Basler Kammerorchester

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Das Basler Kammerorchester [1] ist ein ehemaliges Orchester, das 1926 von dem Dirigenten und Mäzen Paul Sacher gegründet wurde. Es bestand bis 1987 und widmete sich besonders der älteren und der neueren Musik. Sacher bemühte sich, durch Kompositionsaufträge ein Repertoire für den neuen Typus des Kammerorchesters zu schaffen.

Mit diesem Orchester wurden viele berühmte Musikwerke des 20. Jahrhunderts uraufgeführt, die Sacher in Auftrag gegeben hatte, darunter Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (1936), Richard StraussMetamorphosen für 23 Solostreicher (1946), Igor Strawinskis Concerto in D (1947), weitere Uraufführungen von Luciano Berio, Benjamin Britten, Elliott Carter, Henri Dutilleux, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, Arthur Honegger, Ernst Krenek, Witold Lutosławski, Frank Martin, Bohuslav Martinů und vielen anderen. Aufführungs- und Dokumentationsmaterial werden von der Paul-Sacher-Stiftung Basel aufbewahrt.

1984 wurde das Kammerorchester Basel ins Leben gerufen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl.Paul-Sacher-Stiftung