Baven (Landkreis Celle)

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52.84416666666710.080277777778Koordinaten: 52° 50′ 39″ N, 10° 4′ 49″ O

Baven
Gemeinde Hermannsburg
Höhe: 51–79 m ü. NN
Einwohner: 1638
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 29320
Vorwahl: 05052
Kriegerdenkmal 1914–1918 und 1939–1945
Treppenspeicher von 1767

Baven ist eine zur Gemeinde Hermannsburg gehörende Ortschaft im nördlichen Landkreis Celle. Sie liegt am westlichen Rand des Naturparks Südheide, in der Lüneburger Heide und hat derzeit 1638 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungen sind für die ältere Bronzezeit nachweisbar. Im Jahre 1932 wurde von Dr. Hans Piesker, einem Archäologen aus Hermannsburg, das „Totenhaus von Baven“ ausgegraben. Unter einer starken Brandschicht im Nordwestsektor eines Hügels fanden sich die Reste eines Ost-West-orientierten Hauses und verschiedene Grabbeigaben, die aus der Frühen Bronzezeit (2200 v. Chr.–1600 v. Chr.) datierten.

Bis ins 19. Jahrhundert bestand Baven über Jahrhunderte aus 15 Gehöften, bis durch Verkauf und Teilung einer Hofstelle neue Siedlungsmöglichkeiten entstanden und die Bevölkerungszahl deutlich anstieg. Am 1. Januar 1973 wurde Baven im Zuge der niedersächsischen Gebiets-und Verwaltungsreform ein Teil der Einheitsgemeinde Hermannsburg.[1]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Denkmalgeschützter Bauernhof

Totenhaus von Baven[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Blazek: 100 Jahre organisiertes Feuerlöschwesen in Baven 1907–2007. Hermannsburg 2007 ISBN 978-3-00-019848-9
  • Hartmut Rißmann (Hrsg.): Bavener Dorf-Chronik. Hermannsburg 1995
  • Gerhard Röhrs (Hrsg.): Chronik Baven. Hermannsburg 1993

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baven (Landkreis Celle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zur Gebiets- und Verwaltungsreform vgl. Blazek, Matthias: Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.