Bartoszyce
| Bartoszyce | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |||
| Landkreis: | Bartoszyce | |||
| Fläche: | 11 km² | |||
| Geographische Lage: | 54° 15′ N, 20° 49′ O54.25027777777820.816666666667Koordinaten: 54° 15′ 1″ N, 20° 49′ 0″ O | |||
| Einwohner: |
24.721 |
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| Postleitzahl: | 11-200 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | NBA | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | DK 51: Olsztynek–Olsztyn↔Bezledy/Bagrationowsk (–Kaliningrad) | |||
| DW 512: Szczurkowo↔Górowo Iławeckie–Pieniężno | ||||
| DW 592: →Łankiejmy–Kętrzyn | ||||
| Schienenweg: | kein Bahnanschluss | |||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |||
| Kaliningrad | ||||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Fläche: | 11 km² | |||
| Einwohner: |
24.721 |
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| Bevölkerungsdichte: | 2247 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 2801011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2011) | ||||
| Bürgermeister: | Krzysztof Nałęcz | |||
| Adresse: | ul. Bohaterów Monte Cassino 1 11-200 Bartoszyce |
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| Webpräsenz: | www.bartoszyce.pl | |||
Bartoszyce
[bartɔˈʃɨʦe]?/i (deutsch Bartenstein) ist eine Stadt mit etwa 25.300 Einwohnern im Norden der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren im Powiat Bartoszycki.
Inhaltsverzeichnis
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[Bearbeiten] Geographische Lage
Bartoszyce liegt im Norden der Woiwodschaft Ermland-Masuren am Ufer des Flusses Łyna (Alle) im Landschaftsgebiet Nizina Sępopolska in der historischen Provinz Ostpreußen. Durch die Stadt führt die Landesstraße 51 von der 72 Kilometer entfernten Woiwodschaftshauptstadt Olsztyn (Allenstein) über den 17 Kilometer entfernten Grenzübergang zur russischen Exklave Oblast Kaliningrad nach Kaliningrad (Königsberg).
[Bearbeiten] Stadt Bartoszyce (Bartenstein)
[Bearbeiten] Geschichte
An der Grenze zum prußischen Gau Natangen übernahm der Deutsche Orden um 1240 auf dem Gebiet des Gaues Barten am Ufer des Flusses Alle auf einer Anhöhe eine hölzerne, durch Palisaden und Erdwälle geschützte Burg. Der Ortsname geht auf prußisch "bar, bart" zurück und bedeutet fließen, schnell strömen. Während eines Prußenaufstands wurde die Burg von 1260 bis 1263 belagert und, nachdem die Ordensritter die Burg aufgegeben hatten, zerstört. 1273 wurde die inzwischen wieder aufgebaute Burg von Sudauern gebrandschatzt. Zwischen 1274 und 1280 baute der Orden die Festung erneut auf, diesmal als steinernes Gebäude. Bis zum 15. Jahrhundert war dort der Sitz des Komturpflegers von Balga. Als die Burg zu Beginn des preußischen Städtekrieges 1454 erneut zerstört wurde, verzichtete man endgültig auf eine Wiederherstellung.
Auf dem der Burg gegenüberliegenden Ufer hatte sich am Anfang des 14. Jahrhunderts eine Siedlung entwickelt, die 1326 erstmals erwähnt wurde und 1332 durch den Hochmeister Luther von Braunschweig unter dem Namen Bartenstein Stadtrecht erhielt.[3] Der Komtur Henning Schindekopf veranlasste 1353 die Errichtung einer Wehrmauer. Als der Deutsche Orden nach seinem Krieg gegen Polen in finanzielle Schwierigkeiten geriet, verpfändete er 1513 das Amt Bartenstein an den Ordensritter Heinrich Reuß von Plauen.
In Bartenstein wurde schon 1377 eine Schule erwähnt; später verfügte die Stadt über eine Höhere Bürgerschule[4], deren Schulordnung von 1621 zu den ältesten Schulordnungen der Region zählt.[5]
Während des Napoleonfeldzuges schlossen Preußen und Russland am 26. April 1807 ihren Bündnisvertrag in Bartenstein ab. Im Ergebnis der 1815 in Gang gesetzten preußischen Verwaltungsreform wurde Bartenstein in den Kreis Friedland eingegliedert, der später in Landkreis Bartenstein (Ostpr.) umbenannt wurde. 1868 wurde die Ostpreußische Südbahn durch die Stadt geführt und damit die Vorsetzung für die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe geschaffen. Es entstanden eine Eisengießerei, eine Maschinen- und eine Wagenfabrik. Außerdem entwickelte sich ein bedeutender Eichenholzhandel. Bartenstein wurde Garnisonsstadt und Sitz des Land- und des Schwurgerichts. 1880 lebten 7.132 Einwohner in der Stadt. Nachdem sich Bartenstein zur größten Stadt im Kreis entwickelt hatte, wurde es 1902 Kreisstadt und gab 1927 dem Kreis auch seinen Namen.
Im Januar 1945 wurde Bartenstein von sowjetischen Truppen eingenommen und dabei bzw. in der Folgezeit zu 60 % zerstört, doch blieben wesentliche Teile, darunter der große Marktplatz, erhalten. Nachdem die Stadt 1945 mit dem südlichen Ostpreußen unter polnische Verwaltung kam, wurde sie in Bartoszyce umbenannt. Es begann die Zuwanderung von Polen und Ukrainern, die anfangs aus Gebieten östlich der Curzon-Linie kamen und die an ihren Heimatorten von der zuständigen Sowjetkommandantur vor die Wahl gestellt worden waren, entweder eine andere Staatsangehörigkeit anzunehmen oder auswandern zu müssen. Die nicht geflüchteten deutschen Bewohner wurden aufgrund der Bierut-Dekrete vertrieben bzw. später ausgewiesen oder gezwungen, die polnische Staatsangehörigkeit anzunehmen.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Von den 6.442 Einwohnern, welche 1890 im Ort lebten, waren 265 Katholiken und 65 Juden. 1939 waren von den 11.268 Einwohnern 10.030 Evangelische, 848 Katholiken, 159 sonstige Christen und elf Juden.[6]
Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung[6][7] 
[Bearbeiten] Kirche
[Bearbeiten] Kirchengebäude
[Bearbeiten] Stadtpfarrkirche
Die ehemalige Stadtkirche - jetzt dem Evangelisten Johannes und der Mutter Gottes von Tschenstochau geweiht (Kościół św. Jana Ewangelisty i Matki Boskiej Częstochowskiej) - ist im gotischen Baustil errichtet und stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und wurde 1678 umgebaut. Der Turm wurde 1732 erbaut. Aufgrund starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg fanden zwischen 1945 und 1958 umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt. Von 1515 bis 1945 dienste sie als evangelisches Gotteshaus und ist seit 1959 römisch-katholische Pfarrkirche.
[Bearbeiten] Johanniskirche
Die auch schon vor 1945 so genannte Johanniskirche (Kościół św. Jana Chrzciciela) ist Johannes dem Täufer geweiht und stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Der Barockaltar entstand wzischen 1715 und 1720. Bis 1945 war die Kirche evangelisch und ist seit 1946 römisch-katholisches Gotteshaus.
[Bearbeiten] Kirche St. Brun
Im Jahre 1889 wurde die damals im neugotischen Stil neu erbaute St. Brun-Kirche (Kościół św. Brunona) geweiht. Sie war bis 1945 die einzige katholische Kirche in der Stadt.
[Bearbeiten] Bruder-Albert-Kirche
Die römisch-katholische nach Adam Chmielowski genannte Bruder-Albert-Kirche (Kościół św. Brata Alberta) empfing 1990 ihre Weihe und ist somit die jüngste der vier römisch-katholischen Kirchen in Bartoszyce.
[Bearbeiten] St.-Andreas-Kirche
Bei der Kirche St.Andreas der Apostel (Cerkiew św. Andrzeja Apostoła) handelt es sich um einen orthodoxen Kirchenbau, der 1996 erbaut worden ist und der griechisch-katholischen Kirche als Gotteshaus dient.
[Bearbeiten] Evang.-Augsb. Kirche
Die kleine evangelisch-lutherische Kirche in Bartoszyce nimmt sich gegenüber den katholischen Kirchenbauten bescheiden aus. Sie ist gottesdienstliches Zentrum einer weitgestreuten Diasporagemeinde.
[Bearbeiten] Evangelische Kirchengemeinde
Die Einführung der Reformation gelang in Bartenstein[8] schon sehr früh, wenn auch nicht ohne erheblichen Widerstand. Die geistlichen Führer der Stadt wehrten sich mit Rückendeckung des ermländischen Bischofs Mauritius Ferber und verweigerten dem von dem evangelischen Bischof Erhard von Queis beauftragten Prediger den Zutritt zur Stadt. Doch bereits 1525 wurden die beiden damaligen Kirchen den Evangelischen zur Verfügung gestellt. Bis 1945 waren die Stadt- und die Johanniskirche evangelische Gotteshäuser, die jeweils gottesdienstliche Zentren weitgedehnter Kirchspiele waren. Die beiden evangelischen Gemeinden gehörten zunächst zum Kirchenkreis Friedland (heute russisch: Prawdinsk), danach zum umbenannten Kirchenkreis Bartenstein. Er lag in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Im Jahre 1939 waren von den 11.268 Einwohnern der Stadt 10.030 evangelischer Konfession.
Aufgrund von Flucht und Vertreibung in Folge des Zweiten Weltkrieges schrumpfte die Zahl der evangelischen Kirchenglieder in Bartenstein auf ein Minimum. Erst in den folgenden Jahrzehnten bildete sich in Bartoszyce wieder eine kleine Diasporagemeinde, die heute eine Filialgemeinde von Kętrzyn (Rastenburg) ist. Sie gehört zur Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
[Bearbeiten] Kirchspielorte (bis 1945)
Zu den beiden evangelischen Pfarreien Bartensteins gehörten vor 1945 mehr als 50 Kirchspielorte in der Umgebung der Stadt[9]:
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Stadtkirche:
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Johanniskirche:
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[Bearbeiten] Pfarrer (bis 1945)
Zwischen 1525 und 1945 amtierten an der Bartensteiner Stadtkirche jeweils zwei Geistliche (Pfarrer und Diakonus), an der St. Johanniskirche lediglich ein Geistlicher (Diakonus, bis 1827 polnische Amtsträger)[10]:
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Stadtkirche:
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St. Johanniskirche:
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[Bearbeiten] Kirchenbücher (bis 1945)
Die Kirchenbuchunterlagen der beiden Bartensteiner Pfarreien liegen - bis auf wenige Lücken - im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin-Kreuzberg vor[12]:
- Taufen: 1644 bis 1944
- Trauungen: 1652 bis 1944
- Beerdigungen: 1765 bis 1944
- Konfirmationen: 1735 bis 1935
- Abendmahlsteilnehmer: 1838-1941
[Bearbeiten] Röm.-katholische Pfarrgemeinden
Seit der Zeit der Reformation bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Bartenstein keine katholische Kirche. Erst 1889 wurde ein Gotteshaus errichtet. Bartenstein gehörte zum damaligen Bistum Ermland. 1939 lebten 848 Katholiken in der Stadt.
Das änderte sich in den Jahren nach 1945. Die Kirchengliederzahl stieg so stark an, dass es heute in Bartoszyce vier römisch-katholische Pfarrgemeinden gibt. Sie gehören zum Dekanat Bartoszyce im Erzbistum Ermland der Katholischen Kirche in Polen.
[Bearbeiten] Dekanat Bartoszyce
Die Pfarrgemeinden der Stadt Bartoszyce bilden mit weiteren fünf ländlichen Parochien das Dekanat Bartoszyce:
[Bearbeiten] Griech.-katholische Pfarrgemeinde
In Bartoszyce hat sich außerdem eine griechisch-katholische Pfarrgemeinde konstituiert. Sie gehört zum Dekanat Olsztyński (Allenstein) der Grieschisch-katholischen Kirche in Polen.
[Bearbeiten] Sonstige
In Bartoszyce existieren noch zwei weitere christliche Kirchengemeinschaften: die der Baptisten und die der Pfingstler.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die gotische Stadtkirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet und 1678 umgebaut. Der Turm wurde 1732 erbaut.
- Das Heilsberger Tor wurde als Teil der Stadtbefestigung Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Matthäus Waissel (um 1540–1602), Theologe, Lautenist, Herausgeber von Musiksammlungen und Schriftsteller
- Johann Samuel Halle (1727–1810), Historiker und Naturwissenschaftler
- Ferdinande von Schmettau (1798–1879)
- Julius Czwalina (1810–1896), Mathematiklehrer in Danzig
- Laura Frost (1851–1924), Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- Albert Zweck (1857–1934), Philologe
- Max Baginski (1864–1943), sozialistischer Politiker und Autor
- Selmar Meyrowitz (1875–1941), Dirigent und Autor
- Hans Koch (1893–1945), Widerstandskämpfer
- Erwin Geschonneck (1906–2008), Schauspieler
- Zygfryd Kujawski (1909–1967), 1947–49 Stadtpräsident von Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe)
- Günther Schack (1917–2003), Kampfpilot und Autor
- Marie-Luise Jahn (1918–2010), Widerstandskämpferin
- Oskar Gottlieb Blarr (* 1934 in Sandlack bei Bartenstein), Organist und Komponist
- Hans-Joachim Reske (* 1940), Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- Zbigniew Lubiejewski (* 1949), Volleyballspieler und Olympiamedaillengewinner
- Artur Becker (* 1968), Schriftsteller
- Andrzej Andrzejewski (* 1976), Schauspieler
- Tomasz Szymuś (* 1976), Dirigent
- Grzegorz Zadrożny (* 1987), Fußballspieler
[Bearbeiten] Partnerstadt
Seit dem 24. September 2002 besteht ein Partnerschaftsvertrag mit der niedersächsischen Stadt Nienburg/Weser.
[Bearbeiten] Gmina Bartoszyce (Landgemeinde)
[Bearbeiten] Allgemeines
Die Landgemeinde Bartoszyce, zu der die Stadt Bartoszyce selbst nicht gehört, umfasst eine Fläche von 428 km², was 32,69% der Fläche des gesamten Powiat Bartoszycki ausmacht. 71% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, 16% forstwirtschaftlich.
Die Gmina Bartoszyce liegt im Norden der Woiwodschaft Ermland-Masuren und grenzt im Norden an das russische Staatsgebiet der Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)). Nachbargemeinden sind:
- die Stadt Bartoszyce sowie die Gemeinden Bisztynek (Bischofstein), Górowo Iławeckie (Landsberg) und Sępopol (Schippenbeil) im Powiat Bartoszycki,
- die Gemeinden Kiwity (Kiewitten) und Lidzbark Warmiński (Heilsberg) im Powiat Lidzbarski,
- die Stadt Bagrationowsk (Preußisch Eylau) und die Landgemeinde Gwardeiskoje (Mühlhausen) im russischen Rajon Bagrationowsk,
- die Landgemeinde Domnowo (Domnau) im russischen Rajon Prawdinsk.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Landgemeinde Bartoszyce (Bartenstein), gehören umliegende 111 Ortschaften, die 30 Schulzenämtern zugeordnet sind:
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[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Straßen
In Bezug auf seine Lage unweit der polnisch-russischen Grenze hat die Gmina Bartoszyce straßenverkehrstechnisch eine gute Anbindung. Die vom Grenzübergang Bagrationowsk (RUS, Preußisch Eylau)/Bezledy (PL, Beisleiden) kommende Landesstraße DK 51 (Abschnitt der ehemaligen deutschen Reichsstraße 128 und Reichsstraße 134) durchzieht das Gemeindegebiet von Norden nach Süden in Richtung Lidzbark Warmiński (Heilsberg), Olsztyn (Allenstein) und Olsztynek (Hohenstein). Aus südlicher Richtung von Kleszewo über Szczytno (Ortelsburg) und Biskupiec (Bischofsburg) kommend endet die Landesstraße DK 57 im südlichen Gemeindegebiet bei Szwarunki (Klein Schwaraunen) an der DK 51. Außerdem führen zwei Woiwodschaftsstraßen in das Gebiet der Gmina Bartoszyce: die Woiwodschaftsstraße 512 (Teilstück der früheren Reichsstraße 142) beginnt im nordöstlichen Gemeindegebiet bei Szczurkowo (Schönbruch) und führt in westlicher Richtung bis nach Górowo Iławeckie (Landsberg) und Pieniężno (Mehlsack). Die Woiwodschaftsstraße 592 (ehemalige Reichsstraße 135) trifft von Südwesten in das Gemeindegebiet – von Giżycko (Lötzen) und Kętrzyn (Rastenburg) kommend – und endet in Bartoszyce.
[Bearbeiten] Schienen
Das Gebiet der Gmina Bartoszyce ist über den Bahnhof der Stadt Bartoszyce an das Netz der Polnischen Staatsbahn (PKP) angeschlossen. In Bartoszyce endet die PKP-Linie 38, die von Białystok und Giżycko (Lötzen) Kętrzyn (Rastenburg) und Korsze (Korschen) kommend hier endet, einst bis in das heute russische Bagrationowsk (Preußisch Eylau) und weiter nach Kaliningrad (Königsberg) verlaufend.
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 23. Juni 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 23. Juni 2011.
- ↑ Heinrich Gottfried Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 123-126.
- ↑ . L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Band II: 1864-1868 (1869), Berlin 1869, S. 92-93
- ↑ Dietrich Gerhard: Bartensteiner Schulordnung von 1621. In: Preußische Provinzial-Blätter, Band 74, 1. Heft, Königsberg, 1871, S. 535-540
- ↑ a b verwaltungsgeschichte.de, „Landkreis Friedland (poln. Bartoszyce)“, abgerufen am 2. März 2008
- ↑ Für 1995, 2000, 2005: Główny Urząd Statystyczny, abgerufen am 2. März 2008
- ↑ Geschichte der Stadt Bartoszyce - Bartenstein
- ↑ Ortsverzeichnis/Kirchspiele Kreis Bartenstein
- ↑ Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968, S. 20 f.
- ↑ Angehöriger des Corps Masovia
- ↑ Christa Stache, Verzeichnis der Kirchenbücher im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin, Teil I: Die östlichen Kirchenprovinzen der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, Berlin, 1992³, Seite 24 bis 26