Bautechniker

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Als Bautechniker werden die Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Hochbau und Tiefbau bezeichnet. Eine andere Fachrichtung des Bautechnikers ist die Ausbautechnik, in dem der Trockenbau eine tragende Rolle spielt.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Voraussetzung für die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker im Bauwesen sind [1]:

Studium[Bearbeiten]

  • 2-jähriges Vollzeitstudium (mind. 2400 Stunden) an einer Fachschule (Technikerschule); an einigen Fachschulen ist alternativ auch ein 4-jähriges Teilzeitstudium (Abendschule) möglich.

Abschluss[Bearbeiten]

Der Abschluss als Staatlich geprüfter Techniker berechtigt auch zum Eintrag in die Handwerkerrolle für meisterpflichtige Gewerbe.

Dem staatlich geprüften Techniker wird die Fachhochschulreife zuerkannt, wenn er während seiner Ausbildung zusätzliche allgemeinbildende Fächer auf Oberstufenniveau erfolgreich abgeschlossen hat. An manchen Fachhochschulen (FH) kann er auch ohne FH-Reifezeugnis ein Studium seiner beruflichen Fachrichtung aufnehmen, wenn er an der FH zuvor eine Aufnahmeprüfung bzw. einen Eignungstest für „Studienbewerber ohne Fachhochschulreife“ erfolgreich bestanden hat.

Bauvorlageberechtigung[Bearbeiten]

Oft sind Bautechniker Bauvorlageberechtigt, dieses Bauvorlagerecht ist in der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes geregelt, beispielsweise in Bayern nach Art. 61 der BayBO.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=5621 Berufenet: Techniker/in - Bautechnik (ohne Schwerpunkt)
  2. [1] Bauvorlageberechtigung in Bayern

Weblinks[Bearbeiten]