Baschi (Sänger)

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Baschi bei einem Besuch bei Radio Pilatus in Luzern im Juni 2009
Baschi bei einem Besuch bei Radio Pilatus in Luzern im Juni 2009
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Baschi
  CH 1 19.09.2004 (23 Wo.)
Irgendwie Held
  CH 6 04.12.2005 (40 Wo.)
Fürs Volk
  CH 1 03.06.2007 (56 Wo.)
Auf grosser Fahrt
  CH 2 19.09.2010 (10 Wo.)
Neui Wält
  CH 1 19.12.2010 (… Wo.)
Endstation Glück
  CH 3 02.06.2013 (… Wo.)
Singles[1]
Diis Lied
  CH 29 11.07.2004 (3 Wo.)
Gib mer ä Chance
  CH 2 17.10.2004 (24 Wo.)
Irgendwie wunderbar
  CH 10 16.10.2005 (21 Wo.)
Bring en hei
  CH 1 28.05.2006 (100 Wo.)
Wenn das Gott wüsst
  CH 3 29.04.2007 (43 Wo.)
Fürs Volk
  CH 18 20.05.2007 (15 Wo.)
Wenn du das Lied ghörsch
  CH 21 30.12.2007 (18 Wo.)
Stahn uf (mit Bligg, Ritschi, Seven & Stress)
  CH 1 28.06.2009 (26 Wo.)
Unsterblich
  CH 11 07.02.2010 (9 Wo.)
  DE 31 05.02.2010 (4 Wo.)
Auf grosser Fahrt
  CH 24 01.08.2010 (11 Wo.)
Chinder im Chrieg
  CH 24 12.12.2010 (4 Wo.)
Din Wäg
  CH 37 19.12.2010 (3 Wo.)
Kennsch mi no oder liäbsch mi scho..?!
  CH 35 15.05.2011 (… Wo.)
Es rägnet Gold
  CH 72 29.01.2012 (… Wo.)
Gib nit uf
  CH 35 05.05.2013 (… Wo.)
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Baschi (* 6. September 1986 in Gelterkinden, Kanton Basel-Landschaft; eigentlich Sebastian Bürgin) ist ein Schweizer Popsänger. Er wurde bekannt durch die erste Staffel der Castingshow MusicStar, die zwischen November 2003 und März 2004 im Programm des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt wurde. Obwohl er damals als Sechstplatzierter frühzeitig ausgeschieden war, war er von der Plattenfirma Universal unter Vertrag genommen worden.

Karriere[Bearbeiten]

Baschi wollte nach eigener Aussage nie Musik machen und fürchtet jeden Auftritt (auch weil er sehr oft hörte, dass seine Stimme für den Gesang nicht geeignet sei).[2]

Mario Lang und Baschi (ganz links) bei der Verleihung der Amadeus Austrian Music Award in der Halle des Gasometer B in Wien

Seine erste Single Diis Lied startete etwas unglücklich in die Charts: Da ex libris die Single für 3,90 CHF verkaufte – 10 Rappen zu wenig, um die Aufnahmekriterien für die Schweizer Charts zu erfüllen – stieg Diis Lied mit den übrigen Verkäufen nur auf Rang 29 ein. Mit den verkauften Singles von ex libris hätte Diis Lied Platz 3 erreicht. Die folgenden Singles waren wesentlich erfolgreicher. Sein erstes Album Baschi hat Platin-, das zweite Irgendwie Held Gold-Status erreicht. Das dritte Album Fürs Volk erlangte nach zwei Wochen bereits Gold-Status.

Baschi war 2006 Teilnehmer der Doku-Soap Der Match des Schweizer Fernsehens, in der achtzehn prominente Schweizer unter der Anleitung eines professionellen Trainerteams ein einwöchiges Fussball-Trainingslager absolvierten. Er steuerte mit Bring en hei den Titelsong zur Sendung bei. Das von Roman Camenzind, Baschi und Hank Merk geschriebene Lied weist aufgrund des einfachen Refrains Ähnlichkeiten mit «Three Lions»[3]von The Lightning Seeds auf und beschreibt die Leidenschaft eines Fans zum Fussball. Der Song ging auf Platz 1 der Schweizer Single-Hitparade, hat Platin-Status erreicht und wurde 60'000 Mal verkauft..[4]

Ab 10. April 2007 sendete das Schweizer Fernsehen die Doku-Soap Baschi National. Sie sollte aufzeigen, was es alles braucht, um den Musiker-Traum zu leben, indem Szenen aus seinem privaten und beruflichen Alltag eingefangen wurden. Parallel dazu wurde die Single Wenn das Gott wüsst veröffentlicht, deren Text sogleich zu heftigen Kontroversen führte (siehe Weblink). Mit Platz 3 von Wenn das Gott wüsst in der Schweizer Hitparade – ist Baschi der einzige Mundartkünstler der je drei Top-3-Hits landen konnte. Die Single Fürs Volk wurde nur digital veröffentlicht, stieg am 20. Mai 2007 in die Schweizer Single-Hitparade ein (Höchstposition 18).

Das Album Fürs Volk stieg am 3. Juni 2007 auf Platz 1 der Schweizer Hitparade ein. Baschi arbeitete bisher bei allen drei Alben mit dem Schweizer Musikproduzenten Roman Camenzind zusammen.

Der am 2. Mai 2008 als Remix-Version erschienene Song Bring en hei wurde als EM-Song der Schweizer Nationalmannschaft ausgewählt und vom Österreicher Mario Lang und dem Deutschen Oliver Pocher adaptiert. Am 18. April 2008 trat Baschi mit Lang beim Amadeus Austrian Music Award auf und interpretierte mit ihm eine Mischversion des Songs.

Am 2. November 2008 war Baschi in der Sendung Die grössten Schweizer Hits mit seinem Song Bring en hei nach der Qualifikationsrunde in der Kategorie «Jung & Alt» in der Finalsendung der dritten Staffel.

Das Logo von Baschi

Anfang 2010 kam er mit dem hochdeutsch gesungenen Lied Unsterblich auch in die deutschen Charts. Das Lied gehört zum Soundtrack des Films Zweiohrküken und läuft im Abspann.

Am 24. Juni 2010 erschien auf der 20 Minuten online Webseite ein Video von Baschi in dem er den exklusiv für die Gratiszeitung geschriebenen Song "Schiri" präsentiert.[5] Der Song geht an die schlechten Leistungen der Schiedsrichter der Fussball WM 2010.

Sein erstes hochdeutsches Album Auf Großer Fahrt war ursprünglich für Juni 2010 geplant. Veröffentlicht wurde aber im September 2010 zunächst nur eine Version in Schweizerdeutsch. Im Dezember 2010 wurde ein weiteres schweizerdeutsches Album Neui Wält veröffentlicht. Im Mai 2011 folgte dann die Ausgabe von Auf Großer Fahrt in Hochdeutsch.

Im März 2013 trennte sich Baschi von seiner langjährigen Freundin Katy Winter.[6] Für sein Studio hatte er gleichzeitig sein gesamtes Vermögen ausgegeben.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2004 – Baschi
  • 2005 – Irgendwie Held
  • 2006 – Irgendwie Held: Gold Edition
  • 2007 – Fürs Volk
  • 2010 - Auf grosser Fahrt
  • 2010 - Neui Wält
  • 2011 - Auf grosser Fahrt (Deutschland)
  • 2013 - Endstation. Glück.

Singles[Bearbeiten]

  • 2004 – Diis Lied
  • 2004 – Gib mer ä Chance
  • 2005 – Irgendwie wunderbar
  • 2006 – Bring en hei (Titelsong zur TV-Show Der Match)
  • 2007 – Wenn das Gott wüsst
  • 2007 – Fürs Volk
  • 2007 – Wenn du das Lied ghörsch
  • 2008 – Bring en hei – Swiss Song for UEFA EURO 2008
  • 2009 - Stahn uf (Mit Bligg, Ritschi, Stress und Seven für Radio Energy)
  • 2010 - Unsterblich
  • 2010 - Auf grosser Fahrt
  • 2011 - Diin Wäg
  • 2011 - Irgendwie wunderbar (Hochdeutsch)
  • 2011 - Kennsch mi no oder liäbsch mi scho..?!
  • 2012 - Es rägnet Gold
  • 2013 - Gib nit uf

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b CH-Chartdiskografie / DE-Chartverfolgung
  2. Baschis eigene Aussagen im Schweizer Fernsehen|Schweizer Fernsehen SRF
  3. EURO 2008: Baschi singt den Stadion-Song
  4. Veröffentlichungsinformationen zu «Bring en hei» bei hitparade.ch
  5. http://www.20min.ch/life/musik/story/Baschis--Schiri--Song-23190405
  6. Trennung: Sie sind kein Paar mehr! Schweizer Illustrierte online, 20. März 2013, abgerufen am 21. März 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baschi (Sänger) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien