Bełchatów
| Bełchatów | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Łódź | |||
| Landkreis: | Bełchatów | |||
| Fläche: | 35 km² | |||
| Geographische Lage: | 51° 22′ N, 19° 22′ O51.36666666666719.366666666667Koordinaten: 51° 22′ 0″ N, 19° 22′ 0″ O | |||
| Einwohner: |
60.768 |
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| Postleitzahl: | 97-400 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 44 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | EBE | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Warschau–Breslau | |||
| Nächster int. Flughafen: | Łódź | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Fläche: | 35 km² | |||
| Einwohner: |
60.768 |
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| Bevölkerungsdichte: | 1736 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 1001011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Bürgermeister: | Marek Chrzanowski | |||
| Adresse: | ul. Kościuszki 1 97-400 Bełchatów |
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| Webpräsenz: | www.belchatow.pl | |||
Bełchatów
[bɛwˈxatuf]?/i(deutsch Belchatow, 1943–1945 Belchental)[3] ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Łódź südlich von Łódź.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste Erwähnung des Ortes erfolgte 1391. Das Stadtrecht erhielt Bełchatów 1737. Preußen bekam den Ort 1793 unter seine Herrschaft. 14 Jahre später gehörte der Ort zum Herzogtum Warschau und 1815 zum Königreich Polen. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wuchs die Textilindustrie zu einem wichtigen Wirtschaftszweig heran, nicht zuletzt durch die Nähe zu Łódź.
Nach der Wiedererrichtung des polnischen Staates wurde der Ort 1919 wieder polnisch, und 1925 erhielt er sein zwischenzeitlich verlorenes Stadtrecht wieder. Am 6. September 1939 wurde er von den Deutschen besetzt. Es wurde ein Ghetto errichtet, in dem etwa 5.000 Juden leben mussten. Dieses wurde im August 1942 "liquidiert", die meisten Einwohner wurden in das Vernichtungslager Kulmhof gebracht und dort ermordet. 1943 wurde die Stadt in Belchental umbenannt (gem. Anordnung des Reichsstatthalters im Warthegau vom 18. Mai 1943)[3]. Am 19. Januar 1945 marschierte die Rote Armee in den Ort ein. Bei Kriegsende war Bełchatów zu 50 % zerstört. 1965 wurde der Ort Hauptstadt eines eigenen Powiats. Diesen Status verlor er 1975 bei einer Gebietsreform wieder. Der Ort entwickelte sich durch entdeckte Braunkohlevorkommen gut. Das Kraftwerk Bełchatów ist mit 4.320 MW Leistung das größte europäische Braunkohlekraftwerk.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
1860 lebten in der Stadt 1.899 Menschen, davon waren mit 1.139 die Juden die größte Gruppe, erst mit großem Abstand kamen die Polen mit 352 und die Deutschen mit 35 Menschen. 1931 ergab sich ein anderes Bild. Hier waren die Polen mit 4.160 Menschen am stärksten vertreten, allerdings dicht gefolgt von den Juden mit 3.970. Die deutschen Einwohner machten gerade mal 800 aus.
| Jahr | 1820 | 1860 | 1931 | 1975 | 1995 | 2000 | 2005 |
| Einwohnerzahl[4] | 352 | 1.899 | 8.932 | 10.836 | 59.900 | 61.200 | 62.192 |
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Landgemeinde Bełchatów zu der die gleichnamige Stadt nicht gehört, setzt sich aus folgenden 40 Ortsteilen mit einem Schulzenamt zusammen:
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Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:
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[Bearbeiten] Sport
Die Fußballer des Sportklubs GKS Bełchatów spielen in der 1. Liga (Orange Ekstraklasa/Vizemeister der Saison 2006/2007). Siehe auch GKS-Stadion.
Der Volleyballverein SKRA Bełchatów ist fünfmaliger polnischer Meister und erzielte Erfolge in Champions League.
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 16. Juli 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 16. Juli 2011.
- ↑ a b Nr. 62: Anordnung über die Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland. In: Verordnungsblatt des Reichstatthalters im Warthegau. Nr. 12, Posen 18. Mai 1943, S. 98 (PDF, 1.8 MB, http://www.gross-wartenberg.de/vob/vob.pdf, abgerufen am 23. Januar 2011).
- ↑ für 31. Dezember 2005; GUS: http://www.stat.gov.pl/dane_spol-gosp/ludnosc/stan_struk_teryt/2005/31_12/tablica8.xls
- ↑ a b c Quelle: Deutsche Heereskarte, Europa 1:300 000, Q 52 Litzmannstadt, Ausgabe Nr. 3, Druck XII 1944, Folie D/414