Belagerungen von Konstantinopel

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Konstantinopel wurde während der Zeit des Byzantinischen Reiches mehrfach belagert und insgesamt drei Mal erobert: 1204 durch ein Kreuzritterheer, 1261 durch die Byzantiner zurückerobert und schließlich 1453 endgültig vom Osmanischen Reich.

Belagerungen durch Perser und Araber[Bearbeiten]

Im 7. und 8. Jahrhundert geriet das Byzantinische Reich unter Druck der Perser und wurde von der Expansion der Araber bedroht.

Belagerungen durch Bulgaren und Waräger[Bearbeiten]

Im 9. und 10. Jahrhundert bedrohten die eingewanderten Bulgaren sowie die aus Skandinavien stammenden Waräger Konstantinopel.

Belagerung durch die Petschenegen[Bearbeiten]

Die nördlich des Schwarzen Meeres siedelnden Petschenegen verbündeten sich im 11. Jahrhundert mit den Seldschuken und griffen das Byzantinische Reich an.

Belagerungen während der Kreuzzüge[Bearbeiten]

Der Vierte Kreuzzug endete 1204 mit der Eroberung Konstantinopels und der Gründung des Lateinischen Kaiserreichs. Das Byzantinische Reich wurde für über 50 Jahre aus Nikäa regiert, bis schließlich die Rückeroberung Konstantinopels gelang.

Belagerungen durch das Osmanische Reich[Bearbeiten]

Nachdem im 14. und 15. Jahrhundert die Osmanen weitgehende Kontrolle über die byzantinischen Gebiete in Kleinasien und Europa erlangt hatte, versuchten sie, auch die im Zentrum ihres Reiches liegende byzantinische Hauptstadt Konstantinopel zu erobern.

Siehe auch: