Bayerisches Staatsministerium des Innern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bayerisches Staatsministerium des Innern
– BStMI –
Coat of arms of Bavaria.svg
Staatliche Ebene Freistaat Bayern
Stellung der Behörde Ministerium
Gründung 1916
Hauptsitz München
Behördenleitung Staatsminister Joachim Herrmann
Anzahl der Bediensteten ca. 450
Website www.stmi.bayern.de
Dienstgebäude am Odeonsplatz

Das Bayerische Staatsministerium des Innern (BStMI) ist ein Ministerium des Freistaates Bayern mit Sitz in München.

Es wurde am 29. Oktober 1806[1] als Departement des Innern gegründet. Erster Staatsminister des Innern war Graf Maximilian von Montgelas (bis 1817).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leitung

  • Staatssekretär ist seit 14. Oktober 2009 Gerhard Eck (CSU).

[Bearbeiten] Zuständigkeiten

Das Ministerium ist vor allem für die Innere Sicherheit, das Wahlrecht, die Kommunalverwaltung und das Bauwesen im Freistaat zuständig. Es fasst seine Tätigkeiten in drei Themenkreisen zusammen: Bürger und Staat mit den Bereichen Wahlen, Kommunen, Ausländerrecht und E-Government; Sicherheit mit den Bereichen Innere Sicherheit, Polizei, Verkehrssicherheit, Verfassungsschutz, Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophen- und Zivilschutz; sowie dem Themenkreis Bauen, für den die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern zuständig ist und zu dem die Bereiche Vergabe, Staatlicher Hochbau, Recht, Städtebau, Bautechnik, Wohnen in Bayern, Städtebauförderung sowie Straßen- und Brückenbau gehören.

[Bearbeiten] Liste der Innenminister Bayerns ab 1806 (unvollständig)

...

[Bearbeiten] Nachgeordnete Behörden

Als Behörden der Mittelstufe sind dem Ministerium die sieben Regierungen der Regierungsbezirke (Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben) nachgeordnet sowie das Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei und die zehn Präsidien der Bayerischen Landespolizei. Nachgeordnete Behörden der Unterstufe sind die 96 Kreisverwaltungsbehörden in den 71 Landratsämtern und 25 kreisfreien Städten, die 22 Staatlichen Bauämtern sowie zahlreiche Polizeidienststellen.

Dem Ministerium sind außerdem folgende Landes- und Zentralbehörden nachgeordnet[2]:

Hinsichtlich der Gerichtsverwaltung sind außerdem noch die sechs Verwaltungsgerichte sowie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Staatsministerium des Innern nachgeordnet.

[Bearbeiten] Gebäude

Das Dienstgebäude des Ministeriums ist das ehemalige Odeon, ein klassizistischer Bau des Münchner Architekten Leo von Klenze aus dem Jahr 1828 am Odeonsplatz 3 in der Maxvorstadt, das bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als Konzerthaus diente.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die AG BIRGiT (Beschleunigte Identifizierung und Rückführung von Gefährdern aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus/ Extremismus) besteht seit Oktober 2004 ist ein Zusammenschluss mehrerer bayerischer Sicherheitsbehörden. Ziel ist die Identifizierung islamistischer Gefährder und deren Ausweisung.[3]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Götschmann, Dirk: Das bayerische Innenministerium 1825 - 1864 ; Organisation und Funktion, Beamtenschaft und politischer Einfluss einer Zentralbehörde in der konstitutionellen Monarchie Göttingen 1993, S. 26
  2. Organisation des Bayerischen Staatsministeriums des Innern
  3. BStMI – AG BIRGiT

48.14222222222211.5775Koordinaten: 48° 8′ 32″ N, 11° 34′ 39″ O

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen