Bastille (Métro Paris)

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Metro-M.svg Bastille
Die Station der Linie 1
Tarifzone 1
Linie(n) 01Paris m 1 jms.svg 05Paris m 5 jms.svg 08Paris m 8 jms.svg
Ort Paris IV, XI, XII
Eröffnung 19. Juli 1900

Bastille ist ein Umsteigebahnhof der Pariser Métro an der Grenze des 4., 11. und 12. Arrondissements von Paris. Er wird von den Linien 1, 5 und 8 bedient.

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten]

Station der Linie 1 mit Zug der Baureihe Sprague-Thomson,
Anfang 20. Jahrhundert

Die Stationen der Linien 5 und 8 liegen unterirdisch, die der Linie 1 liegt im Einschnitt über dem Canal Saint-Martin. Den Namen gab die anliegende Place de la Bastille. In der Nähe liegt der Bootshafen Port de l’Arsenal.

Die Station wurde am 19. Juli 1900 mit Eröffnung der Linie 1 in Betrieb genommen. Diese verkehrte damals auf dem Abschnitt Porte de VincennesPorte Maillot. Am 7. Dezember 1906 wurde der Bahnhof der Linie 5 in Betrieb genommen, am 5. Mai 1931 folgte die Station der Linie 8.

Alle Stationen sind zweigleisig und weisen Seitenbahnsteige auf. Auf den Linien 5 und 8 verkehren herkömmliche Züge, auf der Linie 1 lösten 1963 bis 1964 gummibereifte Züge der Baureihe MP 59 die Sprague-Thomson-Züge ab.[1] Mit 37 287 Fahrgästen werktäglich wies der Bahnhof 1998 das zwölftstärkste Fahrgastaufkommen der Metro auf.[2] Bis zur zentralen Station Châtelet sind es etwa eineinhalb Kilometer.

Galerie[Bearbeiten]

Vorherige Station Métro Paris Nächste Station
Saint-Paul
← La Défense
Paris m 1 jms.svg Gare de Lyon
Château de Vincennes →
Bréguet – Sabin
← Bobigny – Pablo Picasso
Paris m 5 jms.svg Quai de la Rapée
Place d’Italie →
Chemin Vert
← Balard
Paris m 8 jms.svg Ledru-Rollin
Pointe du Lac →

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bastille (Métro Paris) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2862533076.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. La Vie du Rail, Paris 2004, ISBN 2-902808-87-9, S. 134 f
  2. Jean Tricoire, S. 342

48.853222.36912Koordinaten: 48° 51′ 11,6″ N, 2° 22′ 8,8″ O