Bauberuf

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Bauberuf ist der Oberbegriff für Berufe des Bauhauptgewerbes, zu deren zentralem Arbeitsfeld das Errichten und Unterhalten von Bauwerken und Gebäuden gehört.

Bauarbeiter in Chemnitz, 1970

Beispiele für Berufe des Bauhauptgewerbes sind:


Beispiele für Berufe des Baunebengewerbes sind:

Bauberufe mit Ausbildung auf Länder- oder Bundesebene:

Die Berufsbezeichnung Bauarbeiter oder Bauhandwerker wird landläufig für alle Personen verwendet, die auf einer Baustelle arbeiten oder in der Bauausführung tätig sind. Es handelt sich bei der Bezeichnung Bauarbeiter jedoch nicht um einen Ausbildungsberuf oder um eine feste Berufsbezeichnung. Die Bezeichnung "Bauarbeiter" trifft also allenfalls auf ungelernte Hilfsarbeiter oder Hilfskräfte, die auf einer Baustelle arbeiten, zu.

Geschichte[Bearbeiten]

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nach Renzsch erlebten die Gesellen im 19. Jhdt. "den Übergang zur kapitalistischen Warenproduktion im Baugewerbe als Zerfall des ständischen Handwerks."[1] Allerdings habe "die Dominanz qualifizierter handwerklicher Tätigkeit [..] die Bauhandwerker nicht in demselben Maße wie andere Arbeiter vor Integrationsprobleme [gestellt]."[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bauarbeiter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Heinrich Bass, Arbeiter und Arbeitsverhältnisse in der Bauindustrie in Deutschland, 1850-1914, Münster 1975.
  • Wolfgang Renzsch, Handwerker und Lohnarbeiter in der frühen Arbeiterbewegung, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1980. ISBN 3-525-35700-1, S. 35-63: Soziale Lage und Organisationsbestrebung der Bauarbeiter.

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Renzsch, Handwerker und Lohnarbeiter in der frühen Arbeiterbewegung, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1980, S. 63
  2. Wolfgang Renzsch, Handwerker und Lohnarbeiter in der frühen Arbeiterbewegung, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1980, S. 65