Bayerische Akademie der Schönen Künste
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste in München ist eine Vereinigung von namhaften Persönlichkeiten aus dem künstlerischen Leben. Sie soll als „oberste Pflegestelle der Kunst“ dienen.
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Aufgaben [Bearbeiten]
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste wurde vom Freistaat Bayern im Jahre 1948 gegründet, anknüpfend an die Tradition der 1808 eingerichteten Königlichen Akademie der Künste zu München.
Aufgabe der Akademie ist es, „die Entwicklung der Künste ständig zu beobachten, sie in jeder ihr zweckdienlich erscheinenden Weise zu fördern oder Vorschläge zu ihrer Förderung zu machen“, des Weiteren „einen Beitrag zur geistigen Auseinandersetzung zwischen den Künsten sowie zwischen Kunst und Gesellschaft zu leisten und für die Würde der Kunst einzutreten“.
Die Akademie veranstaltet Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Konzerte. Durch Wahl werden jedes Jahr ordentliche und korrespondierende Mitglieder in die vier Abteilungen Bildende Kunst, Literatur, Musik und Darstellende Kunst aufgenommen; darüber hinaus werden Ehrenmitglieder ernannt.
Bis 1968 hatte die Akademie ihren Sitz im Prinz-Carl-Palais; danach erhielt sie ein provisorisches Quartier am Karolinenplatz. Seit 1972 ist sie im Königsbau der Münchner Residenz untergebracht.
Preise [Bearbeiten]
Folgende Preise und Arbeitsstipendien wurden bzw. werden von der Akademie vergeben:
- Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1950–85 als Literaturpreis, 1986–2007 als Großer Literaturpreis, seit 2008 als Thomas Mann-Literaturpreis)
- Literarische Ehrengabe (1952–85; abgelöst von der Wilhelm-Hausenstein-Ehrung)
- Friedrich-Ludwig-von-Sckell-Ehrenring (seit 1967; für Landschaftsarchitektur)
- Ernst von Siemens Musikpreis (seit 1974; zusammen mit der Ernst von Siemens Musikstiftung)
- Adelbert-von-Chamisso-Preis (1985–2005; zusammen mit der Robert Bosch Stiftung; Literaturpreis)
- Wilhelm-Hausenstein-Ehrung für kulturelle Vermittlung (seit 1986)
- Karl-Rössing-Reisestipendium (seit 1986)
- Friedrich-Baur-Preis (seit 1990; zusammen mit der Friedrich-Baur-Stiftung; für Künstler in Franken, der Oberpfalz und Niederbayern)
- Auftragskomposition der Akademie (seit 1990)
- Horst-Bienek-Preis für Lyrik (seit 1991)
- Gerda-und-Günter-Bialas-Preis (seit 1998; zusammen mit der GEMA-Stiftung; Musikpreis)
- Rainer-Malkowski-Preis (seit 2006; zusammen mit der Rainer-Malkowski-Stiftung; Literaturpreis)
- Preis Neues Hören (seit 2006; zusammen mit der Stiftung Neue Musik im Dialog, Köln; für Vermittlung zeitgenössischer Musik)
- Kunststipendium (seit ???)
Mitglieder [Bearbeiten]
Siehe: Liste der Mitglieder der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Leitung und Mitarbeiter [Bearbeiten]
Präsidenten [Bearbeiten]
- 1948–1953: Wilhelm Hausenstein
- 1953–1968: Emil Preetorius
- 1968–1974: Hans Egon Holthusen
- 1974–1983: Gerd Albers
- 1983–1995: Heinz Friedrich
- 1995–2004: Wieland Schmied
- seit 2004: Dieter Borchmeyer
Direktoren [Bearbeiten]
Abteilung Bildende Kunst [Bearbeiten]
- 1969-1983: Johannes Ludwig
- 1992–1995: Wieland Schmied
- .....
- seit 2004: Winfried Nerdinger
Abteilung Literatur [Bearbeiten]
- .....
- 1983–1990: Horst Bienek
- 1991–2004: Albert von Schirnding
- 2004–2009: Peter Horst Neumann
- 2010: Jens Malte Fischer
- seit 2011: Gert Heidenreich
Abteilung Musik [Bearbeiten]
- .....
- 1974–1979: Günter Bialas
- .....
- 1992–2002: Wilhelm Killmayer
- seit 2002: Siegfried Mauser
Abteilung Darstellende Kunst [Bearbeiten]
- .....
- seit 1986: Dieter Dorn
Sprecher der Unterabteilung Film- und Medienkunst
- seit 2010: Edgar Reitz
Generalsekretäre [Bearbeiten]
- 1948–1975: Clemens von Podewils
- 1975–1986: Karl Schumann
- 1986–2004: Oswald Georg Bauer
- seit 2004: Katja Schaefer