Belagerung von Mainz

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In der Geschichte der Stadt Mainz gab es mehrere Belagerungen von Mainz und – ab dem 17. Jahrhundert – der Stadt und Festung Mainz

Belagerung der befestigten Stadt Mainz:

  • Belagerung von Mainz (952): Liudolfinischer Aufstand: Otto der Große belagert seinen Sohn Liudolf von Schwaben und Konrad den Roten zwei Monate lang in Mainz.
  • Belagerung von Mainz (1096): Der Tross des Kreuzfahrer Emicho erreichte Mainz. Nach zwei Tagen Belagerung vom 25. bis 27. Mai 1096 vor den verschlossenen Stadttoren wurden die Belagerer in die Stadt gelassen, vermutlich gegen den Befehl des Erzbischofs Ruthard II.
  • Belagerung von Mainz (1631): Während des Dreißigjährigen Krieges wird Mainz vom 17. bis 22. Dezember 1631 belagert und am 23. Dezember durch Truppen unter Gustav II. Adolf von Schweden besetzt.

Belagerung der Stadt und Festung Mainz

  • Belagerung von Mainz (1689): Belagerung des von französischen Truppen unter Jacques-Henri de Durfort, Duc de Duras, besetzten Mainz durch deutsche Truppen im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekrieges vom 1. Juni bis 8. September 1689.
  • Belagerung von Mainz (1792): Belagerung und Einnahme von Mainz durch die französische Revolutionsarmee unter Adam-Philippe de Custine vom 19. bis 21. Oktober 1792.
  • Belagerung von Mainz (1793): Vom 10. April bis 23. Juli 1793 Belagerung durch die Koalitionsarmeen, Zurückeroberung von den Franzosen unter großen Zerstörungen der Stadt.
  • Belagerung von Mainz (1794–1795): Belagerung der Stadt durch die französische Revolutionsarmee bis zum 29. Oktober 1795.
  • Belagerung von Mainz (1814): Vom 3. Januar bis 4. Mai 1814 – Russische Kontingente (30.000 Mann) der Koalitionstruppen, die im Februar von 9.000 Deutschen verstärkt wurden, schließen Mainz ein und belagerten 27.000 Franzosen unter dem Kommando von General Charles Antoine Morand.
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