Bayerischer Geograph

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Als Bayerischer Geograph, Geographus Bavarus, eigentlich Descriptio civitatum et regionum ad septentrionalem plagam Danubii, Beschreibung der Burgen und Regionen nördlich der Donau wird ein um 845 oder etwas später entstandener Text bezeichnet, der insgesamt 52 Regionen in und östlich des Fränkischen Reiches auflistet.

Der Text ist nur in einer einzigen Abschrift vorhanden und befindet sich auf fol. 149v-150r einer Sammelhandschrift der Bayerischen Staatsbibliothek in München unter der Signatur Clm 560.

Wann und wo die Abschrift angefertigt wurde ist ebenso umstritten wie die Frage welchen status quo sie wieder gibt.

Der Bayerische Geograph ist eine Hauptquelle zur mittel- und osteuropäischen Geschichte des Frühmittelalters.

Die Bezeichnung Bayerischer Geograph wurde 1796 vom polnischen Gelehrten Jan Potocki geprägt.[1]

Text des Dokuments[Bearbeiten]

Die Teilung in zwei Teile folgt der Edition von H. Łowmiański[2].

Teil 1[Bearbeiten]

Descriptio civitatum et regionum ad septentrionalem plagam Danubii.

  1. Isti sunt qui propinquiores resident finibus Danaorum (Dänen), quos vocant Nortabtrezi (Abodriten), ubi regio, in qua sunt civitates LIII per duces suos partite.
  2. Uuilci (Wilzen), in qua civitates XCV et regiones IIII.
  3. Linaa (Linonen) est populus, qui habet civitates VII.
  4. –6. Prope illis resident, quos vocant Bethenici (Bethenzer) et Smeldingon (Smeldinger) et Morizani, qui habent civitates XI.
  5. Iuxta illos sunt, qui vocantur Hehfeldi (Heveller), qui habent civitates VIII.
  6. Iuxta illos est regio, que vocatur Surbi (Sorben), in qua regione plures sunt, que habent civitates L.
  7. Iuxta illos sunt quos vocant Talaminzi (Daleminzier), qui habent civitates XIII.
  8. Beheimare (Böhmen), in qua sunt civitates XV.
  9. Marharii (Mährer) habent civitates XL.
  10. Uulgarii (Bulgaren) regio est inmensa et populus multus habens civitates V, eo quod mutitudo magna ex eis sit et non sit eis opus civitates habere.
  11. Est populus quem vocant Merehanos, ipsi habent civitates XXX.
    Iste sunt regiones, que terminant in finibus nostris.

Teil 2[Bearbeiten]

Isti sunt, qui iuxta istorum fines resident.

  1. Osterabtrezi, in qua civitates plus quam C sunt.
  2. Miloxi, in qua civitates LXVII.
  3. Phesnuzi habent civitates LXX.
  4. Thadesi plus quam CC urbes habent.
  5. Glopeani (Goplanen), in qua civitates CCCC aut eo amplius.
  6. Zuireani habent civitates CCCXXV.
  7. Busani (Buschanen) habent civitates CCXXXI.
  8. Sittici regio inmensa populis et urbibus munitissimis.
  9. Stadici, in qua civitates DXVI populousque infinitus.
  10. Sebbirozi habent civitates XC.
  11. Unlizi (Ulitschen) populus multus civitates CCCCXVIII.
  12. Neriuani habent civitates LXXVIII.
  13. Attorozi habent civitates CXLVIII, populus ferocissimus.
  14. Eptaradici habent civitates CCLXIII.
  15. Uuilerozi habent civitates CLXXX.
  16. Zabrozi habent civitates CCXII.
  17. Znetalici habent civitates LXXIIII.
  18. Aturezani habent civitates CIIII.
  19. Chozirozi habent civitates CCL.
  20. Lendizi (Lendizen) habent civitates XCVIII.
  21. Thafnezi habent civitates CCLVII.
  22. Zeriuani, quod tantum est regnum, ut ex eo cuncte genetes Sclauorum exorte sint et originem, sicut affirmant, ducant.
  23. Prissani civitates LXX.
  24. Uelunzani civitates LXX.
  25. Bruzi (Pruzzen) plus est undique quam de Enisa ad Rhenum
  26. Uuizunbeire
  27. Caziri (Chasaren) civitates C.
  28. Ruzzi (Rus)
  29. Forsderen.
  30. Liudi.
  31. Fresiti.
  32. Serauici.
  33. Lucolane.
  34. Ungare (Ungarn)
  35. Uuislane (Wislanen).
  36. Sleenzane (Slensanen) civitates XV.
  37. Lunsizi (Lusitzi) civitates XXX.
  38. Dadosesani (Dadosanen) civitates XX.
  39. Milzane (Milzener) civitates XXX.
  40. Besunzane (Besunzane) civitates II.
  41. Uerizane civitates X.
  42. Fraganeo civitates XL.
  43. Lupiglaa civitates XXX.
  44. Opolini (Opolanen) civitates XX.
  45. Golensizi (Golensizen) civitates V.

Inhalt[Bearbeiten]

Die Beschreibung der Burgen und Regionen bis zur nördlichen Seite der Donau nennt insgesamt 59 größere und kleinere Herrschaftsbereiche östlich des Ostfränkischen Reiches. Dabei werden neben der Nennung der Namen von Völkern oder Stämmen in vielen Fällen auch die Anzahl der Burgen genannt, die zu dem jeweiligen Gebiet gehören. Deren Anzahl schwankt zwischen 2 und 418.

Die erwähnten Bezeichnungen beschreiben politische Gebilde, regiones, also Regionen mit civitates, hier Burgbezirke. Sie sind nicht in jedem Fall als ethnische Einheit zu verstehen. Das Donaubulgarische Reich umfasste beispielsweise verschiedene Ethnien.
Auch die kleineren Gruppen in der Descriptio sind als Herrschaftsbezirke zu verstehen, die um eine bestimmte Burg organisiert sind.

Im ersten Teil der Beschreibung werden 13 Territorien aufgeführt, für die ein Tributverhältnis zum Ostfränkischen Reich besteht. Das sind neben großen Reichen wie dem der Mährer und Donaubulgaren auch kleine Gebiete an der Elbe wie die der Linonen, Bethenzer, Smeldinger, usw.

Im zweiten Teil werden 45 Stämme genannt, die als unabhängig vom Ostfränkischen Reich gelten.

Dabei gibt es einige Auffälligkeiten: Die Aufzählung folgt zu Beginn des zweiten Teils einer Reihenfolge von West weiter nach Ost. Ab einer Stelle scheint es einen Bruch zu geben, es wird keine Anzahl von Burgen mehr genannt, und die Namen werden unverständlich.
Nach einer weiteren Stelle werden Burgen wieder aufgezählt, die Aufzählung richtet sich diesmal nach Westen. Es werden Stämme genannt, die vorher schon vorher unter einer etwas anderen Namensform aufgeführt wurden. Einige der Stämme im hinteren Teil des Textes gehören spätestens seit 884 zum Großmährischen Reich und müssten daher eigentlich im ersten Teil aufgeführt werden.

Es scheint, dass die bereits bestehende Auflistung zu einem späteren Zeitpunkt und möglicherweise von anderer Hand ergänzt wurde, innerhalb des Textes und an den Text. Das erklärt vielleicht, warum manche Bezeichnungen einer anderen schon genannten auffällig ähneln.

Identifizierung[Bearbeiten]

Im Text ist für die meisten Stämme die erste und häufig auch einzige Erwähnung in dieser Zeit. Daher ist eine Entschlüsselung der Bezeichnungen oftmals schwierig. Bisherige Bezeichnungen verschwinden mitunter und werden durch neue ersetzt, wenn sich politische Strukturen ändern.

Es gibt Fürstentümer, die in dieser Zeit existieren oder existiert hatten,und die im Text nicht zu erkennen sind. Das sind beispielsweise das Fürstentum Nitra, das 833 im Großmährischen Reich aufgeht oder das Fürstentum Pšov, das bis ca. 880 selbstständig ist. Auch die Chorwaten werden um 890 erwähnt.

Stämme[Bearbeiten]

1. Nortabtrezi - (Nördliche) Abodriten, um die Burg Mecklenburg im heutigen Mecklenburg und östlichen Holstein (die Unterscheidung in nördliche und östliche Abodriten [14.] bezieht sich möglicherweise auf eine teilweise dänische Oberherrschaft)
2. Uuilci - Wilzen, im östlichen Mecklenburg, Vorpommern und im Norden Brandenburgs
3. Linaa - Linonen, um die Burg Lenzen an der mittleren Elbe
4. Bethenici - Bethenzer zwischen Goldberg und Plau [3]
5. Smeldingon - Smeldinger in der Gegend um Parchim im südwestlichen Mecklenburg[4]
6. Morazani - an der mittleren Elbe in der Umgebung von Magdeburg
7. Hehfeldi - Heveller um die Burg Brandenburg an der Havel im westlichen Brandenburg
8. Surbi - Sorben, eigentlich Oberbegriff für die Stämme zwischen Saale und Oder in Sachsen und dem südlichen Brandenburg
9. Talaminzi - Daleminzer an der mittleren Elbe um Lommatzsch in Sachsen
10. Beheimare - Böhmen, eigentlich Tschechen
11. Marharii - Mährer im Großmährischen Reich
12. Vulgarii - Bulgaren im mächtigen Donaubulgarischen Reich von der unteren Donau bis zum Dnjestr im heutigen östlichen Ungarn und Rumänien bis weit in die westliche Ukraine
13. Merehanos - Mährer (wie 11.), eventuell aus dem bis 833 unabhängigen Fürstentum Nitra (heute westlicher Teil der Slowakei)
14. Osterabtrezi - östliche Obodriten (wie 1.), wohl im östlichen Mecklenburg

15. Miloxi - möglicherweise auch Milzener (wie 52.), im östlichen Sachsen
17. Thadesi - möglicherweise Dadosanen (Dedosizen) (wie 51.) im westlichen Niederschlesien
18. Glopeani - Goplanen am Goplo-See im heutigen Zentral-Polen
20. Busani - Buschanen am Oberlauf des Westlichen Bug überwiegend in der heutigen westlichen Ukraine
21. Sittici - vielleicht Sudauer im heutigen nordöstlichen Polen, möglich auch ein Stamm am Fluss Žitava in der heutigen Slowakei (Fürstentum Nitra?)
24. Unlici - Ulitschen
27. Eptaradici - griechisch hepta = sieben, radikoi = Wurzeln, Herkünfte, also vielleicht Sieben-Burgen(-Land)
33. Lendizi - Lendizen, die Vorläufer der Polanen im südöstlichen Polen
35. Zeriuani - wahrscheinlich Tscherwjanen um die Burg Tscherwen im.heutigen östlichen Polen, das Königreich (regnum) spricht für das 981 von der Kiewer Rus eroberte, wohl vormals selbstständige Tscherwener Burgenland, wie auch die Lage bei Lendizen.(33.) und Prissanen (36.)
36. Prissanen - möglich sind Pruzzen (wie 38.), Pyritzer zu der Burg Pyritz im polnischen Pommern östlich der Oder, oder auch ein nach dem polnischen Fluss San benannter Stamm im östlichen Polen (slawisch pri = am, bei, also am San)
37. Uuelunzanen - wahrscheinlich Wolhynier in der westlichen Ukraine zu der Burg Wolyn
38. Bruzi - Pruzzen, b a l t i s c h e r Stamm an der Ostseeküste im heutigen nördlichen Polen und der russischen Exklave Kaliningrad (ohne Angabe der Burgenanzahl, eventuell daher Ergänzung zu 36.)
40. Casiri - Chasaren in dem riesigen Khaganat vom östlichen Schwarzen Meer bis weit nach Osten in der heutigen östlichen Ukraine, Südrussland und dem westlichen Kasachstan
41. Ruzzi - Bewohner der Nowgoroder Rus, Russen oder Ruthenen,
43. Liudi - wahrscheinlich ostseefinnische Lüdier im heutigen Karelien im nordwestlichen Russland
47. Ungare - Ungarn, bis 896 nördlich des Schwarzen Meers in der heutigen Westukraine zwischen den mächtigen Reichen der Donaubulgaren und der Chasaren, ab 901 westlich der Donau in Pannonien, dem heutigen westlichen Ungarn und angrenzenden Gebieten
48. Uuislane - Wislanen an der Weichsel/ Wisła in Kleinpolen
49. Sleenzane - Slensanen im westlichen, heute polnischen Niederschlesien, Vorläufer der Schlesier
50. Lunsizi - Lusitzi an der oberen Spree (Lausitz), die heutigen Sorben
51. Dadosesani - Dadosanen am Bober mit der Burg Ilva im heute polnischen westlichen Niederschlesien
52. Milzane - Milzener an der oberen Neiße im heutigen östlichen Sachsen
53. Besunzane - Besunzane
55. Fraganeo - eventuell zu Praga, also die Tschechen um Prag
57. Opolini - Opolanen um die später oberschlesische Burg Opole im heutigen Polen
58. Golensizi - Golensizen im östlichen Oberschlesien im heutigen nordöstlichen Tschechien
Thadesi plus quam CC urbes habent.

Entdeckungsgeschichte[Bearbeiten]

Der Text wurde 1772 durch den französischen Gesandten am bayerischen Hof Louis-Gabriel Comte du Buat-Nançay in der Kôniglichen Bibliothek in München entdeckt.[5]

Entstehung[Bearbeiten]

Die Datierung des Bayerischen Geographen ist seit seiner Entdeckung immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen.

Der Text ist teilweise vom Codex Reginbertinis II, der im Kloster Reichenau entstand, abhängig.[6]

Der Text enthält inhaltlich einige Widersprüche. Es werden im ersten Teil sowohl große Herrschaftsbereiche (wie das Donaubulgarische Reich oder das Großmährische Reich) als auch sehr kleinen Gebieten (Linonen) nebeneinander genannt. Des Weiteren bereitet die Zuordnung einiger Stammesnamen größte Schwierigkeiten. Marehanos und Marharii können jeweils nur mit den Mährern gleichgesetzt werden, es gibt kein anderes Herrschaftsgebiet von dieser Größe im beschriebenen Raum. Gleiches gilt für Miloxi und Milzane für Milzener, u.a.. Auch ist die geographische Reihenfolge im zweiten Teil nicht durchgehend geordnet.

Es ist daher zu vermuten, dass an eine erste Fassung Ergänzungen eingefügt wurden, wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt und von einer anderen Person.

Datierung des Inhalts[Bearbeiten]

Eine erste Fassung wird von vielen im Zeitraum kurz nach der Entstehung des Ostfränkischen Reiches im Jahre 843 angenommen. Oder auch etwas früher (nach 833)[7] Eine spätere erste Entstehung im Zusammenhang mit dem Wirken der Slawenmissionare Kyrill und Method (um 870)[8] oder aus anderen Gründen wird auch überlegt[9]. Ergänzungen sind dann möglicherweise Ende des 9. Jahrhunderts oder zu Beginn des 10. Jahrhunderts erfolgt. 907 verschwindet das Großmährische Reich, auch die Ungarn siedeln ab 904 in Gebieten südlich der Donau.

Entstehung der Handschrift[Bearbeiten]

Die Handschrift ist nach paläographischen Befunden wohl Ende des 9. Jahrhunderts entstanden, mit Ergänzungen des 2. Teils aus dem 10. Jahrhundert.[10]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang H. Fritze: Die Datierung des Geographus Bavarus und die Stammesverfassung der Abodriten, in: Zeitschrift für slavische Philologie. 21, Heft 2, 1952, ISSN 0044-3492, S. 326–342.
  • Henryk Łowmiański, O pochodzeniu Geografa bawarskiego, Roczniki Historyczne, R. 20, 1955, s. 9-58; reed: w: Studia nad dziejami Słowiańszczyzny, Polski i Rusi w wiekach średnich, Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza, Poznań 1986, s. 104-150, ISSN 0554-8217
  • Bayerischer Geograph, In: A. V. Nazarenko: Nemeckie latinojazyčnye istočniki IX-XI vekov., Moskau 1993, S. 7-51.
  • Sébastien Rossignol: Überlegungen zur Datierung des Traktates des sog. Bayerischen Geographen. in: Felix Biermann, Thomas Kersting und Anne Klammt (Hrsg.): Der Wandel um 1000. Beier & Beran, Langenweissbach 2011, ISBN 978-3-941171-45-9, S. 305-316. (Aktueller Forschungsstand)

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Jan Nepomucen Potocki, Fragments historiques et geographiques sur la Scythie, Sarmatie, et les Slaves, Braunschweig 1796.
  2. Henryk Łowmiański, O pochodzeniu Geografa bawarskiego, in: Roczniki Historyczne 20, 1955, S. 9-58 und in: Studia nad dziejami Słowiańszczyzny, Polski i Rusi w wiekach średnich, Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza, Poznań 1986, S. 104-150.
  3. Fred Ruchhöft: Vom slawischen Stammesgebiet zur deutschen Vogtei. Die Entwicklung der Territorien in Ostholstein, Lauenburg, Mecklenburg und Vorpommern im Mittelalter (= Archäologie und Geschichte im Ostseeraum. Bd. 4). Leidorf, Rahden/Westfalen 2008, ISBN 978-3-89646-464-4; Fred Ruchhöft: Die Entwicklung der Kulturlandschaft im Raum Plau-Goldberg im Mittelalter (= Rostocker Studien zur Regionalgeschichte. Bd. 5). Neuer Hochschulschriftenverlag, Rostock 2001, ISBN 3-935319-17-7.
  4. Fred Ruchhöft: Vom slawischen Stammesgebiet zur deutschen Vogtei. Die Entwicklung der Territorien in Ostholstein, Lauenburg, Mecklenburg und Vorpommern im Mittelalter. (= Archäologie und Geschichte im Ostseeraum. Bd. 4). Leidorf, Rahden (Westfalen) 2008, ISBN 978-3-89646-464-4, S. 91.
  5. Le comte du Buat, Histoire ancienne des peuples de l'Europe, T. 11. Paris 1772.
  6. Novy R. Die Anfänge des böhmischen Staates, 1: Mitteleuropa im 9. Jh. Prag 1969.
  7. Lothar Dralle: Slaven an Havel und Spree. Studien zur Entstehung des hevellisch-wilzischen Fürstentums.(9.-11. Jahrhundert.)(= Giessener Abhandlungen zur Agrar- und Wirtschaftsforschung des europäischen Ostens., Bd. 108) Duncker & Humblot, Berlin 1981 ISBN 978-3-428-04723-9, S. 42 ff.; Bernhard Bischoff. Die südostdeutchen Schreibschulen und Bibliotheken in der Karolingerzeit. Bd. 1. 2. Aufl. Wiesbaden, 1960.
  8. А. В. Назаренко. Древняя Русь на международных путях: Междисциплинарные очерки культурных, торговых, политических связей IX–XII веков. Moskau, 2001. S. 52–70.
  9. Christian Hanewinkel: Die politische Bedeutung der Elbslawen im Hinblick auf die Herrschaftsveränderungen im ostfränkischen Reich und in Sachsen von 887–936. Politische Skizzen zu den östlichen Nachbarn im 9. und 10. Jahrhundert. Münster 2004, S. 71-99.
  10. Bernhard Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen). Teil 2. Wiesbaden 2004, S. 221-222.