Bartholin-Zyste

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bartholin-Zysten sind schmerzlose oder mäßig schmerzhafte Zysten am inneren Rand der großen Labien, an der Grenze zwischen mittlerem und hinterem Drittel des Scheidenvorhofes, entstanden durch eine abakterielle Verlegung/Verklebung des Ausführungsganges einer Bartholinschen Drüse.[1] Der ca 2 cm lange Ausführungsgang der Bartholinschen Drüse mündet in das Vestibulum vaginae. Wenn sich der Ausführungsgang entzündet, spricht man von Bartholinitis, einem (Pseudo-)Abszess oder Empyem. Batholin-Zysten werden operativ eröffnet und marsupialisiert.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eiko E. Petersen: Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe: Lehrbuch und Atlas. Georg Thieme Verlag, 2003, ISBN 978-3-13-722904-9 (Zugriff am 29 August 2012).
Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!