Bedburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bedburg
Bedburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bedburg hervorgehoben
516.562570Koordinaten: 51° 0′ N, 6° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Erft-Kreis
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 80,33 km²
Einwohner: 22.930 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 285 Einwohner je km²
Postleitzahl: 50181
Vorwahlen: 02272, 02463 (Kirchherten und Grottenherten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BM
Gemeindeschlüssel: 05 3 62 004
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathaus 1
50181 Bedburg
Webpräsenz: www.bedburg.de
Bürgermeister: Gunnar Koerdt (CDU)
Lage der Stadt Bedburg im Rhein-Erft-Kreis
Köln Kreis Düren Kreis Euskirchen Kreis Heinsberg Kreis Mettmann Leverkusen Rhein-Kreis Neuss Rhein-Sieg-Kreis Bedburg Bergheim Brühl (Rheinland) Elsdorf (Rheinland) Erftstadt Frechen Hürth Kerpen Pulheim WesselingKarte
Über dieses Bild
Kirche St. Lambertus in Bedburg

Bedburg ist eine Stadt im Rheinland in Nordrhein-Westfalen mit rund 25.000 Einwohnern. Sie gehört zum Rhein-Erft-Kreis im Regierungsbezirk Köln. Seit 2011 besitzt sie den Status einer mittleren kreisangehörigen Stadt.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Nachbarstädte[Bearbeiten]

Bedburg liegt linksrheinisch in der Kölner Bucht zwischen den Großstädten Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Aachen und grenzt an den Naturpark Rheinland sowie im Uhrzeigersinn an folgende Städte und Gemeinden: Jüchen, Grevenbroich, Rommerskirchen, Bergheim, Elsdorf, Titz und indirekt Erkelenz.

Flüsse und Seen[Bearbeiten]

Der Fluss Erft verläuft in seiner breitesten Bahn durch Bedburg. Ebenso gibt es in Bedburg den Kasterer See und das Peringsmaar. Es ist geplant, das Peringsmaar mit der Erft zu verbinden.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen der Stadt zeigt, geteilt oben im roten mit fünf silbernen (weißen) Wecken bestreuten Feld einen zwiegeschwänzten, bekrönten, wachsenden, silbernen (weißen) rotbezungten Löwen; unten in Silber (Weiß) ein rotes Schildchen, darüber einen fünflätzigen blauen Turnierkragen.“ Das Wappen in der heutigen Form existiert auf Grund eines Ratsbeschlusses seit der kommunalen Neugliederung und dem sogenannten „Köln-Gesetz“, das die fünf Orte Bedburg, Kaster, Königshoven, Lipp und Pütz zur Stadt Bedburg zusammenschloss. Das Wappen zeigt den Heinsberger Löwen (Limburger Löwen) und für Wecken im oberen Teil welche die Herren zu Bedburg in ihrem Wappen führten und unten die Symbole der Grafen von Salm-Reifferscheid. Die fünf Wecken repräsentieren die fünf ehemaligen Gemeinden.

Flagge[Bearbeiten]

Als Banner: Rot/weiß/rot im Verhältnis 1 : 4 : 1, längsgestreift mit dem Wappenschild der Stadt etwas oberhalb der Mitte. Als Hissflagge: Rot/weiß/rot im Verhältnis 1 : 4 : 1, längsgestreift mit dem Wappenschild der Stadt in der Mittelbahn etwas über die Mitte hinaus nach oben hin verschoben.[3]

Einwohner[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 24.061
  • 2000 – 24.237
  • 2002 – 24.712
  • 2004 – 24.861
  • 2006 – 24.926
  • 2007 – 24.859
  • 2009 – 24.900
  • 2010 – 24.647
  • 2011 - 25.053
  • 2012 - 24.809
  • 2013 (Aktuell) - 23.981

Stadtbild[Bearbeiten]

Der historische Ortskern von Bedburg erstreckt sich um den Marktplatz zwischen dem Schloss Bedburg und der Kirche St. Lambertus mit Bauten aus dem vermutlich 17. bis frühen 20. Jahrhundert. Das Schloss gilt als einer der größten und baukünstlerisch bedeutendsten Adelssitze im Rheinland. Dessen Anfänge gehen auf eine gotische Dreiflügelanlage aus dem 13. Jahrhundert zurück. Nach den Zerstörungen im Truchsessischen Krieg (1584) erfolgte der Wiederaufbau wahrscheinlich durch den Jülicher Hofbaumeister Alessandro Pasqualini oder einen Baumeister aus seinem Umkreis. Die Anlage ist von einer Parkanlage umgeben und zur Hauptstraße hin durch ein Torhaus abgeschirmt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Bedburg wurde 893 erstmals im Urbar der Abtei Prüm erwähnt und erstmals 1295 als Stadt („oppidum“) bezeichnet. Im Mittelalter war Bedburg und das benachbarte (heute zu Bedburg gehörende) Kaster[Anmerkung 1] Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Kölner Erzbischöfen und den Grafen (späteren Herzögen) von Jülich um die Machtfrage im Erftraum.

Die Stadt Bedburg in ihrer heutigen Form ist aber noch jung. Am 1. Januar 1975 wurden die damaligen Städte Bedburg und Kaster sowie die damaligen Gemeinden Lipp, Königshoven und Pütz durch das Köln-Gesetz zur neuen Stadt Bedburg zusammengelegt.[4] Die damaligen Ämter Bedburg und Königshoven wurden aufgelöst.

Durch den Braunkohleabbau im Rheinischen Braunkohlerevier mussten seit den 1950er Jahren mehrere Ortschaften mit insgesamt fast 7.000 Einwohnern innerhalb des Stadtgebiets umgesiedelt werden, darunter auch der 1311 erstmals erwähnte Ort Königshoven. Mittlerweile hat die Stadt Bedburg knapp 25.000 Einwohner.

Zwischen Bürgerkrieg und Werwolfpanik[Bearbeiten]

Die Belagerung Bedburg durch die Katholiken 1584

Historische Bedeutung erlangte Bedburg in den 1580er Jahren im Zusammenhang mit dem direkten Vorläufer des Dreißigjährigen Krieges, dem so genannten „Kölnischen Krieg“ oder „Truchsessischen Krieg“ (1582–1587). Auslöser war die versuchte Einführung der protestantischen Lehre im Erzstift und Kurfürstentum Köln durch den Erzbischof Gebhard I. von Waldburg ab dem Jahre 1581. Unterstützung fand Gebhard Truchsess von Waldburg in seinem mächtigen Lehnsmann, dem Grafen Adolf von Neuenahr, der zugleich auch Herr von Bedburg war. Der Graf hatte in seinen Herrschaften Moers und Bedburg die protestantische Lehre eingeführt und wurde dabei von der Bevölkerung unterstützt, nicht zuletzt von den wohlhabenden Bauern, die als Meinungsmacher in der ländlich geprägten Gemeinde fungierten. Im Jahre 1584 wurde Bedburg von den katholischen Truppen unter dem Kommando des Grafen Werner von Salm-Reifferscheidt belagert und 1585 schließlich erobert. Das umliegende Land war weitgehend verwüstet.

Die Untaten, die Folterung und die Hinrichtung des „Werwolfs von Bedburg“

Ein Vorläufer des Dreißigjährigen Krieges war dieser Krieg insofern, als in großem Maße Söldnerheere das Land verwüsteten, Kirchen nieder brannten (in zwei Fällen sogar mit der darin versammelten Gemeinde!) und systematisch plünderten – auch in den Gebieten, die ihrem Dienstherren unterstanden. Mit dem Ende der Kampfhandlungen waren die Leiden der Bevölkerung jedoch noch nicht beendet. Nun beherrschten Räuberbanden, vermutlich entlassene Söldner, das Umland zwischen der Erft und dem Rhein. Aber auch die katholische Burgbesatzung von Bedburg betätigte sich als Wegelagerer. Im Jahre 1587 machten die spanischen und bayerischen Söldner des Grafen von Salm-Reifferscheidt-Dyck bei Jüngersdorf (heute Ortsteil von Köln) einen ganzen Handelszug nieder, ohne dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Es kann davon ausgegangen werden, dass zahlreiche oder alle Mordtaten, die später dem Werwolf von Bedburg angelastet wurden, in Wirklichkeit von diesen Banden verübt wurden.

Trotz der endgültigen Niederlage des abgesetzten Erzbischofs Gebhard von Waldburg unternahm das Haus der Grafen von Neuenahr im Jahre 1589 einen letzten Versuch, die Herrschaft über Bedburg mit Hilfe niederländischer Söldner wiederzuerlangen. In dieser Situation sah sich Graf Werner möglicherweise gezwungen, die drohende Unterstützung der Bevölkerung für die Angreifer durch ein brutales Exempel an einem führenden Kopf der Protestanten zu statuieren. Hier ist möglicherweise der Hintergrund für den spektakulären und zugleich einzigartigen Werwolfprozess gegen den als wohlhabend und einflussreich geschilderten Bauern Peter Stübbe (auch Stubbe oder Stump genannt) zu suchen. Vermutlich wird sich nie mehr klären lassen, ob der Mann wirklich dreizehn Kinder, zwei Frauen und einen Mann ermordet hat oder ob die ihm zur Last gelegten Mordtaten auf das Konto von marodierenden Söldnern und Räubern gingen. Es gibt jedoch genügend Indizien dafür, dass die äußerst grausam und vor aller Augen vollzogene Hinrichtung, bei der auch Angehörige des hohen Adels (vermutlich sogar der Kurfürst selber) zugegen waren, vornehmlich dazu diente, die als konfessionell unsicher eingestufte Bevölkerung nachhaltig einzuschüchtern. In der Tat finden sich in den Jahren nach 1589 keine Hinweise mehr auf ein Bekenntnis zum Protestantismus in der Herrschaft Bedburg.

Die Rheinische Ritterakademie[Bearbeiten]

Im Jahr 1839 erwarben Mitglieder des rheinischen ritterbürtigen Adels das Bedburger Schloss und eröffneten darin am 1. Mai 1842 die Rheinische Ritterakademie, den Vorläufer des heutigen „Silverberg-Gymnasiums“. Sie war bis 1850 nur dem Adel zugänglich, ab dann aber auch bürgerlichen Schülern und wurde 1929 in das „Städtische Realgymnasium Bedburg“ umgewandelt.

Das Gebäude der ehemaligen Rheinischen Ritterakademie in unmittelbarer Nähe des Schlosses wurde 2011 samt der von Vincenz Statz entworfenen Schlosskapelle abgerissen. Grund hierfür waren Bauschäden infolge unzureichender beziehungsweise stark geschädigter Gründung. Ein Einsturz der beiden Gebäude konnte zuletzt nicht mehr ausgeschlossen werden, und eine Behebung der Bauschäden war nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker und des Eigentümers wirtschaftlich nicht mehr zu vertreten. Das Schloss Bedburg ist von den Bauschäden nicht betroffen.[5]

Politik[Bearbeiten]

Rat der Stadt[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 30. August 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 58,0 % (- 0,2) zu folgendem Ergebnis:[6]

Partei / Liste CDU SPD Grüne FDP FWG
Stimmenanteil 42,52 % 31,36 % 3,00 % 5,74 % 17,38 %
Gewinn/Verlust - 7,20 + 1,28 - 0,85 + 1,24 + 5,53
Sitze 16 11 1 2 6

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei der Wahl zum Bürgermeister am 30. August 2009 wurde Gunnar Koerdt, CDU, mit 39,88 % der Stimmen wiedergewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bedburg unterhält eine Städtepartnerschaft mit Vetschau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Bedburg

Bauwerke[Bearbeiten]

Grottenhertener Mühle
Evangelische Kirche in Kirchherten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bedburg

Parks und Naherholung[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

  • Kölnische Rundschau
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Radio Erft
  • Werbepost / Sonntagspost
  • Stattblatt – kostenloses, regionales Monatsmagazin, welches auch in der Gemeinde Rommerskirchen, Jüchen und Grevenbroich erscheint.

Friedhöfe[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Bedburg verfügt an der A 61 über einen eigenen Autobahnanschluss. Folgende Autobahnen und Bundesstraßen befinden sich in unmittelbarer Nähe des Stadtgebiets oder sind in wenigen Autominuten zu erreichen: A 44, A 540, A 46, A 4, B 477, B 55, B 59, B 264

Bahn[Bearbeiten]

Bedburg liegt an der Bahnstrecke Düren–Neuss und an der Erftbahn.

Linie Linienbezeichnung Linienverlauf
RB38 Erft-Bahn Köln – Bergheim – Bedburg – Grevenbroich – Neuss – Düsseldorf
RB38 Erft-Bahn Horrem – Bergheim – Bedburg
Ehemalige Bahnen[Bearbeiten]

Der Streckenabschnitt Düren – Bedburg der Bahnstrecke Düren–Neuss ist dem Tagebau Hambach zum Opfer gefallen.

1898 nahm das "Amelner Johännchen" auf der Strecke Bedburg – Niederembt – Ameln den Betrieb auf. Der Verkehr dieser Linie wurde am 17. März 1953 eingestellt, da sie nicht mehr rentabel war.[7]

Busse[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf
REVG 987 Bedburg Mitte – Kirch-/Grottenherten – Klein-/Kirchtroisdorf – Kaster
REVG 988 Elsdorf Busbahnhof–Oberembt–Bedburg Bf
REVG 975 Horrem–Bergheim–Bedburg
REVG 924 Bedburg Bf–Bedburg-Rath–Bergheim–Niederaußem

Radwege[Bearbeiten]

In Bedburg befinden sich zahlreiche Rad- und Wanderwege. Darunter die Kaiser-Route, Wasserburgen-Route und den Erft-Radweg. Am Peeringsmaar geht die Straße der Energie, eine Erlebnisstraße/Radweg vorbei.

Flughäfen[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen sind

Häfen[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Häfen sind der Neuss-Düsseldorfer Hafen und die Kölner Häfen.

Unternehmen[Bearbeiten]

Am 1. August 1883 wurde die Zuckerfabrik Bedburg gegründet. Am 18. Mai 1995 schloss sich die Zuckerfabrik Bedburg mit der Zuckerfabrik Jülich zu einem neuen Unternehmen zusammen. Hierauf wurde die Zuckerfabrik Bedburg am 31. März 1997 geschlossen. Zuletzt hatte sie noch 127 Mitarbeiter.

Viele Firmen haben im Industrie- und Gewerbepark Bedburg/Bergheim - Mühlenerft bei Bedburg ihren Sitz. Dieses Gebiet war früher eine ungenutzte Fläche der RWE Power AG. In Zukunft plant die Stadt mit der RWE Power AG, diese Fläche um etwa das Doppelte zu erweitern. Damit wäre es eines der größten Industriegebiete in der Region.

Am 28. Oktober 2008 gab außerdem der chinesische Baumaschinenhersteller SANY Group bekannt, dass man dort eine Produktionsstätte, ein Zentrum für Forschung und Entwicklung sowie eine Verwaltung bauen wird.[8] Dieses wurde 2011 eingeweiht. Dort sollen bis 2015 600 Arbeitsplätze entstehen und 1870 Baumaschinen, vor allem Betonpumpen und Betonmischfahrzeuge, pro Jahr hergestellt werden.[9]

Zukunft[Bearbeiten]

Die Braunkohleindustrie ist eine der hauptarbeitgebenden Kräfte in der Region. Da im Jahr 2045 langsam die Braunkohleindustrie rückläufig wird, denkt man jetzt schon über Alternativen nach, zum Beispiel über das Projekt terra nova der Regionale 2010 bei dem Bedburg auch Mitglied ist.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Krankenhaus St. Hubertusstift mit 150 Betten

Bildung[Bearbeiten]

  • Gemeinschaftsgrundschule Bedburg (Wilhelm-Busch-Schule)
  • Gemeinschaftsgrundschule Kirdorf (Anton-Heinen-Schule)
  • Gemeinschaftsgrundschule Kichherten (Geschwister-Stern-Schule)
  • Katholische Grundschule Kaster (St.-Martinus-Grundschule)
  • Gemeinschaftshauptschule Bedburg (Arnold-von-Harff-Schule)
  • Realschule Bedburg
  • Silverberg-Gymnasium Bedburg
  • Montessori-Kinderhaus in Bedburg-Kirchtroisdorf

Gerichtsbarkeit[Bearbeiten]

Bedburg gehört zum Amtsgerichtsbezirk Bergheim.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Personen mit Verbindung zu Bedburg[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Leo Noppeney, Ehrenbürger seit 10. Februar 1990, CDU, 1961 bis 1969 Bürgermeister der Stadt Bedburg, 1975 bis 1989 Mitglied des Rates der Stadt Bedburg, 1979 bis 1984 erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bedburg, 1978 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
  • Karl Friedrich Schild (* 30. April 1920 in Berlin, † 19. September 2008 in Bedburg), Ehrenbürger seit 10. Februar 1990, SPD, 1956 bis 1961 und 1969 bis 1975 Bürgermeister der Stadt Bedburg, 1964 bis 1969 und 1971 bis 1974 Amtsbürgermeister des Amtes Bedburg, 1975 bis 1989 Mitglied des Rates der Stadt Bedburg
  • Hans Schmitz, Ehrenbürger seit 29. August 2006, SPD, ehemals ehrenamtlicher Bürgermeister von Bedburg, 1961 Ratsmitglied der Gemeinde Lipp, 1968 stellvertretender Bürgermeister, 1969 bis 1976 Bürgermeister von Lipp, 1976 bis 1997 Mitglied des Rates der Stadt Bedburg, 1979 bis 1988 stellvertretender Bürgermeister von Bedburg, 1988 bis 1994 Bürgermeister Stadt Bedburg, bis 1998 Mitglied des Kreistages

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Georg Kirchhoff und Heinz Braschoß: Geschichte der Stadt Bedburg. Bedburg 1992.
  • Peter Kremer: Der Werwolf von Bedburg. Versuch einer Rekonstruktion des Werwolfprozesses von 1589. Düren 2005. (zum Fall Peter Stump)
  • Uwe Depcik: Bedburg (Bilder Taschenbuch)
  • Roland Günter: Kunstwanderungen Rheinland. Belser Kunstwanderungen. Stuttgart, Zürich 1979. ISBN 3-7630-1258-3

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. GVBl. NRW vom 9. Dezember 2009, S. 679, Aachener Zeitung: Bedburg und Elsdorf ab 2011 «Mittlere kreisangehörige Städte», abgerufen am 28. Oktober 2009
  3. Hauptsatzung der Stadt Bedburg, § 2. Abgerufen am 24. Dezember 2012.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 300.
  5. "Hillebrand will beim Abbruch Gas geben"
  6. Kommunalwahlen 2009: Stadt Bedburg
  7. Zeitungsartikel Kölnische Rundschau vom 22. und 26. Juli 2000
  8. Information der Stadt Bedburg
  9. Markus Clemens: Chinesen starten die Produktion. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 20. Juni 2011. Abgerufen am 21. Juni 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bedburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Ein herausragendes Ereignis in diesem Zusammenhang war z. B. die Schlacht von Worringen im Jahre 1288.