Barrancabermeja

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Barrancabermeja
7.0655555555556-73.85972222222275Koordinaten: 7° 4′ N, 73° 52′ W
Karte: Santander
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Barrancabermeja

Barrancabermeja auf der Karte von Santander

Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Santander
Einwohner 190.058 (2005)
Stadtinsignien
Escudo de Barrancabermeja.svg
Flag of Barrancabermeja (Santander).svg
Detaildaten
Fläche 1154 km²
Bevölkerungsdichte 165 Ew./km²
Höhe 75 m
Gewässer Río Magdalena
Zeitzone UTC-5
Stadtvorsitz Carlos Alberto Contreras Lopez
Website www.barrancabermeja.gov.co
Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Barrancabermeja auf der Karte von Santander
Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Barrancabermeja auf der Karte von Santander
Cristo del Petrolero.png

Barrancabermeja ist eine nordkolumbianische Stadt in Santander am Río Magdalena. Die Stadt hat ca. 190.058 Einwohner[1] und ist somit Kolumbiens siebenundzwanzigst-größte Stadt. Der Name der Stadt wird häufig mit Barranca abgekürzt.

Barrancabermeja
Klimadiagramm
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Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: IDEAM
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Barrancabermeja
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Max. Temperatur (°C) 32,8 32,8 32,5 31,9 31,7 31,8 32,4 32,2 31,5 31,0 31,0 31,8 Ø 31,9
Min. Temperatur (°C) 23,5 23,7 23,7 23,6 23,4 23,3 23,2 23,1 22,8 22,8 23,1 23,4 Ø 23,3
Niederschlag (mm) 44 118 159 281 332 257 202 262 342 407 281 91 Σ 2.776
Regentage (d) 6 9 13 19 20 17 16 20 21 21 17 9 Σ 188
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Quelle: IDEAM

Geographie[Bearbeiten]

Barrancabermeja grenzt im Norden an die Gemeinde Puerto Wilches, im Süden an die Gemeinden Puerto Parra, Simacota und San Vicente de Chucurí. Im Osten liegen die Gemeinden San Vicente de Chucurí und Girón und im Westen der Fluss Río Magdalena und das Departamento Antioquia.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis in die 1990er wurde Barrancabermeja weitgehend von verschiedenen Guerillagruppen, u. a. dem ELN, den FARC und der maoistischen EPL, kontrolliert. Am 16. Mai 1998 kam es zu einem Massaker. Eine große Gruppe von Paramilitärs bewegte sich in der Stadt, tötete sieben Menschen und nahm rund 25 Personen als Geiseln, die später getötet wurden. Seit dem Jahr 2000 ist die Stadt weitgehend unter der Kontrolle der paramilitärischen AUC sowie des Militärs. Menschenrechtsorganisationen dokumentieren seit 2001 zahlreiche weitere Morde und Entführungen durch Paramilitärs.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Barrancabermeja ist Zentrum eines Erdölfördergebietes und besitzt die größten Erdölraffinerien des Landes. Daher wird die Stadt auch „Benzin-Hauptstadt“ genannt.

Sport[Bearbeiten]

Der bekannteste Fußballverein der Stadt ist Alianza Petrolera, der seit der Saison 2013 in der ersten kolumbianischen Liga spielt.

Religion[Bearbeiten]

Barrancabermeja ist Sitz des Bistums Barrancabermeja.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Barrancabermeja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Santanders auf citypopulation.de