Beat Feuz  |
| Nation |
Schweiz Schweiz |
| Geburtstag |
11. Februar 1987 |
| Größe |
172 cm |
| Gewicht |
80 kg |
| Beruf |
Skirennfahrer / Maurer |
| Karriere |
| Disziplin |
Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Super-Kombination |
| Verein |
SC Schangnau |
| Status |
aktiv |
| Medaillenspiegel |
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| Platzierungen im alpinen Skiweltcup |
| Debüt im Weltcup |
10. Dezember 2006 |
| Weltcupsiege |
4 |
| Gesamtweltcup |
22. (2010/11) |
| Abfahrtsweltcup |
7. (2010/11) |
| Super-G-Weltcup |
34. (2010/11) |
| Kombinationsweltcup |
2. (2011/12) |
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| Podiumsplatzierungen |
1. |
2. |
3. |
| Abfahrt |
3 |
2 |
1 |
| Super-G |
1 |
0 |
1 |
| Kombination |
0 |
1 |
0 |
| Super-Kombination |
0 |
2 |
1 |
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| letzte Änderung: 12. Februar 2012 |
Beat Feuz (* 11. Februar 1987) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er ist auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert und gehört seit 2011 der Nationalmannschaft von Swiss-Ski an.[1] Seine bisher grössten Erfolge sind der Gewinn von drei Goldmedaillen bei der Juniorenweltmeisterschaft 2007 und der Sieg in der Abfahrt von Wengen am Lauberhorn 2012.
Einen Tag vor seinem achten Geburtstag brach sich Beat Feuz 1995 beim Schanzenspringen an einem JO-Rennen in Adelboden zwei Fersen und war für drei Monate auf einen Rollstuhl angewiesen.[2] 2002 siegte der in Schangnau lebende Feuz beim Trofeo Topolino. Als 15-Jähriger bestritt er im Dezember 2002 seine ersten FIS-Rennen, zwei Jahre später folgten die ersten Einsätze im Europacup. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2005 in Bardonecchia gewann er die Bronzemedaille im Slalom. 2006 ehrte ihn die Schweizer Sporthilfe als besten Nachwuchsathleten des Jahres.[3] Am 10. Dezember 2006 nahm er auf der Reiteralm erstmals an einem Weltcup-Rennen teil.
Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2007 war Feuz der mit Abstand beste Teilnehmer: In Altenmarkt gewann er die Goldmedaille in der Abfahrt und im Super-G, in Flachau wurde er Dritter im Slalom und Elfter im Riesenslalom. Darüber hinaus gewann er die Goldmedaille in der aus Abfahrt, Riesenslalom und Slalom zusammengesetzten Kombinationswertung. Er durfte daraufhin am Weltcupfinale in der Lenzerheide teilnehmen und holte am 14. März 2007 mit Platz 14 in der Abfahrt die ersten Weltcuppunkte.
Im September 2007 zog sich Feuz während des Trainings in Zermatt einen Kreuzbandriss zu und musste in der Folge die gesamte Saison ausfallen lassen.[4] 2008 zeichnete ihn die Sporthilfe zum zweiten Mal als Nachwuchssportler des Jahres aus, was vor ihm nur dem Radsportler Fabian Cancellara gelungen war.[3] Nach einer weiteren Knieverletzung (Meniskusschaden), erlitten am 28. November 2008 im Abschlusstraining zur Weltcupabfahrt in Lake Louise, konnte er erst in der Saison 2009/10 wieder Rennen bestreiten. Am Lauberhorn in Wengen fuhr er sowohl im Januar 2010 als auch im Januar 2011 auf Platz zwölf in der Super-Kombination, was seine bis dahin besten Weltcupergebnisse waren. Die ersten Top-10-Platzierungen gelangen ihm Ende Januar 2011 in Kitzbühel und Chamonix.
Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen erreichte Feuz einen neunten Platz in der Abfahrt. In der Kombinationsabfahrt fuhr er auf den zweiten Platz, schied aber im Slalom aus. Am 11. März 2011 gelang ihm in der Abfahrt von Kvitfjell der erste Weltcupsieg.[5] Die erste Super-G-Podestplatzierung gelang ihm am 3. Dezember 2011 mit Platz 3 in Beaver Creek.[6], am 16. Dezember 2011 folgte in Gröden der erste Sieg in dieser Disziplin. Bei den Lauberhornrennen in Wengen erzielte er zunächst am 13. Januar 2012 als Zweiter der Super-Kombination die erste Podestplatzierung in dieser Disziplin, am Tag darauf siegte er in der Abfahrt.
[Bearbeiten] Weltmeisterschaften
[Bearbeiten] Juniorenweltmeisterschaften
- Bardonecchia 2005: 3. Slalom, 8. Kombination, 10. Super-G, 11. Riesenslalom, 35. Abfahrt
- Québec 2006: 4. Abfahrt, 4. Super-G, 17. Riesenslalom
- Altenmarkt/Flachau 2007: 1. Abfahrt, 1. Super-G, 1. Kombination, 3. Slalom, 11. Riesenslalom
- ↑ 40 Athletinnen und 43 Athleten für Swiss-Ski Kader selektioniert. Swiss-Ski, 20. April 2011, abgerufen am 5. Mai 2011
- ↑ Vom Rollstuhl auf den Thron!, SonntagsBlick, 15. Januar 2012
- ↑ a b Ehre für Lara Gut und Beat Feuz, Stiftung Schweizer Sporthilfe, 18. April 2008
- ↑ Sporthilfe wünscht Beat Feuz gute Besserung!, news.ch, 5. Oktober 2007
- ↑ Weltcup in Kvitfjell: Feuz überrascht und gewinnt erste Abfahrt. Skiinfo.de, 11. März 2011, abgerufen am 6. Dezember 2011
- ↑ David Bernold: Viletta die Sensation, Feuz die Bestätigung: Cuche kommt unter Druck. skionline.ch, 3. Dezember 2011, abgerufen am 7. Dezember 2011.