Beatriz Milhazes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Beatriz Milhazes (* 1960 in Rio de Janeiro) ist eine brasilianische Künstlerin. Milhazes ist bekannt für ihre farbigen Arbeiten, in denen sie folkloristische Elemente der brasilianischen Kultur europäischen Arbeiten der Moderne gegenüberstellt. Ihre Arbeiten sind geprägt durch den Schriftsteller Oswald de Andrade, einen Vertreter der Modernismo-Strömung.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Als Tochter eines Anwalts und einer Kunsthistorikerin wuchs Milhazes in Rio de Janeiro auf. Sie studierte Soziale Kommunikation an der privaten Faculdades Integradas Hélio Alonso und wechselte dann zur Escola de Artes Visuais do Parque Lage.

Internationalen Durchbruch erlangte sie mit ihren Arbeiten auf der Carnegie International 1995.[1] 2003 vertrat Milhazes Brasilien auf der Biennale von Venedig.[2]

Milhazes stellte bisher ihre Arbeiten in einer Reihe renommierter Museen aus, darunter Museum of Modern Art, New York, Museum of Contemporary Art (Tokio)[3], Pinacoteca do Estado de São Paulo und das Musée d’art moderne de la Ville de Paris. Milhazes Arbeiten sind auch Teil der ständigen Sammlungen u. a. des Museum of Modern Art[4], des Metropolitan Museum of Art[5] und des Museu de Arte Moderna, São Paulo.[6]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paulo Herkenhoff: Beatriz Milhazes. Katalog, Ikon Gallery, 2001
  • Beatriz Milhazes – pintura, colagem. Pinacoteca do Estado de São Paulo, Pancrom Indústria Gráfica, 2008
  • Beatriz Milhazes. Katalog Fondation Cartier, Thames & Hudson, 2009

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carol Kino: Modern Motifs, With Echoes of Brazil. In: New York Times, 24. Oktober 2008
  2. Biennale von Venedig 2003
  3. When lives Become Form Contemporary Brazilian Art Museum of Contemporary Art, Tokyo, 2008
  4. Sammlung MoMA
  5. Sammlung MET
  6. Sammlung Museu de Arte Moderna de São Paulo.
  7. | Seite des Museums zur Ausstellung, abgerufen am 10. Mai 2014.
  8. Fondation Beyeler, 2011
  9. MoMA, 2000