Bartimäus

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Theologische Bedeutung nicht belegt. --knOFF 23:07, 23. Jan. 2014 (CET)
Dieser Artikel behandelt die biblische Figur. Für die Fantasyfigur von Jonathan Stroud siehe Bartimäus (Buchreihe).
Jesus heilt den blinden Mann von Eustache Le Sueur (Porträt von 1625–1650)

Bartimäus war ein im Neuen Testament erwähnter blinder Bettler aus Jericho, den Jesus Christus wegen seines Glaubens heilte (Markus 10,46-52 EU).

Im Evangelium nach Lukas 18,35 EU wird von der gleichen Begebenheit berichtet, und es ist ebenfalls von nur einem Blinden die Rede; im Evangelium nach Matthäus 20,30 EU dagegen werden zwei Blinde erwähnt. Der Name Bartimäus wird nur im Markus-Evangelium genannt.

Der Name bedeutet auf aramäisch „Sohn des Timaeus“.

Die Bartimäus-Geschichte ist eine von insgesamt sechs biblischen Blindenheilungsgeschichten und eine der beliebtesten Kinderbibelgeschichten. Nach Bartimäus wurden im Bereich der Evangelischen Kirche einige Kindergärten und Gemeindezentren benannt.

Theologisch ist die Heilung des Blindseins sekundär. Es geht hier vielmehr um den besonderen Glauben des Bartimäus, der Jesus als „Sohn Davids“ anspricht und damit als Messias bekennt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Kees de Kort: Bartimäus. 1970 u. ö.
  •  Emil Maier-Fürstenfeld: Bartimäus kann wieder sehen. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1982, ISBN 3-460-24061-X.
  •  Peter F. Bock: Da gingen ihm die Augen auf: Bartimäus. Bilderreihe und Tonbilder ... zu Mk 10, 46–52,. av-edition, München 1988, ISBN 3-88424-142-7.
  •  Chantal Muller van den Berghe: Bartimäus / Bilder von Chantal Muller VanDenBerghe. Text von Bernard Hubler. Ed. Anker, 1998 (Originaltitel: Bartimée, übersetzt von Michel Weyer), ISBN 3-460-24192-6.
  •  Innocent Uhuegbu Olekamma: The healing of blind Bartimaeus (Mk 10,46 - 52) in the Markan context : two ways of asking. Lang, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/Brüssel/New York/Wien 1999, ISBN 3-631-34798-7 (Zugl.: Frankfurt (Main), Philos.-Theol. Hochsch. St. Georgen, Diss., 1999).

Weblinks[Bearbeiten]