Barrington J. Bayley

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Barrington John Bayley (* 9. April 1937 in Birmingham; † 14. Oktober 2008) war ein britischer Science-Fiction-Autor.[1] Er veröffentlichte seine Werke zumeist als Barrington J. Bayley, aber auch unter den Pseudonymen Alan Aumbry, John Diamond, P. F. Woods und in Zusammenarbeit mit Michael Moorcock als Michael Barrington.

Leben[Bearbeiten]

Barrington J. Bayley wuchs in Newport (Shropshire) auf, arbeitete in den unterschiedlichsten Berufen (als Büroangestellter, in einer Kohlenmine und kurz als Reporter für das Wellington Journal) und trat 1955 der Royal Air Force bei. Zu diesem Zeitpunkt war bereits seine erste Kurzgeschichte Combat's End in einem Magazin gedruckt worden.[2] Er verließ die Royal Air Force 1957 und war fortan als freier Autor für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften tätig, meist unter Pseudonym. In den 1960er Jahren erschienen seine Kurzgeschichten regelmäßig im Magazin New Worlds, später auch in Interzone. Seine Story A Crab Must Try gewann 1996 den British Science Fiction Association Award, und The Worms of Hess bekam 2000 den Interzone Poll Award.

1970 veröffentlichte er seinen ersten Roman Star Virus, der in Deutschland in der Science-Fiction-Reihe Gemini erschien. Insgesamt erschien nur ein kleiner Teil seiner Bücher in deutscher Übersetzung. Sein Roman The Zen Gun war 1983 für den Philip K. Dick Award nominiert.

2008 verstarb Barrington J. Bayley an Komplikationen infolge von Darmkrebs.

Werke[Bearbeiten]

  • The Star Virus, New York 1970
  • Annihilation Factor, New York 1972 (dt. Der Vernichtungsfaktor, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1985, ISBN 3-548-31093-1)
  • Empire of Two Worlds, 1972 (dt. Das Zwei-Welten-Imperium, Frankfurt am Main und Berlin, 1984, ISBN 3-548-31075-3)
  • Collision Course, New York 1973 (später unter dem Titel Collision with Chronos)
  • The Fall of Chronopolis, New York 1974
  • The Garments of Caean, Garden City 1976
  • The Soul of the Robot, London 1976 (dt. Die Seele des Roboters, Rastatt 1984, ISBN 3-8118-3642-0)
  • The Grand Wheel, New York 1977
  • Star Winds, New York 1978
  • The Knights of the Limits, London 1978, Kurzgeschichtensammlung (dt. Die Grenzritter, Rastatt 1985, ISBN 3-8118-6741-5)
  • The Seeds of Evil, London 1979, Kurzgeschichtensammlung (dt. Die Saat des Bösen, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1984, ISBN 3-548-31088-5)
  • The Pillars of Eternity, New York 1982
  • The Zen Gun, 1983/84
  • The Rod of Light, London 1985
  • The Forest of Peldain, New York 1985
  • Eye of Terror. A Warhammer 40,000 novel, Nottingham 1999
  • The Sinners of Erspia, Holicong 2002
  • The Great Hydration, Holicong 2002

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf bei locusmag.com (englisch)
  2. Barrington Bayley bei oivas.com (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]