Beelitz (Arneburg)

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52.68888888888911.95277777777839Koordinaten: 52° 41′ 20″ N, 11° 57′ 10″ O

Beelitz
Stadt Arneburg
Wappen von Beelitz
Höhe: 39 m
Fläche: 4,27 km²
Einwohner: 69 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 39596
Vorwahl: 039321
Beelitz (Sachsen-Anhalt)
Beelitz
Beelitz
Lage von Beelitz in Sachsen-Anhalt

Beelitz ist ein Ortsteil der Stadt Arneburg im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Das knapp fünf Kilometer von der Elbe und etwa zehn Kilometer von der Kreisstadt Stendal entfernte altmärkische Dorf liegt im Süden der Wische, einem flachen, von zahlreichen Entwässerungsgräben (Balsamgraben) durchzogenen Gebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Beelitz wurde 1204 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. Juli 1973 verlor die Gemeinde ihre Selbständigkeit und wurde ein Ortsteil der Stadt Arneburg, am Jahresanfang 1991 wurde die Eigenständigkeit wiederhergestellt.[1]

Durch einen Gebietsänderungsvertrag hat der Gemeinderat der Gemeinde Beelitz am 4. November 2008 beschlossen, dass die Gemeinde Beelitz in die Stadt Arneburg eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[2][3]

Zum Zeitpunkt der Eingemeindung war Beelitz mit 69 Einwohnern (Stand: 2007) die kleinste Gemeinde im Landkreis Stendal.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Wolfgang Markmann.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 28. März 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Geviert von Blau und Silber; Feld 1 und 4: eine goldene heraldische Lilie.“

Die beiden goldenen Lilien stehen für das Adelsgeschlecht derer von Beelitz (Ersterwähnung 1204), die blaue Tingierung für den Balsam (Balsamerland, Balsamgau oder Belsheim) im ehemaligen Sprengel des Bistums Halberstadt. Die silbernen Felder stehen für Beelitz (slawisch = weißer Ort).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Interessant ist die Beelitzer Feldsteinkirche, deren Turm nach Osten gerichtet ist. Deshalb spricht man auch von einer „verkehrten“ Kirche, von denen es nur wenige in Deutschland gibt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Nach Beelitz gelangt man über die Landstraßen von Stendal nach Arneburg bzw. von Stendal nach Goldbeck. Die wenige Kilometer entfernten Gemeinden Goldbeck und Eichstedt (Altmark) liegen an der Bahnlinie Stendal–Wittenberge.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 345.
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 3/2009, S. 33–35 (PDF; 361 kB)
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste