Superklasse
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Als Superklasse[1][2], Oberklasse[3][2], Basisklasse[1][4][5] oder übergeordnete Klasse[5] bezeichnet man in der objektorientierten Programmierung im Allgemeinen Klassen, die ihre Attribute und Methoden an andere Klassen „vererben“ (Subklasse, Unterklasse oder abgeleitete Klasse).
Insbesondere der Begriff Basisklasse soll manchmal verdeutlichen, dass sie der Ausgangspunkt für weitere von ihr abgeleitete Klassen ist und gleichzeitig keine eigenen Superklassen hat, das heißt die Basisklasse ist stets die „höchste“ in der Klassenhierarchie definierte. Es kann aber auch mehr als eine Basisklasse geben, die dann unabhängig von einander ein Netz von Subklassen aufspannen. So eine systematisch angelegte Sammlung nennt man auch Klassenbibliothek.
Eine Basisklasse kann auch als abstrakte Basisklasse auftreten (englisch Abstract Base Class, kurz ABC[4]; gleichzusetzen mit dem Begriff abstrakte Klasse) und in dem Fall die Instanzierung von Objekten verbieten. Sie dient dann lediglich der Zusammenfassung (Abstraktion) von Attributen und Methoden der von ihr abgeleiteten Klassen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Bjarne Stroustrup: Die C++-Programmiersprache. 2. Auflage. Addison-Wesley, Bonn 1992 (Originaltitel: The C++ programming language, second edition, reprinted with corrections, übersetzt von Elke Kasimir), ISBN 3-89319-386-3, S. 27.
- ↑ a b Bernd Oestereich: Objektorientierte Softwareentwicklung mit der Unified Modeling Language. 3. Auflage. Oldenbourg, München 1997, ISBN 3-486-24319-5, S. 274.
- ↑ James Rumbaugh: Objektorientiertes Modellieren und Entwerfen. Hanser, München 1993 (übersetzt von Doris Märtin), ISBN 3-446-17520-2, S. 48.
- ↑ a b Scott Meyers: Effektiv C++ programmieren: 50 Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Programme. 2. Auflage. Addison-Wesley, Bonn 1995 (Originaltitel: Effective C++ – 50 Specific Ways to Improve Your Programs and Design, übersetzt von Elke Kasimir), ISBN 3-89319-816-4, S. 158.
- ↑ a b Rebecca Wirfs-Brock, Brian Wilkerson, Lauren Wiener: Objektorientiertes Software-Design. Hanser, München 1993, ISBN 3-446-16319-0, S. 26.

