Bayerischer Pétanque Verband

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Bayerischer Pétanque-Verband e.V.
Logo Bayerischer Pétanque-Verband
Gründung: 20. Februar 1988
Gründungsort: Schwaig bei Nürnberg
Präsident: Michael Dörhöfer
Vereine (ca.): 57 Vereine (Anfang 2013)
Verbandssitz: Nürnberg
Homepage: Bayerischer Pétanque Verband

Der Bayerische Pétanque Verband (BPV) ist der bayerische Dachverband für Pétanque. Er ist dem Deutschen Pétanque Verband (DPV) angeschlossen. Im BPV sind (Stand 2012) 57 bayerische Vereine organisiert.

Turniere[Bearbeiten]

Der BPV richtet alljährlich Bayerische Meisterschaften in den Formationen

  • Tête-à-tête (ein Spieler gegen einen Spieler)
  • Doublette (zwei gegen zwei)
  • Doublette mixte (eine Frau/ein Mann gegen eine Frau/ein Mann) und
  • Triplette (drei gegen drei)

aus.

aktuelle Meister, Stand 01.06.2014[1]
Disziplin Meister Jahr
Doublette Mixte Stefanie Probst – Markus Probst 2013
Doublette Jugend/Erwachsene Luzia Beil – Andre Birne 2014
Doublette Dang van Thuong - Ekaphon Pinkaeo 2014
Triplette Ro Tran – Nicholas Mari – Andreas Kreile 2014
Tête-à-tête Vincent Probst 2013

Zudem müssen seit Mitte der 1990er Jahre Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden, um Letztere terminlich an einem Wochenende bestreiten zu können.

Mannschaftswettbewerbe[Bearbeiten]

Ligen[Bearbeiten]

1993 entstanden kleinere, regionale Ligen, die 1995 den ersten bayerischen Vereinsmeister ausspielten. Seit 1997[2] existiert mit der Bayernliga die höchste bayerische Spielklasse. Darunter gab es fünf Regionalligen (untergeordnet je nach Mannschaftsanzahl Bezirks- und Kreisligen):

  • Unterfranken
  • Mittelfranken
  • Oberfranken
  • Ostbayern (Niederbayern und Oberpfalz)
  • Südbayern (Oberbayern und Schwaben)

Der Bayernligameister qualifizierte sich für die Deutsche Vereinsmeisterschaft. Aufgrund der 2007 eingeführten „Deutschen Pétanque-Bundesliga“ spielt der Meister an einer Relegation um den Aufstieg in die Pétanque-Bundesliga. In der ersten Saison 2007 spielte der PCNC Nürnberg in der Bundesliga[3][4] mit, musste aber gleich in dieser Saison absteigen. 2010 gelang der 1. Münchner Kugelwurfunion der Aufstieg[5] in die Bundesliga, wo sie 2011 gleich Deutscher Mannschaftsmeister wurde [6]. 2012 erreichte München den 2. Platz[7].
Durch den Rückzug der TSG Lützelsachsen für die Saison 2012 stieg nachträglich die 1.Mannschaft der „Schweinfurter Kugelleger“ als Viertplatzierter der Relegation 2011[8] in die Bundesliga auf. 2012 musste die Schweinfurter Mannschaft wieder absteigen[9].

Aufgrund einer Liganeuordnung aus dem Jahre 2011 gibt es ab der Saison 2012 unterhalb der Bayernliga folgende Spielklassen[10]:

Bayernliga
Landesliga Nord
Ober-, Mittel-, Unterfranken
Landesliga Süd
Oberpfalz, Nieder-, Oberbayern, Schwaben
BOL Oberfranken BOL Unterfranken BOL Mittelfranken BOL Ostbayern BOL Oberbayern BOL Schwaben/Oberland
BL Unterfranken BL Mittelfranken BL Ostbayern BL Oberbayern BL Schwaben/Oberland
KL Unterfranken

BOL = Bezirksoberliga, BL = Bezirksliga, KL = Kreisliga


Die beiden Tabellenletzten der Bayernliga steigen in die jeweilige Landesliga ab. Die beiden Landesligameister steigen in die Bayernliga auf. Die Meister der jeweiligen Bezirksoberligen spielen eine Relegation gegen den Vorletzten der jeweiligen Landesliga.

Bayernligameister[11][12] Stand: 8. September 2013
Meister Anzahl Titel Jahre
PCNC Nürnberg 6 1997 - 1999 - 2003 - 2004 - 2005 - 2006
Münchner KWU 6 [13] 1996 - 1998 - 2000 - 2008 - 2009 - 2010
BC Ratisbonne Regensburg 2 2012 - 2013
Schweinfurter Kugelleger 2 2007 - 2011
1. BCP Aschaffenburg 1 2001
BC Augsburg 1 2002


Regensburg schaffte 2012 als 1. Mannschaft, die bayerische Ligameisterschaft ungeschlagen zu erreichen. Erste Meister der neu eingeführten Landesligen wurden BF LiM Fürth in der Gruppe Nord und der PC Furth im Wald in der Gruppe Süd[14].

Pokal[Bearbeiten]

Anfang 2010 wurde auch ein Mannschaftspokalwettbewerb eingeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine des BPV, welche egal wie viele Mannschaften für den Wettbewerb anmelden dürfen. Gespielt wird im Modus der Pétanque-Bundesliga, allerdings ohne die Mixte-Regel.

Erster Pokalsieger wurde 2010 die 1. Mannschaft der Münchner Kugelwurfunion[15]. 2011 gewann die 2. Mannschaft der Münchner KWU gegen die 1. Mannschaft[16]. 2012 gewann der BC Mechenhard [17]. Die 1. Mannschaft der Münchner KWU gewann 2013 gegen den PCNC Nürnberg [18].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BPV-Seite
  2. Archiv Regensburg
  3. Liste der Bundesligateilnehmer
  4. Abschlusstabelle 2007
  5. Aufstiegsrunde 2010
  6. Abschlusstabelle Bundesliga 2011
  7. Abschlusstabelle Bundesliga 2012
  8. Aufstiegsrunde 2011
  9. Abschlusstabelle Bundesliga 2012
  10. BOL = Bezirksoberliga, BL = Bezirksliga, KL = Kreisliga BPV-Homepage
  11. Archiv BPV
  12. Archiv Regensburg
  13. Titel im Jahr 1996 noch im Turnier-, nicht Ligamodus
  14. BPV-Seite
  15. Archiv Pokal BPV 2010
  16. Archiv Pokal BPV 2011
  17. Archiv Pokal BPV 2012
  18. Archiv Pokal BPV 2013