Beatrice von Boch-Galhau

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Béatrice von Boch-Galhau, geborene Béatrice Dodd, (* 1. August 1914 in Wentorf bei Hamburg; † 13. März 2011 in Mettlach) war eine deutsche Unternehmerin und Mäzenin.

Leben[Bearbeiten]

Sie war die Tochter des Britischen Kaufmanns Arthur Edgar Dodd und seiner Hamburger Frau Emilia geb. Tiefenbacher. Im September 1935 heiratete sie den seit 1932 amtierenden Generaldirektor und damals noch kleineren Gesellschafter in der siebten Generation von Villeroy & Boch, Luitwin von Boch-Galhau (1906–1988). Unter dem Management von Luitwin von Boch-Galhau erlebte die Firma Villeroy & Boch, auch dank ihrer Unterstützung, einen beispiellosen Aufstieg zu einem der 100 größten deutschen Unternehmen. Die Firma setzte 1970 579 Millionen DM um. Luitwin von Boch Galhau wurde über die Jahre zum größten Gesellschafter von V & B. Das Paar bekam zwischen 1936 und 1949 fünf Kinder [1], darunter Luitwin Gisbert von Boch-Galhau und Milicent Prinzessin zu Solms-Hohensolms-Lich.

Béatrice von Boch-Galhau engagierte sich zeitlebens für elternlose Kinder. Sie war 1957 Initiatorin und 1959 Gründerin des SOS-Kinderdorf Saar in Merzig.[2] Sie unterstützte zahlreiche weitere Projekte und wurde für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Beatrice von Boch-Galhau war Komturdame mit Stern des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Photo von Beatrice von Boch mit ihrem Ehemann und ihren Kindern“
  2. Saarländischer Rundfunk: „Beatrice von Boch gestorben“, 16. März 2011