Barum (Landkreis Lüneburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Barum
Barum (Landkreis Lüneburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Barum hervorgehoben
53.35194444444410.4061111111114Koordinaten: 53° 21′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüneburg
Samtgemeinde: Bardowick
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 9,8 km²
Einwohner: 1847 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21357
Vorwahl: 04133
Kfz-Kennzeichen: LG
Gemeindeschlüssel: 03 3 55 007
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am See 13
21357 Barum
Webpräsenz: http://www.gemeinde-barum.de
Bürgermeister: Torsten Rödenbeck (CDU)
Lage der Gemeinde Barum im Landkreis Lüneburg
Landkreis Lüneburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Uelzen Landkreis Heidekreis Landkreis Harburg Rehlingen Soderstorf Oldendorf Amelinghausen Betzendorf Barnstedt Melbeck Deutsch Evern Wendisch Evern Embsen Südergellersen Kirchgellersen Westergellersen Reppenstedt Reppenstedt Mechtersen Vögelsen Radbruch Bardowick Handorf Wittorf Lüneburg Barendorf Vastorf Reinstorf Thomasburg Dahlenburg Boitze Nahrendorf Tosterglope Dahlem Bleckede Neetze Adendorf Scharnebeck Rullstorf Lüdersburg Hittbergen Hohnstorf Echem Artlenburg Barum Brietlingen Amt NeuhausKarte
Über dieses Bild
Die Neetze erweitert sich bei Barum zum Barumer See

Barum ist eine Gemeinde in der Lüneburger Heide im Landkreis Lüneburg, Niedersachsen (Deutschland). Die Gemeinde Barum ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bardowick.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Barum, ein Ort inmitten der Lüneburger Elbmarsch, liegt zentral zu den Städten Lüneburg (etwa 13 km), Winsen (etwa 16 km), Lauenburg (etwa 18 km) und Geesthacht (etwa 15 km) sowie zu Hamburg (etwa 40 km). Bis zur Elbe sind es etwa 6 km. Das Dorf wird von dem Fluss Neetze durchflossen, der sich nördlich des Ortes seenartig erweitert und daher Barumer See genannt wird. Von der Neetze zweigt der Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Neetzekanal ab.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Barum besteht aus den Ortsteilen Barum, Horburg und St. Dionys.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden anlässlich der Gebietsreform in Niedersachsen die Gemeinden Horburg und St. Dionys eingegliedert.[2][3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindewahl 2011[4]
Wahlbeteiligung: 62,3 %
 %
40
30
20
10
0
38,9 %
31,7 %
16,2 %
11,4 %
1,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-5,7 %p
+0,9 %p
-0,3 %p
+3,2 %p
+1,9 %p

Die Gemeinde Barum gehört zum Landtagswahlkreis 49 Lüneburg und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow–Dannenberg–Lüneburg.[5][6]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Barum setzt sich aus elf Abgeordneten zusammen:[7]

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1974–1999: Gerd Steinbach (CDU)
  • 1999–2011: Werner Meyn (CDU)
  • 2011–0000: Torsten Rödenbeck (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

In Silber ein blauer Wellengöpel, rechts ein blaues Mühleisen, links die zugewendete Krümme eines blauen Bischofsstabes und unten ein beblätterter, blauer Rohrkolben. Der Wellengöpel weist auf die vielen Wasserläufe hin, die das Gemeindegebiet durchziehen und zeigt gleichzeitig, dass die Gemeinde von drei Ortsteilen gebildet wird. Das Mühleisen steht für den Ortsteil Barum, der Bischofsstab für St. Dionys, der Rohrkolben für Horburg.

Ortsnamen[Bearbeiten]

Die alten Bezeichnungen waren 1290 in Berne, 1304 in Barem, 1305 in Barme, 1319 in villa Barme, 1344 uilla Barem, 1348 to/van Barum, 1354 in Barem, 1366 van Barum, 1384 to Barem. Die Niederdeutsche Mundartwörterbücher verzeichnen unter barme, berme mehrere Deutungen, wie Grabenkante, Deichfluss, Böschung, Stufe am Deich, die Sohle, „der Fuß des Deiches“. Barum liegt auf einer aus der Neetze herausragenden, verhältnismäßig schmalen Erhebung. Es gilt deshalb für Barum im Kreis Lüneburg „Siedlung bei“ oder „an einer Anhöhe“.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Barum liegt an den Kreisstraßen 12 (Wittorf-Barum) und 1 (Tespe-Barum-Brietlingen). Durch die Buslinien 4400(Barum-Tespe-Marschacht-Rönne-Bahnhof Hamburg-Bergedorf), 5402(Marschacht-Tespe-Horburg-Barum-Wittorf-Lüneburg) und 5904(Horburg-Barum-Brietlingen-Schulzentrum Scharnebeck) des HVV wird Barum an das regionale Verkehrsnetz angebunden.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine einzügige Grundschule als Außenstelle der Grundschule Bardowick[9], einen Kindergarten[10] und seit 2013 auch eine Kinderkrippe.[11] Weiterführende Schulen gibt es dann in Bardowick und Lüneburg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Barum (Landkreis Lüneburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Zur Gebiets- und Verwaltungsreform lies ausführlich Blazek, Matthias: Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 234.
  4. http://www.bardowick.de/Portaldata/15/Resources/kommunal_dateien/kommunal_dokumente/wahlen_2011/Barum_-_Diagramm,_Vergleich.jpg
  5. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB).
  6. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB).
  7. Gemeinderat: Gemeinde Barum. bnbarum.de. Abgerufen am 2. Juni 2012.
  8. Ortsnamen bei NDR.de.
  9. [1]
  10. [2]
  11. [3].