Bassenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bassenheim
Bassenheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bassenheim hervorgehoben
50.3597222222227.4616666666667205Koordinaten: 50° 22′ N, 7° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Weißenthurm
Höhe: 205 m ü. NN
Fläche: 14,76 km²
Einwohner: 2915 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 197 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56220
Vorwahl: 02625
Kfz-Kennzeichen: MYK
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 202
Adresse der Verbandsverwaltung: Kärlicher Str. 4
56575 Weißenthurm
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Hans-Jürgen Häfner (CDU)
Lage der Gemeinde Bassenheim im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Bassenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz (Deutschland) und liegt etwa 10 km von Koblenz entfernt.

[Bearbeiten] Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 646mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 30% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli. Im Juli fallen 1,8 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig übers Jahr verteilt. An 33% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

[Bearbeiten] Entwicklung des Gemeindegebiets

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Stand / Datum Einwohner
31. Dezember 2004 2878
30. Juni 2005 2891
31. Dezember 2005 2940
31. Dezember 2006 3096

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bassenheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[1]

SPD CDU Gesamt
2009 7 13 20 Sitze
2004 7 13 20 Sitze

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das berühmteste Kunstwerk Bassenheims ist der Bassenheimer Reiter in der Pfarrkirche, das aus dem Mainzer Dom stammende Martins-Relief aus dem 13. Jahrhundert.

Das Schloss Bassenheim war seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Erzbischöfe von Trier, später wurde es Stammsitz der Ministerialen von Bassenheim. Es ist im Besitz der Adelsfamilie Von der Osten und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

In Bassenheim konnte ein Teil des ehemaligen jüdischen Friedhofes trotz der Verwüstungen der Naziherrschaft erhalten bleiben.

In der Nähe des Ortes liegen der Karmelenberg, ein Schlackenkegel vulkanischen Ursprungs, worauf sich die Marienkapelle befindet, sowie der Goloring.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Zur Ehren Siegfried Walpot von Bassenheim, Komtur und oberster Spittler im Staat des Deutschen Ordens in Ostpreußen, erhielt 1386 die erste Stadt Masurens den Namen Bassenheim (später Passenheim, heute polnisch Pasym und Bassenheimer Partnerstadt).

[Bearbeiten] In Bassenheim aufgewachsen

  • Christian Nicolay (* 1976), Sportler, 2006 Deutscher Meister im Speerwerfen
  • Jens Tiedtke (* 1979), Sportler, Handballnationalspieler
  • Rolf Weiber (* 1957), Volkswirt, Hochschullehrer für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

[Bearbeiten] Mit Bassenheim verbunden

[Bearbeiten] Wappen

Wappen

Bassenheim war eine reichsunmittelbare Herrschaft, die jahrhundertelang und noch bis ins 19. Jahrhundert im alleinigen Besitz der Familie Waldbott von Bassenheim war, die sich auch nach ihr benannte.

Blasonierung: Zwölffach geständert von Silber und Rot, belegt mit einem großen roten Herzschild, darin ein goldner Reichsapfel in perspektivischer Darstellung.

Das Wappen der Gemeinde Bassenheim knüpft an diese historischen Tatsachen in der Weise an, dass es auf dem von Silber und Rot geständerten Schild der Waldbott, der als Schildrand hervortritt, einen großen roten Herzschild zeigt, in dem ein goldener Reichsapfel als Sinnbild der Reichsunmittelbarkeit steht.

Die Ortsfarben sind entsprechend denen der Familie Waldbott rot und weiß.

Die Verleihung des Wappens an die Gemeinde Bassenheim wurde mit Urkunde des Oberpräsidenten der Rheinprovinz unter dem 18. Februar 1936 ausgesprochen.

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Literatur

  • Josef Bartz: Bassenheim Geschichten einer Gemeinde. Selbstverlag, Bassenheim 2007 (Geschichten der Gemeinde in den letzten 100 Jahren)
  • Theobald Groß: Kleinod zwischen Rhein und Eifel. Impressionen aus dem geschichtsträchtigen Bassenheim. Selbstverlag, Bassenheim 2004, (Heimatbuch des ehemaligen Bürgermeisters,)
  • Hans–Eckhart Joachim:Das Eisenzeitliche Hügelgräberfeld von Bassenheim.
  • Bernhard Gondorf: Bassenheim bei Koblenz.
  • Peter Schug, Jakob Marx, Matthias Schuler: Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier. Bd. 7. Geschichte der Dekanate Bassenheim, Kaisersesch, Kobern und Münstermaifeld
  • Karl-Heinrich Reif, Hermann Müller:Familienbuch Bassenheim für die Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts.
  • Eleonora Heine-Jundi: Traumgeflüster in einer Allee.
  • Jane in der Beek: Die Töchter des Herrn von Bassenheim.

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat [1]

[Bearbeiten] Siehe auch

Die Familie von Oppenheim

[Bearbeiten] Weblinks


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