Beichlingen

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Dieser Artikel behandelt die thüringische Gemeinde Beichlingen, zum gleichnamigen Adelsgeschlecht siehe Beichlingen (Adelsgeschlecht).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Beichlingen
Beichlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beichlingen hervorgehoben
51.23111111111111.255833333333200Koordinaten: 51° 14′ N, 11° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Kölleda
Höhe: 200 m ü. NN
Fläche: 19,07 km²
Einwohner:

564 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99625
Vorwahl: 03635
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
99625 Kölleda
Bürgermeister: Lutz Bauer (WG)
Lage der Gemeinde Beichlingen im Landkreis Sömmerda
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Über dieses Bild

Beichlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kölleda hat. Das benachbarte Altenbeichlingen ist ein Ortsteil von Beichlingen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Beichlingen liegt 5 km nördlich von Kölleda im Thüringer Becken am Südrand der Schmücke. Zum östlichen Teil der Gemarkung gehört der bewaldete Künzelsberg (380,1 m ü. NN).

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde wurde 1014 erstmals urkundlich erwähnt. Das gleichnamige Grafengeschlecht von Beichlingen hatte hier auf dem oberhalb der Gemeinde liegenden Schloss Beichlingen seinen Stammsitz, später die Grafen von Werthern-Beichlingen.

Im April 1945 wurde der Ort von US-Truppen besetzt. Anfang Juli wurden diese von der Roten Armee abgelöst. Diese bezog Quartier im zum Rittergut gehörenden Oberweimarischen Hof („Die Schäferei“), der danach auch „Russenhof“ oder „Roter Hof“ genannt wurde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1994 - 670
  • 1995 - 659
  • 1996 - 666
  • 1997 - 672
  • 1998 - 649
  • 1999 - 613
  • 2000 - 613
  • 2001 - 598
  • 2002 - 573
  • 2003 - 568
  • 2004 - 589
  • 2005 - 594

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Beichlingen setzt sich aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • FWG 6 Sitze
  • FZSV 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Lutz Bauer wurde 2006 gewählt.

[Bearbeiten] Ortsfreundschaft

  • Seit 2002 besteht eine Ortsfreundschaft mit Berlichingen in Baden-Württemberg.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Beichlingen
  • Evangelische Dorfkirche "St. Aegidius": Nachfolgerin der 1930 abgebrannten Kirche (Lage→51.23052771222211.255770772778)
  • Erbbegräbnis der Grafen von Werthern-Beichlingen auf dem Kirchhof. Auch noch der letzte Besitzer von Schloss Beichlingen bis 1945, Thilo von Werthern-Beichlingen, seine Gattin Walpurgis und Elisabeth Gräfin von Werthern sind dort beerdigt.
  • Reihe mit sechs Gräbern von deutschen Soldaten, die am 11. April 1945 beim Einmarsch der US-Truppen gefallen sind, auf dem Kirchhof
  • Granit-Findling vor dem Kirchhof mit den Namen von 16 Soldaten aus dem Ort, die nicht aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt sind

[Bearbeiten] Vereine

  • Feuerwehrverein e. V.
  • Freizeitsportverein (FSV) Beichlingen e. V., 1990 gegründet, veranstaltet seit 1997 jährlich den Schlossberglauf
  • Förderverein Schloss Beichlingen e.V., gegründet 1991

[Bearbeiten] Veranstaltungen

  • Schlossberglauf Beichlingen
  • Osterfeuer Beichlingen

[Bearbeiten] Umgebung

  • Jugendherberge "Kinder- und Jugenddorf" e.V. "Am Windberg": seit 1950
  • Waldschwimmbad
  • "Weißer Berg" mit Grabmal des Grafen Georg von Werthern-Beichlingen
  • Bergzug Schmücke mit Künzelsberg, Wallanlagen der Monraburg und Wendenburg

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Beichlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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