Beastie Boys

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Beastie Boys
Beastieboys-logo.svg
Beastie Boys Compo.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Hip-Hop, Hardcore-Punk, Crossover
Gründung 1979 als The Young Aborigines
1981 als Beastie Boys
Website www.beastieboys.com
Aktuelle Besetzung
Adam Yauch (MCA) *05.08.1964
Michael Diamond (Mike D) *20.11.1965
Adam Horovitz (Ad Rock) *31.10.1966
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
John Berry
Schlagzeug
Kate Schellenbach

Die Beastie Boys sind eine der ältesten und erfolgreichsten Hip-Hop-Bands und stammen aus New York City, USA.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Adam Horovitz ist seit 1982 in der Band

Die Beastie Boys fingen 1979 als Hardcore-Punk-Band an. Die damalige Besetzung bestand aus Michael Diamond (Mike D), Adam Yauch (MCA), John Berry und Kate Schellenbach. Ihre musikalischen Vorbilder waren Bands wie Black Flag und Bad Brains. 1982 veröffentlichten sie eine EP mit dem Titel Polly Wog Stew und gaben im Großraum New York einige Konzerte. Im selben Jahr verließ Gitarrist John Berry die Band. Er wurde durch Adam Horovitz (Ad Rock) ersetzt. 1983 hatte die Gruppe wieder die Gelegenheit ein Album aufzunehmen, doch das Ergebnis war kein Hardcore-Album, sondern die obskure Single Cooky Puss. Sie bestand aus einem Scherz-Telefonanruf mit daruntergelegten Beats und zeigte damit den ersten Schritt in Richtung Hip-Hop an. Die beiden ersten EPs wurden später unter dem Namen Some old bullshit wiederveröffentlicht. Die drei Jungen zeigten danach immer mehr Interesse für Hip-Hop, Kate Schellenbach wurde dabei aus der Band gedrängt. Die dadurch entstandene Dreierbesetzung ist auch die bis heute bestehende Formation. Kate Schellenbach spielte danach bei Luscious Jackson.

1985 traten die Beastie Boys bei einem Band-Contest im Film Krush Groove an. Im selben Jahr hatten sie als Vorgruppe erste Auftritte vor größerem Publikum. Sie spielten jeweils ein aus zwei Stücken bestehendes Programm und verließen danach unter den Buhrufen des geschockten Publikums die Bühne. Erst mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums Licensed to Ill (1986) und der darauffolgenden Tournee mit der Hip-Hop-Band Run DMC gelang den drei Jungs der Durchbruch.

Musiker, die oft mit den Beastie Boys zusammenarbeiteten, sind Michael Schwartz alias Mix Master Mike (DJ), Mark Ramos-Nishita alias Money Mark (Keyboards, Gesang, Carpentry), Wendell Fite alias DJ Hurricane (DJ), Eric Bobo (Percussion), Amery Smith alias AWOL (Drums) und Alfredo Ortiz (Percussion) und die Produzenten Mario Caldato Junior alias Mario C, Rick Rubin, John King und Mike Simpson alias The Dust Brothers.

Zwischenzeitlich betrieben die Beastie Boys ein eigenes Label, Grand Royal.

2004 veröffentlichten sie im Rahmen des Projekts Rip. Sample. Mash. Share. des Wired-Magazins ihr Lied Now Get Busy unter der Creative Commons-Lizenz Noncommercial Sampling+[1].

Im Juli 2009 gab Adam Yauch bekannt, an Ohrspeicheldrüsenkrebs erkrankt zu sein.[2] [3] Die für den Herbst 2009 geplante Veröffentlichung des achten Studioalbums der Beastie Boys, "Hot Sauce Committee Part 1", musste aufgrund seines Gesundheitszustandes verschoben werden. Die Band gab am 14. März 2011 auf ihrer Website bekannt, dass das Album nun unter dem Titel "Hot Sauce Committee Part Two" am 3. Mai des Jahres erscheinen werde.[4] Mit dem Album ist auch ein 30 minütiger Film mit dem Titel Fight for Your Right Revisited erschienen[5], in dem u.a. Jack Black, Will Ferrell, Elijah Wood, Seth Rogen und Stanley Tucci mitspielen.

Am 7. Dezember 2011 wurde bekannt gegeben, dass die Beastie Boys 2012 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen werden[6].

Beastie Boys Live 2007

[Bearbeiten] Urheberrechtsklage

2002 verklagte der amerikanische Jazzflötist James Newton die Beastie Boys: Teile seiner Komposition Choir waren für den Hit Pass the Mic gesampelt worden. Die Klage Newtons vor dem US-Bundesgericht wurde abgewiesen, weil das Label ECM (das als Verlag für seine Aufnahme fungierte) die Rechte ohne Wissen des Flötisten für ein einmaliges Honorar von 1.000 Dollar abgetreten hatte.

Gründungsmitglied Adam Yauch

[Bearbeiten] Bandname

Wie genau der Bandname entstand, ist nicht bekannt. Die Behauptung, "beastie" sei das Akronym für B(oys) E(ntering) A(narchistic) S(tates) T(owards) I(nternal) E(xcellence), entstand erst nachträglich als Backronym.

Gründungsmitglied Michael Diamond

[Bearbeiten] Soziales/Politisches Engagement

Die Beastie Boys - insbesondere Adam Yauch - engagieren sich seit Jahren für die Rechte der Frauen und für die Befreiung Tibets (Milarepa Fund). Yauch ist seit 1981 praktizierender Buddhist.[7]

[Bearbeiten] Diskografie (Auszug)

[Bearbeiten] Alben

  • 1986: Licensed to Ill
  • 1989: Paul's Boutique
  • 1992: Check Your Head
  • 1994: Ill Communication
  • 1998: Hello Nasty
  • 2004: To The 5 Boroughs
  • 2007: The Mix-Up1)
  • 2011: Hot Sauce Committee Part Two

1) Instrumental-Album

[Bearbeiten] EPs

  • 1982: Polly Wog Stew
  • 1983: Cooky Puss
  • 1984: Rock Hard
  • 1995: Aglio E Olio
  • 1995: Root Down

[Bearbeiten] Kompilationen

  • 1994: Some Old Bullshit
  • 1996: The In Sound From Way Out!
  • 1999: Beastie Boys Anthology: The Sounds of Science
  • 2005: Solid Gold Hits

[Bearbeiten] DVDs

  • 1999: Video Anthology
  • 2006: Awesome: I F**kin' Shot That

[Bearbeiten] Trivia

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. | The WIRED CD: Rip. Sample. Mash. Share
  2. Adam Yauch an Krebs erkrankt
  3. Erklärung der Beastie Boys auf YouTube
  4. Stellungnahme von Adam Yauch bzgl. Veröffentlichungsdatum und Titel des 8. Studioalbums der Band
  5. http://www.youtube.com/watch?v=evA-R9OS-Vo
  6. Rock and Roll Hall of Fame 2012: Die Neuzugänge stehen fest! bei Promipool, abgerufen am 8. Dezember 2011
  7. http://www.japanese-buddhism.com/beastie-boys-into-buddhism.html

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Beastie Boys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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