda. In: DispatchesInternational.com. 20. Oktober 2010.
  25. Barefoot prisoners bury Uganda cult bodies. In: DesertNews.com. 20. März 2000.
  26. Inside a Ugandan Prison, a Nightmare Comes to Life In: www.byliner.com
  27. American Pastor Saeed Facing „Hell on Earth“ in Iran's Evin Prison. In: ACLJ.com.
  28. theexpresstribune: YouTube-Video. 22. März 2013.
  29. journeymanpictures: YouTube-Video. 22. März 2013.
  30. Congo-Kinshasa: Meet 'Mr Human Rights': allafrica.com. 27. März 2014.
  31. Kachere Juvenile Prison: www.huffingtonpost.com. 27. März 2014.
  32. World's Toughest Prisons: globaldiscussion.net. 27. März 2014.
  33. COTE D'IVOIRE: When a sentence to jail can be a sentence to death: www.irinnews.org. 27. März 2014.
  34. Stories of Brutality - 2. In: NorthKoreanRefugees.com.
  35. Australian addict welcomes 31-year prison term. In: SMH.com.au.
  36. Irish Australian man facing jail in Thailand In: www.irishecho.com.au
  37. A Foreigner in a Thai Court In: www.thaiprisonlife.com
  38. VANCOUVER — The Canadian Press In: www.theglobeandmail.com
  39. Thai court sentences activist to 10 years in prison for insulting king In: edition.cnn.com
  40. Heroin addicts escape Thai death sentence In: www.theage.com.au
  41. Extradition hearing for arms dealer postponed In: www.taipeitimes.com
  42. Prisoners’ Rights. In: CliffsNotes.com. 25. April 2013.
  43. Anne M. Butler: [9]. 22. März 2013
  44. theexpresstribune: [10]. 22. März 2013
  45. Gordon Moris Bakken: [11]. 22. März 2013
  46. a b Rochelle G. Saidel: 26. März 2013
  47. Jan Erik Schulte: [12]. 25. März 2013
  48. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: [13]
  49. Berliner Morgenpost: [14]. 17. Juni 2013
  50. MoviePosterdb.com: [15]. 25. Mai 2013
  51. a b MoviePosterdb.com: [16]. 25. Mai 2013
  52. MoviePosterdb.com: [17]. 25. Mai 2013
  53. Sebastian Kneipp: Meine Wasserkur. Kempten 1892 (Auszug)
  54. Angelika Unger: Barfußlaufen: Schuhe aus! In: stern.de. 31. Juli 2006
  55. Beate Prätorius, Thomas L. Milani, Marc-Andre Ulfig Ulfig & Katja Schmitz: Barfuss gegen Koordinationsstörungen. In: motorik. 29. Jahrgang, März 2006, S. 21–24
  56. Daniel E. Lieberman, Madhusudhan Venkadesan, William A. Werbel, Adam I. Daoud, Susan D’Andrea, Irene S. Davis, Robert Ojiambo Mang’Eni & Yannis Pitsiladis: Foot strike patterns and collision forces in habitually barefoot versus shod runners. In: Nature. 463, 531-535, 28. Januar 2010, doi:10.1038/nature08723 (PDF; 346 KB)
  57. Thomas Wessinghage: Laufen – Lauftechnik. blv, München/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-405-16082-0, S. 14–17 (Online)
  58. MarathonFitness: Neue Studie: Barfuß Laufen gesünder als Joggen mit Schuhen?
  59. Maria Kapeller: Barfuß ohne Wenn und Aber. In: Der Standard. 18. Mai 2011
  60. www.barfusspark.info: Spaß an der Fußpflege
  61. Wirtschaftswoche. Nr. 16, 16. April 2007, S. 153; 2 Ss Owi 577/06