Barthelmesaurach
49.27472222222210.928611111111372Koordinaten: 49° 16′ 29″ N, 10° 55′ 43″ O
| Barthelmesaurach
Gemeinde Kammerstein
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| Höhe: | 368–402 m |
| Einwohner: | 871 (2007) |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 91126 |
| Vorwahl: | 09178 |
Barthelmesaurach ist mit 871 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde Kammerstein im mittelfränkischen Landkreis Roth und gehört zu den vier Siedlungen, die nach dem Flüsschen Aurach benannt sind. Später kam zur Unterscheidung der Name des Kirchenpatrons hinzu.
Das Ortsgebiet gliedert sich in den Altort an der Aurach und die Siedlungen Hasenwinkel und Lerchenbühl, die im Zuge der Gemeindegebietsreform in den 1970er Jahren entstanden sind. Direkt an der Aurach liegt die kleine Siedlung Hasenmühle.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die St. Bartholomäuskirche aus dem 14. Jahrhundert erhielt 1705 und 1804 ihre heutige Gestalt. Seit 1749 überspannt eine Sandsteinbrücke die Aurach. Sie ersetzte die an dieser Stelle gelegene Furt der Straße Nürnberg-Ulm.
Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Barthelmesaurach in die Gemeinde Kammerstein eingegliedert.[1]
Ab dem Jahr 2000 entstand ein neues Gewerbegebiet an der B 466.
Am 23. November 2003 haben Bürgermeister Walter Schnell von der Gemeinde Kammerstein und Vertreter der Kirchengemeinde Barthelmesaurach eine offizielle moralische Rehabilitation der als Hexe verfolgten Margaretha Kurz aus Mildach ausgesprochen.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1910: 497 Einwohner[2]
- 1925: 496 Einwohner
- 1933: 480 Einwohner
- 1939: 453 Einwohner[3]
- 1961: 503 Einwohner[1]
- 1970: 524 Einwohner[1]
- 1987: 743 Einwohner[4]
- 2007: 871 Einwohner
Bauwerke [Bearbeiten]
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Naherholungsgebiet [Bearbeiten]
Staatsforst Heidenberg mit dem Sagenwanderweg
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Barthelmesaurach liegt nahe der Bundesautobahn 6 (Anschlussstelle 55 - Schwabach-West) sowie an der Bundesstraße 466. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Rudelsdorf, Kapsdorf und Lerchenbühl.
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
- Brauerei Gundel. Sie wurde im Jahr 1602 gegründet und nannte sich damals „Brauerei zur Krone“. Seit 1887 ist die Brauerei im Besitz der Familie Gundel. Die Brauerei produziert im Jahr ca. 3.000 hl untergäriges Bier.
- Im Jahre 2000 entstand ein Gewerbegebiet.
- Gentner GmbH[5].
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733.
- ↑ Gemeindeverzeichnis.de, Bezirksamt Schwabach
- ↑ Verwaltungsgeschichte.de, Stadt und Landkreis Schwabach
- ↑ Verein für Computergenealogie e. V., Barthelmesaurach
- ↑ [1], Gentner GmbH
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